Ich wohne in einem Haus mit Leitungen aus Blei, ich koche mit dem Wasser daraus morgens Tee, beriete Essen zu usw., ist das ungesund? Hilft ein Wasserfilter?
Insbesondere Häuser, die vor 1973 gebaut wurden, können mit Bleirohren bestückt sein. Der aktuelle Grenzwert laut Trinkwasserverordnung liegt bei 25 Mikrogramm pro Liter. Ab 2013 senkt sich der Grenzwert auf 10 Mikrogramm pro Liter. Konsum von Wasser mit erhöhten Bleiwerten kann zu gesundheitlichen Schäden führen, bspw. Immunschwäche, Durchfall, Lernschwächen, etc. Ich habe selbst mein Wasser testen lassen von www.test-wasser.de. War gut und günstig. Bei erhöhten Werten sollte der Vermieter eingeschaltet werden, oder wenn Eigentum, dann sollten die Rohre ausgetauscht werden.
Das Beste ist es wirklich die Leitungen auszutauschen. Wasserfilter sind totaler Quatsch! ist nur Geldmacherei.
Aktueller Grenzwert ist nicht 0,04, sondern 0,25 Milligramm/Liter. Ab dem 1.12.2013 ist der Grenzwert 0,01 Milligramm/Liter.
In Ostdeutschland gelten andere Rechtsgrenzen als in Westdeutschland. In Westdeutschland gehört dem Wasserversorger die komplette Hausanschlussleitung, in Ostdeutschland nur bis zur Grundstücksgrenze. Der Wasserversorger ist bis zur ersten Entnahmestelle verantwortlich, ab da der Hauseigentümer.
Falls Bleileitungen im Haus vorhanden sind, dann ist also dafür der Vermieter verantwortlich. Als Mieter kann man vom Vermieter (auf dessen Kosten) eine qualifizierten Nachweis über die Qualität des Wassers verlangen. Nicht abwimmeln lassen "Fragen sie die Wasserverorgung" oder so nen Quatsch.
Regel: - Wasser ablaufen lassen bis es kalt wird - das abgelaufene Wasser kann man z.B. für Pflanzen verwenden - Schwangere und Kleinkinder sollten Wasser aus dem Laden trinken
Weitere Infos unter:
http://www.wasser-leipzig.de/index.php?page=284
Man kann hier leider nur einen Link eingeben, sonst gilt die Antwort als Spam: Auf der Seite von wikipedia einfach Bleivergiftung eingeben.
Die Leiziger, Frankfurter und Berliner haben Ihre Aufgabe erkannt. Viele andere Städte gehen diese Problematik eher stillschweigend an und reagieren nur auf Anfragen.
Falls nichts hilft, einfach ans Gesundheitsamt wenden!
Eine länger andauernde Aufnahme von Blei kann zu chronischer Bleivergiftung führen. Zur Zeit gibt es einen Grenzwert von 0,04 Milligramm pro Liter (http://www.vsr-aktuell.de/Blei.html). Möglich wäre ein Gespräch mit Wasserwerk und (bei einer Mietwohnung) mit dem Vermieter über ein Ersetzen der Bleirohre. Wasser, das längere Zeit in der Leitung gestanden hat, sollte für das Trinken gemieden werden. Beim Wasserfilter kenne ich mich nicht aus, habe aber Zweifel, ob z. B. durch mechanische Filterung Bleipartikel zurückgehalten werden können.
krucker am 10. Juni 2007 12:26 Filter können keine Bleisalze zurückhalten, diese liegen ja in gelöster Form in Ionen als Bleikarbonat vor. Wie sehr Bleivergiftungen früher ganze Völker vergifteten, ist in der römischen Geschichte des Untergangs nachzulesen.
Besser wäre es wenn die Leitungen ausgetauscht würden. Wichtig ist, jeden Morgen das Wasser, das über Nacht in den Leitungen stand, nicht zu gebrauchen, sondern in den Abfluss zu schicken. Die zusätzliche Benutzung eines Wasserfilters ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Hier kann man sich gut informieren: http://www.quarks.de/dyn/15892.phtml
Bleileitungen für Trinkwasser ist verboten.die Bleirohre schnell entfernen.gesundheitsschädlich.