Frage von BaschtlWaschtl, 20

Wassernachzahlung von 2013 auf 2014 übertragen, rechtlich korrekt ?

Hallo, bräuchte mal eure Hilfe im leidigen Thema Nebenkostenabrechnungen. Genau Frischwasserkosten.

Folgender Sachverhalt: Die Frischwasserkosten pro Kubikmeter sind in etwa doppelt so hoch wie von der Stadt angegeben (abwasserkosten wurden berücksichtigt). Nach langem hin und her habe ich herausgefunden das die Hausverwaltung die Nebenkostenabrechnungen erstellt bevor sie die Rechnung von der Stadt erhält. Dies hat zur Folge das Nachzahlungen erst im nächsten Jahr berücksichtigt werden. So an sich ist das ja nicht tragisch nur hatten wir einen Mieter der sehr viel verbraucht hat und dann Ende der Periode ausgezogen ist. Das bedeutet das die Nachzahlung jetzt auf die anderen Parteien + neuer Mieter umgelegt wird. Da eine Riesen Rechnung (hohe Abschläge und Nachzahlung) mit den aktuellen "niedrigen" Verbrauchswerten gleich gesetzt wird. Ist dies konform?

Da stell ich mir zusätzlich allgemein die Frage: Wie es der logische Verstand erlaubt eine Rechnung welche auf aktuelle Abschlägen und Nachzahlung oder Gutschriften von letzter Periode basiert abzurechnen, das kann nie richtig sein.

Ich hoffe ich hab das relativ gut beschreiben können und ihr könnt mir eure Meinung dazu sagen.

Freundliche Grüße

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo BaschtlWaschtl,

Schau mal bitte hier:
Recht Wohnung

Antwort
von FordPrefect, 18

*kopfkratz*

Darf ich mal fragen, wie sich das abrechnungstechnisch dann verhält? Sagen wir, für das WJ 2015 erhaltet ihr doch die NK-Abrechnung bis 12/2016. Rechnet die Kommune denn dann wirklich den Verbrauch von 2015 erst 2017 ab? Das wäre extrem ungewöhnlich. Oder soll das bedeuten, die Kommune erstellt zwar die Abrechnung gegenüber der HV in 2016, aber so spät (also z.B. in Q4 2016), dass die HV schon vorher die NK Abrechnungen wegen der steuerlichen Berechnungsgrundlagen an die Eigentümer/Mieter versandt hat?

Falls das tatsächlich so ist, liegt hier m.E. einer der Ausnahmegründe für eine spätere NK-Abrechnung vor; die HV könnte also hier ausnahmsweise auch erst 2017 das WJ 2015 abrechnen.

Was nun die Frage der Umlage betrift, ist es grundsätzlich egal, on ihr die Nachzahlung in 2015 oder in 2016 umlegt - gezahlt werden muss sie ja ohnehin. Nur der Zahlungszeitpunkt verswchiiebt sich. Nicht umlagefähig sind allerdings die auf die ausgezogene Mietpartei entfallenden Kosten; die hat die HV dem verzogenen Mieter nachträglich zu berechnen. Wie sie das in Anbetracht der Umstände vornimmt (etwa durch entsprechenden Kautionseinbehalt), ist deren Sache.

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