Frage von DasHaenschen, 122

WBK in Gefahr?

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich.

Folgende Frage.....

Nachdem ich auf der Suche nach einem altersgerechten Hobby war, indem mehr die Konzentration statt die Ausdauer zählt und es mir einige Kollegen empfohlen haben, habe ich mich vor ca. einen Jahr in einem Schützenverein angemeldet. Ich war Anfangs (ca. 12 mal, 2 Monate) ziemlich jedes mal im Training, musste aber nach einem kleinen Unfall hier auf der Nordschleife und zeitbedingt 6 Monate aussetzen.

Jetzt bin ich wieder seit 2 Monaten dabei und habe schon an die 30 Trainingseinheiten absolviert. Obwohl ich mal Meisterschaften mitmachen möchte, schieße ich jetzt nicht unbedingt gut im Vergleich zu den anderen Kollegen.

Nun zu meinen Fragen (Bitte nur beantworten wenn man es sicher weiß und nicht nur Vermutungen äußern):

  • Ab wann gilt das "eine Jahr" im Schützenverein, ab den Zeitpunkt der Anmeldung, oder einfach nur jährlich? Das letztere hätte weniger Sinn, weil jemand der sich im November anmeldet nie schaffen würde seine 18 Trainingseinheiten zu machen.

  • Kann mein Verein mir das Bedürfnis abschlagen weil ich nicht so gut schieße wie einige Profis, oder sollten sie mir nach einem Jahr und genug Trainingseinheiten zur WBK verhelfen?

Danke im Voraus für die Antworten

Antwort
von grubenschmalz, 53

Der Verein stellt kein Bedürfnis aus, sondern der Verband. In dem solltest du natürlich dringend sein! Bist du das nicht, war bis jetzt quasi alles umsonst. 

Falls der Verein irgendwie seine Mitarbeit sperrt, würde ich mir überlegen, ob ich nicht zügig den Verein wechsel. In welchem Verband bist du? DSB?

Kommentar von DasHaenschen ,

Ja warten wir einfach mal ab.Nein ich bin leider nicht beum DBS. Ich dachte dass der Verein alles dem Verband schickt. Warten wir einfach mal ab....

Kommentar von grubenschmalz ,

In welchem Verband bist du denn? Wenn du in keinem anerkannten Schießsportdachverband bist, war die gesamte Schießzeit vermutlich umsonst. 

Kommentar von DasHaenschen ,

Ich bin beim BDS

Kommentar von DasHaenschen ,

bzw. mein Verein und die melden mich dort automatisch an.

Kommentar von grubenschmalz ,

Okay. Wundert mich, der BDS ist ja ein relativ liberaler Verband, die alten Knacker laufen eigentlich beim DSB rum.

Hast du einen Mitgliedsausweis / Aufnahmebescheinigung / was auch immer beim BDS?
Ich bin im BDMP, hier müssen neue Mitglieder sich selbst anmelden beim Verband. Deswegen frage ich.

Kommentar von DasHaenschen ,

Ja gut, ich werde das jetzt nicht auf die Goldwaage legen was er gesagt hat. Vielleicht hat er nur gerade einen Geistesblitz gehabt und das war es.

Vielleicht geht alles gut, weil ich ja jede Voraussetzung erfülle. Mir geht es nur um die Zeit die ich jetzt nicht da war. Nicht dass die mir da Probleme machen. Einen Ausweis habe ich nicht bekommen, aber bei uns kannst du nur Mitglied werden wenn du auch dem Verband beitrittst. Das passiert alles automatisch mir der Mitgliedschaft.

Antwort
von wobfighter, 78

Zur WBK alleine wird der Verein dir alleine nicht verhelfen...

Das volle Jahr gilt, wenn du die Mitgliedschaft komplett nachweisen kannst und Mithilfe des Schießbuchs beglaubigen kannst das du an den erforderlichen Pflicht Trainings quasi geschossen hast und diese nachweisen kannst... Quasi mit Eintrag und Unterschrift des Vereins..

Neben dem Verein spielen ja noch weitere Aspekte eine Rolle um die WBK bekommen zu können.. Nur alleine der Verein sorgt nicht für den Schein..

Kommentar von DasHaenschen ,

Ich führe natürlich ein Schießbuch, mit allen Unterschriften und Stempeln meines Vereines.

Es sind 30 Trainingseinheiten, ich habe ein sauberes Führungszeugnis, habe die Sachkundeprüfung erfolgreich absollviert und bin im Mai 1 Jahr dabei.

