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Wassergewinnung zur Gartenbewässerung

gefragt von breitfuessebreitfuesse am 24.04.2008 um 15:40 Uhr

Hallo Community!

Der Garten unseres neuen Hauses verlangt künftig nach Wasser. Nun ist die Frage, wie dieses am günstigsten gewonnen werden kann. Grundwassernutzung durch Pumpe kostet lt. Angebot eines Gartenbauers etwa EUR 500,-; günstiger wäre vermutlich, die Regenrinne anzuzapfen (durch Dachdecker?), das Wasser in einer Tonne zu sammeln und ggf. mit einer kleinen Pumpe zu sprengen. Kennt ihr noch weitere Alternativen oder habt ihr Erfahrungen mit obigen Vorschlägen gemacht? Motto: mit wenig Aufwand umsetzbar, kein Trinkwasser benutzen.

Vielen Dank!


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Reply


Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 24. April 2008 15:52
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Wenn man die Regenrinne anzapft kann man mehere Regentonnen mit einem Überlauf verbinden in der Regel hat man da ausreichend Wasser.

Kommentar von 8403e1cabb7ab0c0569defff4fcb8fcasmallbreitfuesse am 24. April 2008 15:59

Hallo Adler, welches Tonnenvolumen in Litern würdest du für einen ca. 200m2 großen Garten (1/5 Blumenbeete, Rest Rasen) empfehlen?

Kommentar von 94ca3e037182915cb8e6e70168da5125smallNorwegenadler am 24. April 2008 16:09

Wenn 200l Fässer hast müßten 3-4 reichen.


tweetytwo
beantwortet von tweetytwo am 24. April 2008 15:54
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also wir haben für unseren garten ne regentonne,das kostet nichts.wenn ihr genügend grund wasser habt kannst du bei der stadt nachfragen ob man die auch nutzen kann

Kommentar von 8403e1cabb7ab0c0569defff4fcb8fcasmallbreitfuesse am 24. April 2008 16:13

Reicht die Tonne bzw. die darin gesammelte Regenmenge für den ganzen Garten aus? Ist vor allem in der Trockenzeit im Sommer wichtig zu wissen.


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 24. April 2008 15:44
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Wir hatten bei uns aus dem See das Wasser genommen zum Gießen. Leitung gelegt, Pumpe angeschlossen und dann hatten wir in den 50 Gärten Wasser und konnten immer sprengen und gießen, auch wenn alle anderen nicht gießen durften wegen Trinkwasserknappheit.

Kommentar von 8403e1cabb7ab0c0569defff4fcb8fcasmallbreitfuesse am 24. April 2008 15:54

Danke für die Antwort, Wolfgang. Leider haben wir keinen See in der Nähe. Wäre aber richtig schön;-)

Kommentar von 48d45ce41b2ef41ce7b842299b56a651smallSpezies 8472 am 30. Juli 2008 16:53

Lass Dir doch nen See legen ;-)


brettpit
beantwortet von brettpit am 24. April 2008 15:44
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Grundwasser anzapfen erforder die Genehmigung vom Landratsamt-Wasserwirtschaftsamt. Ein 10.000 ltr. Behälter halte ich da schon für sinnvoller wenn es nicht genehmigt wird. Größe des Grundstücks natürlich auch wichtig. Ich würde mir eine 4-eckige Zisterne beim Neubau selber einbetonieren bis 30.000ltr.

Kommentar von 8403e1cabb7ab0c0569defff4fcb8fcasmallbreitfuesse am 24. April 2008 15:56

Danke für die Info mit dem Wasserwirtschaftsamt bei Grundwasserentnahme, brett. Wußte ich nicht. Meinst du, es lohnt sich eine Zisterne bei einer Gartengröße von ca. 200m2 ?

Kommentar von 99ea11004b6b69f76925f9fa03532434smallBlitz28 am 24. April 2008 16:00

Das mit der Genehmigung ist mir neu. Ist das vielleicht regional unterschiedlich?


anonym
beantwortet von enfield303 am 24. April 2008 15:46
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Ich habe einen Zähler am Außenwasserhahn angebracht und bezahle für die Gartenbewässerung keine Abwassergebühr. Das heißt für diesen Zähler bekomme ich am Jahresende Geld zurück. Ist aber wohl Kommunal unterschiedlich. Erkundige dich bei deinem Wasserwerk.




Kommentar von 8403e1cabb7ab0c0569defff4fcb8fcasmallbreitfuesse am 24. April 2008 15:58

Hallo Einfeld, du zahlst also somit das Leitungswasser, mit welchem du den Garten sprengst, nicht aber das "dazugehörige" Abwasser? Ist die Ersparnis so groß, dass die Maßnahme günstiger ist als z.b. eine Regenwassertonne?

Kommentar von enfield303 am 24. April 2008 17:16

Nein, wenn du Regenwasser in ausreichender Menge speichern kannst ist das billiger. Aber rechne mal die Kosten für einen 10000 L Tank plus Arbeiten für den Einbau hoch und setze sie gegen 50 Euro Wasseruhr + Anschlußgebühr durch das Wasserwerk dagegen. Auf ganz lange Sicht macht sicher der Regentank Sinn, aber wie lange dauert es bis er sich rechnet? Außerdem mußt du auch den Platz dafür haben. PS wenn du dein Auto damit wäscht oder deinen Hochdruckreiniger damit betreibst oder für andere Zwecke Wasser verbrauchst ist es doch auch nicht schlecht. Offiziel darfst du den Anschluß aber nur für die Gartenbewässerung nutzen.

Kommentar von 48d45ce41b2ef41ce7b842299b56a651smallSpezies 8472 am 30. Juli 2008 16:57

So einen Zähler habe ich auch, ist auch bei der Wasserversorgung gemeldet und wird regelmäßig abgelesen (von uns) und an den Wasserversorger gemeldet - aber der ignoriert diese Zahlen bisher komplett. Bezahle also für mein Gießwasser auch grundsätzlich das Abwasser mit, obwohl keins anfällt. :-( Da kommt man dann schon auf den Gedanken, sich vielleicht doch nen Brunnen graben zu lassen, ohne Erlaubnis der Wasserbetriebe, denn sobald man diesen meldet, spart man sich zwar das teure Trinkwasser, aber die Wasserbetriebe lassen es sich ja doch ab einer gewissen Menge bezahlen, was man da selber hat anlegen lassen, obwohl sie keinen Handschlag dazu getan haben. Feine Wirtschaft! Man bezahlt anderen etwas für die eigene Leistung!


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