Frage von lkwpeter, 41

Waschbetonplatten als Begrenzung für erhöhte Terrasse verwenden?

Hallo,

unsere Terrasse ist ca. 50 cm erhöht. Ich habe sie nahezu rundum mit L-Steinen aus Beton begrenzt. Wegen eines Umbaus muss ich an einer Stelle jedoch nun auf "dünnere Begrenzung" zurückgreifen (ohne jetzt näher drauf einzugehen).

Wir haben noch alte Waschbetonplatten herumliegen (50x75 cm und 5 cm stark). Diese wollte ich senkrecht mit der längeren Seite ca. 25 cm in den Boden einbetonnieren, sodass sie 50 cm herausgucken.

Meine Frage: Ist das okay so, oder brechen Waschbetonplatten schneller als andere Betonplatten? Reicht die Stärke 5 cm dafür aus?

Über die Waschbetonplatten kommen später Dielen. Darüber hinaus grenzt dort auch einer von drei Pfosten des Terrassendachs an.

Davor war dort lediglich ein Kantstein, welcher jedoch durch eine Betontreppe gehalten wurde.

Würde mich über Antworten freuen, damit es gleich weitergehen kann. :-)

PS: Ich habe gerade leider keine Transportmöglichkeit für neue Steine. Daher die Frage.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hermannalbers, 29

Hallo, beide bisherigen Ratgeber haben auf ihre Weise recht. Wenn du witgehend auf den Transport neuer Randsteine verzichten musst, aber noch Waschkiesplatte 50*75 cm als Ersatz_Stützmauer erreichten willst, kannst du das machen, wenn du in wenigstens zwei Schritten vorgehest: Die Waschbetonplatten - wie du selbst schreibst - am Fuß mit ausreichend Beton einbettest. Das einige Tage aushärten lassen. Dann den Terassenbereich bis wenige Zentimeter unterhalb der Unterkante der Terrassenplatte nicht einfach mit Sand, sondern mit sehr magerem Beton auffüllen. Schüttest du einfach Sand "hinter" deine gebastelte "Stützmauer", verhält sich diese anschaulich gesprochen ähnlich wie eine Flüssigkeit - hauptsächlich, weil da Regenwasser eindringen wird. Das presst dann die  "Stützmauer" allmählich zur Seite. Der Magerbeton verhindert das. Viel Erfolg!

Antwort
von mirsis, 26

Hallo Lkwpeter, ich würde die Waschbetonplatten nicht verwenden, da 1. sie keine Armierung (Baustahl) enthalten, 2. der Höhenunterschied von 50 cm auch einen seitlichen Druck herbeiführen kann (Frost, Eis, Erdbewegungen). Ich würde entweder mit Schalsteinen oder entsprechend hohen L-Steinen eine Abstützung bauen. Denn Du willst ja bestimmt nicht in ein paar Jahren wieder von vorne anfangen. P.S. Jeder Baustoffhändler liefert Dir die entsprechenden Materialien direkt an.

Antwort
von michamama, 24

natürlich gehen die Steine. Vielleicht ist irgendwann mal was kaputt, aber anderes material geht auch irgend wann kaputt

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