Wasserstoffatome EM-Anziehung?

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6 Antworten

Du darfst dich nicht zu sehr auf Erklärungen wie "Diarc See", "Virteulle Teilchen" etc. verlassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dirac-See

Die QM und die QED sind mathematsich sehr gut formuliert und ermöglichen uns die Berechnung verschiedenster Vorgänge im mikrokosmus, die mit klassischen Methoden zu Widersprüchen führen würden.

Die Erklärungsversuche über die oben gennanten Begriffe, versuchen mehr oder weniger zu veranschaulichen, was "wirklich" hinter den mathematischen Berechnungen steckt.

Das scheitert jedoch daran, dass all diese Erklärungen nur Modelle sind.

Z.B. lässt sich ein Wasserstoffatom sehr gut mit der Vorstellung eines Elektrons, welches auf einer (Kreis)bahn um das Atom fliegt, erklären und berechnen.

Kommen nun aber mehr als ein Elektron dazu, betrachtet man schwerere Atome, so liefert die erste Vorstellung unsinnige Ergebnisse.

Das große Problem, an den anschaulichen Versuchen die QM und QED zu erklären, ist, dass es in der QM QED Effekte gibt, die in unserem Alltag nicht vorkommen. Es gibt Dinge, für die es im Makrokosmus keine Analogien gibt.

Das ist auch mehr oder weniger, was Richard Feymann mit seinem berühmten Zitat sagen will:

Wer sagt, er versteht die Quantenphysik, der hat sie nicht wirklich verstanden.
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Das Wasserstoffmolekül bildet sich aufgrund des Überlapps der Wellenfunktionen der Elektronen der beteiligten Wasserstoffatome. Das ist keine ionische Bindung, sondern eine Austauschwechselwirkung, ein quantenmechanischer Effekt. 

Die Bindungskräfte sind entsprechend kurzreichweitig, beim Wasserstoff ist die Bindungslänge gerade mal 0,074 Nanometer. Schon bei einem Abstand von einigen Nanometern wird sich da so gut wie nichts mehr überlappen.

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Kommentar von Usedefault
16.09.2016, 20:52

Warum Wasserstoffmolekül? Ich meine 2 Wasserstoffatome.

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Kommentar von tt7753
16.09.2016, 22:07

aa

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Kommentar von tt7753
16.09.2016, 22:11

Warum versuchst du so eine Frage mit Quantentunnelung zu erkären? Er fragt nach der elektromagnetischen Wechselwirkung zwischen zwei Atomen und nicht nach der Entstehung eines Wasserstoffmoleküls. Und sie ziehen sich nicht durch die Coulombkraft an, da Wasserstoff elektrisch neutral ist. Aber sie würden sich aufgrund der Gravitation anziehen.

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  Zu deinem Kommentar; der Brliner Senat fasste mal den Beschluss, die QED aus dem Curriculum für normale Physikstudenten heraus zu nehmen - einfach zu kompliziert; zu Praxis fern. Aufwand und Ergebnis stehen in keinem Verhältnis.

   einem einsichtigen Assistenten danke ich, dass meine gesamte Karriere damals den entscheidenden Kick weg von der QED hin zu den Dingen bekam, die erst meinen späteren Aufstieg ermöglichten.

   Erwarte von niemandem, dass er dir eben grad mal die QED auseinander setzt.

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Kommentar von Usedefault
17.09.2016, 00:52

Was machst du leicht beruflich? Hast du Physik studiert?

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  Schau mal nach in dem Nobelpreis verdächtigen Gordon Baym - da wird das ja alles gerchnet.

   Das Vakuum in der QED ist ja nicht leer; das eine H-Atom zieht ein Positron aus dem Diracsee an und das andere ein elektron. Und das erzeugt eben die Quadrupolkraft, die die beiden Atome aneinander bindet.

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Kommentar von Usedefault
16.09.2016, 23:00

Die Antwort klingt vielversprechend, ist mir aber zu hoch!

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Nein, die Atome sind elektrisch neutral, weil sich die Ladung von Elektron und Proton nach außen hin aufheben.

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Kommentar von Usedefault
16.09.2016, 20:06

Ab welcher Annäherung würden sie sich abstoßen oder anziehen?

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Theoretisch ja anfangs langsamer und es wird immer schneller: in der Praxis ist das unmöglich allein deswegen da Wasserstoff eine kovalente Bindung eingeht

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