Cruel am 02.03.2008 um 5:26 Uhr
gibt es da irgenwelche richtlinen/notfallpläne oder so ?

bildzeitung auf den Kopf halten ... war echt mal ein Tipp aus den 50er Jahren. Was ICH tun würde: mir das Schauspiel ansehen (sieht ja imposant aus, so ein Atompilz) und mir dann schnellstmöglich einen Weg suchen, über den ich rasch und möglichst schmerzlos aus dem Leben scheide, denn die Folgen einer solchen Explosion sind unvorstellbar für uns (Gudrun Pausewang: die letzten Kinder von Schewenborn - großartiges Buch!!!)

Lies dir das doch mal durch: http://www.atomwaffena-z.info/wissen/wissatombauswirkungen.html Ich würde demnach versuchen, in einem Bunker unter der Erd-Oberfläche die Druckwelle zu überstehen und dann nach ein paar Tagen hoffen, dass die radioaktive Strahlung unterhalb des lebensbedrohlichen Werts gesunken ist. Ich will hoffen, dass die Warnung vor der Explosion früh genug kommt, um einen sicheren Bunker hier in der Nähe (in Hamburg z. B. unterhalb des Hauptbahnhofs) aufzusuchen.
Edgar Niklaus am 2. März 2008 08:25 Es wird aber bestimmt nicht genügend Bunker für all die Menschen geben. Die die nicht in einen Bunker kommen sollten einen tiefen Keller aufsuchen. Die Frage ist nur, kann man dann noch leben auf der Oberfläche bei dieser langen Halbwertzeit des radiaktiven Materials.
CellarDoorBln am 2. März 2008 09:35 "Nach ein paar Tagen" kannst du danach da auch noch nicht raus. Wir müssten uns da alle schon etwas länger zusammenpferchen.
Mein Tip: Hinlaufen. Dann hastes am schnellsten hinter dir...

kommt wohl darauf an, wo sie hin fällt. fällt sie in hamburg brauch ich in stuttgart nicht in den keller. doch ich denke wenn es je so käme wäre es besser an der druckwelle zu sterben, als verseucht so schön langsam zu verenden
Miguelgonzerres Paolopestossolos am 2. März 2008 09:24 Du hast es doch am besten... Topf übern Kopf und etwas warten... ;oo)))
CellarDoorBln am 2. März 2008 09:37 Wenn sie in Hamburg fällt, dann solltest du auch in Paris noch in den Bunker klettern. Ihr seid ja alle ganz schön abenteuerlustig :-)

In den Keller gehen oder allgemein eine Deckung suchen, möglichst unter der Erdoberfläche, damit die Druckwelle über dich hinwegzieht. Falls du im Freien bist, anschließend möglichst unterdacht ansonsten in Wasserdichte Kleidung schlüpfen Idealer weise unter einen Regenmantel legen. So bist du vor dem Fall out etwas geschützter. Und wenn du dann das wirklich große Glück hattest, daß du das noch überlebt hast, dann bloß nicht den Fehler machen, jetzt aus der Deckung rauszukommen, sondern warten, bis du von Spezialkräften geholt wirst. Denn sonst stirbst du ein paar Tage später an der radioaktiven Strahlung.
Ich glaube nicht, dass wir dann noch in der Lage sind, irgend etwas zu unternehmen.
Kommt drauf, wie nah Du dran bist ...

darüber brauchst Du Dir dann keine Gedanken mehr zu machen, das wars dann....

grab dir einen bunker, der mindestens 20 meter unter der erde liegt und ca 2 meter dicke betonwände hat, fülle eine nebenraum des bunkers mit lebensmitteln für die nächsten dreissig jahre auf.
nimm viele bücher mit um die zeit totzuschlagen....
ach so, wunder dich nicht, falls du sehr wenig nachbarn haben solltest, wenn du wieder nach oben kommst...

Übe soetwas denke ich nicht nach, dazu habe ich eine zu plastische Phantasie. Wenns soweit ist, werde ich spontan entscheiden.
darüber denk ich nicht nach wenn das passiert bracuht man eh nix mehr denken
Das kommt erst6 mal auf die Entfernung an, in der die Bombe hochgeht ! Sind das weniger als 5 km, dann ist sowoeso Alles vorbei ! Sind es mehr, dann gibt es schon bestimmte Schutzmöglichkeiten ! Ich hoffe aber, daß uns dieses Szenario erspart bleibt !
"Bildzeitung über den Kopf halten" wurde mir 1968 bei der Bundeswehr noch ernsthaft gesagt! Das Buch von Pausewang ist sehr lesenswert, auch ihr Buch "Die Wolke", welches von einem Atomreaktorunfall in Deutschland handelt.
Wobei die Bundeswehr heute noch denkwürdig handelt... >>g<<
Das ist absoluter Quatsch, als ich 1964 dort war, hatte wir u.a. auch die ABC-Schutzplaneund die ABC-Schutzanzüge, also bitte nicht polemisieren !
Die ABC-Ausrüstung gab es selbstverständlich zu meiner Zeit auch schon bzw. noch. Im damals üblichen Unterricht wurde uns gesagt, dass bei nicht greifbarer ABC-Ausrüstung eine Bildzeitung ausreiche. Warum sollte ich hier lügen? Ich verbürge mich für die Richtigkeit meiner Aussage. Ich habe mich damals zu Wort gemeldet und gesagt: "Das können Sie jemandem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange anzieht. Das glaube ich nicht." Dafür wurde ich gerügt. Ich polemisiere nicht, wenn ich in einem Kommentar eine wahre Aussage mache.
@ bremenumzu: Zeitung übern Kopf wurde allen Ernstes den US-Bürgern empfohlen. Nachzuschaun in dem Film "Atomic Cafe". @ oldpaed: Atomexplosion durch Bombe und n Reaktorunfall sind aber 2 verschiedene Dinge, weil es bei letzterem nur eine kleine Explosion gab und nicht den BIG BÄNG.
Kaldex, In dem Buch "Die Wolke" geht es um einen Atomreaktorunfall. Die beiden Aussagen von oldpaed muss man schon auseinanderhalten: Buchempfehlung und eigenes Erlebnis bei der Bundeswehr.