Frage von JoJoJo153t73, 33

Wasserstoffbrückenbindung wie?

Haloo, Kann mir wer den Begriff verständlich erklären,wie sollen die Wörter Elektronegativität und Dipol

Danke

Expertenantwort
von vach77, Community-Experte für Chemie, 9

Wenn in einem Molekül, wie z. B. HF, die Bindungselektronen sich nicht in der Mitte der beiden Atomrümpfe aufhalten, dann ist die Bindung polar. Es liegt ein Dipol(molekül) vor.  Die Ursache ist eine unterschiedliche Elektronegativität der beiden Bindungspartner (hier: H und F).

Die positiv polarisierten Wasserstoffatome sind besonders stark anziehend auf ein negativ polarisiertes Atom (hier: F). Die Moleküle lagern sich zusammen, wobei ein Wasserstoffatom eine „Brücke“ zu den anderen Atomen bildet (H-F∙ ∙ ∙ H-F ∙ ∙ H-F).

Es handelt sich bei der „Wasserstoffbrückenbindung“ nicht um eine neue Bindungsart, sondern um eine stark ausgeprägte Wirkung der Polarität. Bei gleich großen Molekülen sind Wasserstoffbrücken wesentlich stärker als die van-der-Waals-Kräfte dieser Moleküle. Weiter ist zu sagen dass zur Spaltung einer Wasserstoffbrücke eine kleinere Energie nötig ist als zur Spaltung einer Atombindung.

Die Stärke der Wasserstoffbrücken nimmt in der Reihe N-H, O-H, F-H zu.

Dass die Siedetemperatur von Wasser höher ist als die von Fluorwasserstoff liegt daran, dass jedes Wassermolekül zwei Wasserstoffbrücken ausbilden kann.


Antwort
von Lazybear, 12

Also, nehmen wir zb das wassermolekül, darin sind zwei wasserstoffatome an ein sauerstoff atom gebunden! Der sauerstoff ist viel elektronegativer als der wasserstoff, was bedeutet das? Nun ja, das bedeutet, dass der sauerstoff die gemeinsamen bindungselektronen viel stärker an sich zieht als der wasserstoff, d.h. Wiederum, dass sie sich bevorzugt in der nähe des sauerstoffs aufhalten und das hat wieder die folge, dass das wasserstoffatom weniger von den elektronen hat und eine leichte positive ladung bekommt, da die positive ladung des kerns überwiegt, somit hat der sauerstoff eine negative ladung, diese ladungen sind aber nur teilladungen oder partialladungen! Das bezeichnet man als eine polare atombindung, diese kannst du an der EN differenz der Elemente erkennen, in der regel ist eine bindung polar, wenn die differenz der EN werte größer als 0,4 ist und kleiner als 1,7! Nun ist es ja so, dass positiv und negativ sich ja elektrostatisch anziehen, wenn also ein atom partial negativ ist, wird er von einem anderen partial positiven atom angezogen, zbw die wechselwirkungen finden gleichermaßen statt! Wenn du also 2 wassermoleküle hast, so wird das partial positive wasserstoffatom des einen moleküls von dem partial negativem sauerstoffatom des anderen moleküls angezogen, es entsteht dann eine wasserstoff brückenbindung! Hoffe es war hilfreich, lg!

Antwort
von Joerglek7, 20

Versuche es kurz und verständlich zu machen: es sind starke chemische Wechselwirkungen eines gebundenen Wasserstoffatoms mit einem elektronegativeren anderen Atom (z.B Sauerstoff, Stickstoff, Flour).

Kommentar von Joerglek7 ,

Sie treten meist zwischen der Bindung zweier gleicher organischer Verbindungen auf, zB Alkoholen ect. Da bindet sich das das Wasserstoffatom des 1. Alkohols mit dem Sauerstoffatom des zweiten damit eine stabile Kette entsteht:)

Antwort
von LetalisAffectus, 12

Ist nicht schwer. Nur etwas verwirrend.
Pass auf:

Wasserstoffbrücke bei H2O:

Elektronegativität:

H=2.1
O=3.5

Elektronegativitätsdifferenz = 1.4

Wenn die Differenz größer als 0,5 ist spricht man von einer Dipol Verbindung.

Mit 1,4 sind wir viel höher als 0,5 also = Dipolverbindung.

Verbindung = das was H und O zusammenhällt.


Wasserstoffbrücke ist das, was H2O und H2O und H2O zusammenhält.

Ähnlich wie ein Magnet.

Wasserstoff H hat eine kleinere EN als Sauerstoff O

H= Partiell positiv (Weil weniger EN als Sauerstoff)

O=Partiell negativ (Weil mehr EN als Wasserstoff)


Positiv (+) und Negativ(-) ziehen sich nun an.

Das heißt: Das H! von dem ersten H2O zieht sich das O! von einem zweiten H2O heran.

das H von dem zweiten H2O zieht sich das O! des dritten H2O heran.

das ganze passiert jetzt ein paar Millionen mal.





Verstanden?



Kommentar von LetalisAffectus ,

Elektronegativität = Ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms bei einer Bindung die Elektronen vom Partner zu sich hin zu ziehen.

Bei H2O hat O die größere EN und zieht dadurch das Elektron von H zu sich hin. 

Das H hat somit um es einfach auszudrücken "KEIN" Elektron mehr und zieht sich deshalb zu einem anderen O hin, da dieses ja viele Elektronen hat.

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