Kommentar von wobfighter ,

Dann passt ja soweit alles und kannst alles nachweisen.. dann viel Erfolg beim beantragen... freut mich wenn die Zahl der Schützenbrüder weiter steigt..

Kommentar von DasHaenschen ,

Erstmal danke Schützenbuder :) Aber das Bedürfnis wird doch über den Verein beantragt oder nicht? Und letztens hat ein gefühlt 199 Jähriger Alteingesessener Kollege das mit der Trefferquote gennannt und es mit dem Bedürfnis in Verbindung gebracht. Er hat mivh etwas verunsichert. Nicht dass er jetzt manche gequatscht und sie mir dem Bedürfnis nicht zustimmen.

Kommentar von Eraser13 ,

Wäre ja Diskriminierung wenn sie dir kein Bedürfnis ausstellen nur weil du schlecht schießt. Schätzt mal du schießt mit Kurzwaffen? Da braucht es sehr viel Übung um mal gut zu treffen. Einfach Trainieren wenn du die WBK hast und mit der eigenen Waffe macht auch gleich mehr Spaß. Also alles gute für denn WBK-Antrag !

Kommentar von wobfighter ,

Das Bedürfnis wird quasi durch die Mitgliedschaft und durch das Schießbuch nachgewiesen. Der Verein beantragt da nix. Wenn du schlecht triffst ist das ja kein Hinderungsgrund. Übung macht den Meister.. Du trainierst relativ häufig wie du selbst geschrieben hast.. machst du auch Trockenübungen deines Standes, Trocken mit der Waffe ohne zu feuern, Training der Armmuskeln etc..

Kommentar von DasHaenschen ,

Ja, ich versuche natürlich viel, aber schaffe trotzdem kein Trefferbild wie einige Profis bei uns.

Kommentar von grubenschmalz ,

Ja, was erwartest du nach einem Jahr? Die Anfänger bei mir im Verein schaffen auch nicht ansatzweise ein Trefferbild wie ich. Aber ich bin auch schon seit etwas mehr als 10 Jahren dabei. 

Kommentar von ZuumZuum ,

Das liegt daran das dir wahrscheinlich noch niemand richtig gezeigt hat wie man mit einer Schußwaffe umgeht, angefangen von der richtigen Beinstellung zur Handhaltung, Zielen und Betätigen des Abzugs.

Nein, Trefferergebnisse sind völlig außen vor für die Befürwortung einer WBK. Das steht nirgendwo im Waffengesetz das nur "gute" Schützen ein Bedürfnis für eine Schußwaffe nachweisen können.

Du willst ja mit einer eigenen Waffe deine Leistung verbessern. Das Du in deiner 1-jährigen Pflichtphase für die Ersterteilung einen Unfall hattest und wegen Verletzung nicht schießen konntest kannst Du ja nachweisen. Letztendlich bestätigt dir dein Verein die regelmäßige Teilnahme nach Vorlage des Schießbuches (ist bei uns zumindest so). Im Übrigen gelten 18 maliges Schießen mit erlaubnispflichtigen Waffen im Jahr als regelmäßig. Dazu gehören auch Probeschießen von Waffen beim Händler, sofern er das anbietet. (Ins Schießbuch eintragen lassen)

Kommentar von DasHaenschen ,

Das stimmt allerdings. Leider haben die Mitglieder die einem etwas beibringen können mit sich selber zutun, oder haben Aufsicht. Es bleibt nur es dir selber beizubringen besser zu werden und das ist natürlich mit der eigenen Waffe am Besten.

Die 18 mal habe ich deutlich überboten (trotz der mehrmonatigen Pause) und im Schießbuch festgehalten, die Sachkunde hinter mir und das Jahr Mitgliedschaft ist im Mai rum.

Kommentar von wobfighter ,

Am Anfang noch ein Tipp wenn man so einigermaßen seine Haltung gefunden hat beim anlegen,Atmung gut kontrolliert.. Sollte man damit ne zeitlang egal wie das Trefferbild ist weitermachen und dann mit kleinen Änderungen weitermachen..

Kommentar von DasHaenschen ,

Gelten die 12 Monate eigentlich für eine Mitgliedschaft im Verein oder den Verband? Weil ich im Verband doch erst ein Paar Monate später beigetreten bin.

Antwort
von Tteller, 83

Das eine Jahr gilt ab dem Datum der ersten Unterschrift der jeweiligen Aufsichtsperson in deinem Büchlein.

Dass Leute nicht gut schießen, ist normal. Dem Verein wird es egal sein.

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