Wasserschaden/Wer übernimmt die Kosten für Einrichtung/Sonderkündigungsrecht?

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2 Antworten

Der Vermieter zahlt den Schaden - ob er dafür eine Versicherung hat, ist sein Problem.

Macht Listen von den beschädigten Sachen und Preise dazu.

Wenn die Wohnung nicht bewohnbar ist, zahlt der Vermieter das Ausweichquartier. Allerdings muss man das mit ihm abklären. Falls er keine Wohnung anbieten kann, muss er eben eine Pension zahlen oder ein günstiges Hotel.

Wenn die Sache länger dauert, wird er sicher mit einer fristlosen Aufhebung des Mietvertrags einverstanden sein, wenn er dafür die Unterbringungskosten spart. Falls bisher die Unterbringungskosten von ihr nicht eingefordert wurden, hat sie hoffentlich keine Miete mehr bezahlt und eine 100% Mietminderung schriftlich angezeigt. In dem Fall wäre es egal, ob die Kündigung vorfristig erfolgt, da ja eh keine Mietezahlung erfolgt.

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Die Sanierung von Bauwerksteilen ist durch die Gebäudeversicherung versichert. Schäden am Hausrat betroffener Mieter sowie Kosten der Ersatzunterkunft ("Hotelkosten") werden durch die Hausratversicherung der jeweiligen Mieter getragen. Ein qualifiziertes Sanierungsunternehmen kann Auskunft geben, welche der Hausratsachen sanierungsfähig sind (z.B. durch entsprechende Desinfektion), und welche verworfen werden müssen (z. B. Polstermöbel und Matratzen). Im Nachgang können die involvierten Versicherer den Handwerker in Regress nehmen, falls dieser den Schaden schuldhaft verursacht hat.

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