ArianeHD am 24.04.2007 um 9:38 Uhr
Ich persönlich bekomme ja das Gefühl, als zählen die mir von den Eltern mitgegebenen Werte kaum noch.

Und die Pünktlichkeit nicht vergessen, sie fällt unter Zuverlässigkeit und Respekt der Mitmenschen.
Die Tugenden, die uns von unseren Eltern vorgegeben sind, haben auch in dieser Zeit noch Gültigkeit: Aufrichtigkeit,Bescheidenheit, Fleiß und Sparsamkeit, Zuverlässigkeit, Treue und Ordnugssinn. Ich bin glücklich, daß ich alles dies bei meinen Kindern und Enkelkindern noch finde!
Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz halte ich persönlich für wichtig. Ein gewisses Maß an Anstand, Moral und Respekt hat noch niemandem geschadet und sollte uns allen helfen, friedlich miteinander umzugehen und miteinander zu leben.

Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit zu lieben (zu vertrauen)

Treue. Dazu gab's mal einen sehr guten kurzen Spruch, der aber leider von den falschen Leuten verwendet wurde und somit nicht mehr für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Solf am 24. April 2007 10:50 komm raus damit Kabark !

Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.
(Galater 5:22,23)
Wenn alle Menschen diese 9 Punkte beachten würden, sähe die Welt komplett anders aus.
Kabark am 24. April 2007 12:36 Jau. ich möcht' gar nicht wissen, wie...
Cador am 24. April 2007 13:34 Na, wenn die Welt Dir so gefällt wie sie ist, dann verzichte doch auf die Tugenden.
Kabark am 24. April 2007 15:23 Alle Menschen? Wozu bräuchte ich dann Langmut? Wem gegenüber müsste ich milde sein? Weshalb überhaupt bräuchte ich dann Selbstbeherrschung?
Cador am 24. April 2007 15:31 Wozu brauche ich Benzin, mein Auto läuft doch?
Um den Frieden aufrechtzuerhalten, wenn irgendwann, irgendwer an einer dieser Tugenden hängen bleibt, ist es an den Anderen ihn aufzufangen.
Das Ganze ist aber in diesem Zusammenhang so hypothetisch, das sich die Diskussion hier erübrigt, dafür gibt es Foren und Chatrooms, in denen sich die Leute den ganzen Tag zu diesen Themen die Finger wundposten.

Seit den 70er Jahren und spätestens seit dem denkwürdigen Spruch von Lafontaine vor 1982
"Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben."
wird der Begriff "Tugend" in Deutschland ja als etwas sehr altmodisch klassifiziert.
Trotzdem ist für mich eine funktionierende Gesellschaft ohne ein Minimum an Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Pünktlichkeit und Höflichkeit kaum vorstellbar.
Habe mit der Kirche nichts mehr am Hut.
Eben weil ich den Eindruck hab, dass selbst die Kirche, ihre Vertreter, die Glaeubigen, der einfachsten Regel zum Erhalt der Tugend nichts beitragen:
Achtung der Bergpredigt und danach leben.
Fuer jeden Menschen verstaendlich !