Bin wegen Gluckergeräuschen im Motorraum meines Opels zur Werkstatt gefahren, außerdem ging Temperaturanzeige höher als sonst. Es wurden 3,5 l Kühlwasser nachgefüllt. Zusätzlich Ölwechsel (musste sowieso gemacht werden). Es zeigte sich weißes Sekret oben u. am Deckel. Wasserpumpe u. Zahnriemen wurden gewechselt. Nach 4 Wo. ist Auto so hochgeheizt, dass es ganz kurz vor dem roten Bereich war, heizung auf vollen Touren laufen lassen hat nichts gebracht, kam nur kalte Luft. Werkstatt: erneut 3,5 l KÜhlwasser nachgefüllt, jetzt soll es die Zylinderkopfdichtung sein. Hätte die Werkstatt erkennen müssen, dass es die ZKD und nicht die WaPu war?? Oder ist es vielleicht ganz was anderes?
Weißer Belag am Öleinfülldeckel bedeutet: Wasser im Öl, also Kopfdichtung defekt.
Dadurch heizt sich auch der Motor auf, das Wasser wird zusätzlich von Abgasen erwärmt.
Motor laufen lassen, Kühlerausgleichsbehälter öffnen, da wrds rausblubbern und nach Abgas riechen.
Irgendwo verliert das Fahrzeug Kühlwasser.
Sind "die Zylinderkopfdichtungen" durch, fungierte dein Fahrzeug als so etwas wie eine fahrende, stinkende Nebelwurfmaschine, weil Öl und Wasser verbrannt werden und dichte weiße Schwaden aus dem Auspuff kommen.
Nicht öffnendes Thermostat könnte auch noch sein, erklärt aber den Kühlwasserverlust nicht unbedingt.
Zylinderkopfdichtung wird teuer. Fahr' erstmal zu einem Bosch-Dienst in deiner Nähe, schildere die Symptomatik und lass dort prüfen.
Danke sehr, werde ich machen. Aber: wieso wurde bei gleichen Symptomen erstmal die Wapu + Zahnriemen gewechselt? War auch nicht wirklich billig...
Zahnriemenwechsel ist in bestimmen Inspektionsintervallen schlicht "fällig".
WaPu wird dabei zumeist gleich mitgewechselt, weil der sowieso "offen" ist und das Verschleißteil nach den Herstellerangaben bei Zahnriemenwechsel mit zu wechseln ist.
Es wäre viel teurer, nur Zahnriemen, später doch noch WaPu, weil dafür wieder "alles" runter muss, inkl. Zahnriemen.
LinuxOpa's Tipp solltest Du unbedingt probieren, aber ganz ganz vorsichtig beim Öffnen des Kühlmittelausgleichsbehälters vorgehen.
Zylinderkopfdichtung kann zwar sein, aber erst mal würde ich den Kühler und die Schläuche verdächtigen. Die Werkstatt kann das Kühlsystem auf Dichtigkeit prüfen. Sie schließen dann eine Pumpe an den Ausgleichsbehälter an und drücken das gesamte System ab. Dabei sollten sich Undichtigkeiten bemerkbar machen.
Du solltest selber mal den Kühlwasserstand im Auge behalten.
NACHTRAG Es dürfte schwierig sein zu beweisen dass der Mech. eine Fehldiagnose stellte. Dein stärkstes Argument könnte Deine Frage an ihn sein: Wo sind die 3,5 Ltr. Wasser hingegangen wenn sie nicht unter dem Motor ausliefen. Wenn sie in den Motorblock (zum Oel) kamen, wie kommt es dahin? Wenn die WAPU am A... war konnte das Oel gar nicht in den Motorblock gelangen, weil ja gar kein Pumpeffekt mehr vorhanden war. Das ist Dein Argument. Viel Glück!
Danke für den Tip!!
Wechsle die Werkstatt: 3,5 lt Wasser-Verlust, wohin geht das? Wenn er Oelwechsel machte hätte er sehen müssen dass der "Oelstand" über der Marke liegt weil Wasser drin ist. Zudem wäre auch Emulsion am Messstab. Um zu schauen ob die Wasserpumpe im Eimer ist genügt es den Motor laufen zu lassen und im Kühlwasser Expansionsgefäss zu kontrollieren ob eine Zirkulation stattfindet. Ich nehme an Du bist weiblich und der Garagist hat dies einmal mehr ausgenutzt. Immer die selbe Sch...
weiblich, stimmt. Und nun? Wie kann ich ihm denn nachweisen, dass er hätte sehen müssen, dass es eben nicht die WaPu sondern die ZKD ist?? Für Laien wie mich: Dass Wasser im Öl ist kann auf beides hinweisen, defekte WaPu und aber auch defekte ZKD? Brauche Argumente, denn es kann ja wohl nicht angehen, dass ich ein Symptom schildere und eine Reparatur gemacht wird, die unnötig war und 4 Wochen später das gleiche Spiel für viel Geld
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