Wasr Deutschland so etwa von 1850-1930 "an der Macht" in Hinblick auf Kunst und Literatur?

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4 Antworten

In Deutschland regierten zu der Zeit überweigend Kaiser. Die bildende Kunst war vorwiegend von der akademischen Malerei geprägt.

Aus Frankreich kamen die entscheidenden neuen Impulse : Impressionismus, Fauvismus, Kubismus.

Erst mit dem Verfall des Kaiserreichs und besonders nach dem Ersten Weltkrieg setzte Deutschland mit dem Expressionismus wieder neue Maßstäbe.

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Daß auch "Ausländer" unsere Dichter und Denker bzw. die deutschsprachigen, die großenteils aus Österreich stammen, kennt ,- ist der Tatsache zuzuordnen, daß viele sich für die Kultur unseres Landes interessieren. Und sich mit unserer Musik , die nur bedingt "deutsch" ist, befassen. (Mozart war Österreicher, Beethoven aber Deutscher). Aber ich halte es für normal, die Dichter, Denker, Musiker und Maler - also die Künstler des Gastlandes zu kennen. Und mehr noch des eigenen Landes. Aber das gilt für andere Länder ebenso, denn was wäre England ohne Shakespeare, Turner, Constable, Gainsborourg (Malerei) -Britten (Musik) allerdings nur wenige (mir)bekannte Musiker, - was wäre Frankreich ohne Lafontaine,- Victor Hugo, und später  A. Gide ,- Satre, (nur wenige Namen aus der Literatur) - oder die Impressionisten (Malerei) - oder Berlioz,(Musik)  etc. Also, ganz zu schweigen von Italien ,- hier käme ich mit der Seite nicht zuende,- von Dante,- über die Maler- über die Musik. Überall Geistesgrößen, unabhängig von der Nationalität. Man muß sich nur für die Länder interessieren, und deren Kultur,- dann wird einem klar,- daß die deutschsprachigen Länder nicht die einzigen "Geistesriesen" hat,-  nur; die sind vielleicht - da viele fast zur gleichen Zeit gelebt haben, bekannter geworden.

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Kommentar von DamestreamMukke
03.04.2016, 17:52

Danke! Mit Ausländern waren aber nicht direkt die gemeint, die nach Deutschland kommen, sondern allgemein alle Franzosen, Briten, Russen etc. Und ich muss mich wohl noch sehr stark im Bereich Kultur informieren :D

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"An der Macht" soll wohl heißen "führend". Das kann man so allgemein nicht sagen. D war auf jeden Fall sehr einflussreich. Deutschland war sicher führend in der Musik von etwa 1770 bis 1900 (Wiener Klassik, Romantik, Wagner). Auch  philosophisch war Deutschland in dieser Zeit sehr einflussreich (Kant, Hegel, Schopenhauer, Marx, Nietzsche). Literarisch ist die große Zeit die Weimarer Klassik (1770 bis 1830), dann später der Expressionismus (1910-1920). In der Bildenden Kunst war Deutschland nicht führend; wichtig aber der Expressionismus (1900 - 1920). Auch dazwischen gab es In allen Bereichen deutsche "Genies": Thomas Mann, Heinrich Heine, Bert Brecht u. a.

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Die Deutschen galten lange als Volk der Dichter und Denker, weil sie eben viele bekannte Schriftsteller, Wissenschaftler und Musiker hatten...

Aber auch jedes andere Land brachte in der Zeit berühmte Persönlichkeiten hervor.

Von daher von einer Vormachtsstellung zu sprechen wäre etwas übertrieben.

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