Was zeichnet einen guten Trainer aus?

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3 Antworten

Zu nächst erstmal Hut ab vor dieser Entscheidung - so, wie Du es schreibst, weißt Du, was Du tust. ;-)

Deine Frage ist echt schwierig, in paar Sätzen zu beantworten

Gute Trainer arbeiten gewaltfrei, aber dennoch konsequent. Idealerweise haben sie sich im Laufe ihres Lebens bei vielen erfahrenen Verhaltensforschern fortgebildet (Bloch, Feddersen-Petersen etc) und sind in der Lage, sich auf unterschiedliche Hunde und Rassen einzustellen. Für einen Laien ist schwer zu erkennen, ob ein Trainer gut ist oder nicht.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß der normale "0-8-15-Trainer" mit einem Akita überfordert ist. Mit Druck erreichst Du beim Akita gar nichts, aber nur mit Motivation kommst Du auch nicht weit, ab einem bestimmten Punkt mußt Du Dich auch durchsetzen können. Man braucht sehr viel Fingerspitzengefühl und einen gewissen Einfallsreichtum bei der Wahl der richtigen Motivation. Ein Akita muß (mehr als manch andere Rasse) "wollen" wollen.

Gerade beim Akita ist das Thema Kommunikation ein ganz großes. Du mußt lernen, Deinen Hund zu lesen - was beim Akita (und auch Shiba) nicht immer leicht ist. Es sind sehr ursprüngliche Hunde mit sehr ursprünglichen Verhaltensweisen.

Daher würde ich, wenn ich bislang überhaupt keine Hundeerfahrung gesammelt hätte, wahrscheinlich erstmal paar Seminare bei Wolfsforschern besuchen, um viel über das Verhalten von Caniden zu lernen. Günther Bloch wäre da zum Beispiel einer, der komplizierte Dinge gut und verständlich erklären kann (http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/seminare-guenther-bloch).

Und dann würde ich mir vielleicht auch mal paar Einzelstunden in der Hundes-Farm Eifel (http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/angelika-lanzerath) nehmen. Wenn Du weiter weg wohnst von da, läßt sich das bestimmt auch mit einem Urlaub verbinden. Ich würde da einfach mal anrufen und mein Problem schildern.

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Die einfachste Antwort lautet: der richtige Trainer ist derjenige, bei dem Du ein gutes Bauchgefühl hast, der auf den Hund und auf Dich eingeht und der Euch weiterbringt.

Mein Trainer hat mir Methoden vorgeschlagen, die zwar nicht schädlich, gewaltsam oder verboten sind, für mich aber keine Option waren. Er hat mit mir Alternativen erarbeitet, mit denen ich gut leben kann und die ebenso zielführend sind. Genau das finde ich sehr wichtig. Einen Trainer, der stur nach Schema arbeitet und mir seine Methode aufdrückt, würde ich ablehnen.

Wichtig finde ich auch, dass der Hund Respekt vor dem Trainer hat, aber keine Angst!

Die Trainer von Ute Blaschke- Berthold sind gut, ebenso von Trainieren statt dominieren. Ansonsten frag doch mal in einem großen Hundeforum nach Empfehlungen.

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Am besten gehst du in spezielle Foren zu der Rasse und hörst dich um.

Zu meinem Trainer kam ich durch Empfehlungen von anderen.

Da ich bereits ein gebranntes Kind war, war ich extrem vorsichtig. Ich hab zu erst mit ihm telefoniert und mein Problem geschildert, er war übrigens einer der einzigsten, die erkannten das mein hund unsicher ist.

Dann gabs eine Einzelstunde. Sein ganzes erscheinen und seine Art war top. Er war ruhig, wusste wie man Hunden richtig liest und wie man mit meinen um gehen.musste.

Das wichtigste: er arbeitet ohne druck, gewalt oder sonstiges

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