Frage von schmerz7, 246

Was würdet ihr tun wenn euer Sohn schwul ist? Wie würdet ihr damit umgehen? Wäre es euch peinlich?

Antwort
von Irgendwerxyz, 63

Hi, ich kann mir nicht vorstellen, dass es für mich ein Problem wäre. Ändern kann man es eh nicht also wozu darüber aufregen? Ich kenne einige homosexuelle Menschen. Für mich ist es ganz normal mit ihnen umzugehen, einige sind Freunde, andere gehören zur Familie und keiner kommt mir irgendwie anders oder unnormal vor. 

Ich möchte, dass mein Sohn glücklich ist. Wie ihm das gelingt ist seine Sache. Ich möchte ihn immer unterstützen und er soll sich auch immer meiner Liebe sicher sein. Ich versuche ihn zu einem selbstbewussten Menschen zu erziehen, der mit den Unwegsamkeit im Leben umgehen kann - wozu auch Menschen gehören können, die sich für was Besseres halten. Mit meinem Mann bin ich mir da auch einig.

Das einzige Problem was homosexuelle Menschen haben, sind Menschen die Homosexualität unnormal finden. Klar kann man diese Meinung vertreten aber wir alle wollen doch akzeptiert werden. Ich finde hier fehlt einigen in der Gesellschaft die Empathie. Homosexuelle Menschen tun keinem weh. Also was geht es einen an wen sie lieben?

Antwort
von Orgrim, 68

Homosexualität ist etwas vollkommen normales.

Ob man auf das andere oder das eigene Geschlecht steht, ist ganz
einfach Geschmackssache, die man nicht beeinflussen kann. Nur weil die
meisten Menschen auf das andere Geschlecht stehen, heißt das noch lange
nicht, dass Menschen mit einem anderen Geschmack "unnatürlich" sind.

Ich persönlich bin eh der Auffassung, dass alle (oder zumindest fast alle) Menschen bisexuell sind. Mit genug Phantasie kann sich jeder gewisse Situationen ausmalen, in denen man auch mit dem nicht präferierten Geschlecht Spaß hat.

Klar haben die meisten Menschen eine klare Präferenz zum anderen oder zum eigenen Geschlecht. Aber Homosexualität und Heterosexualität sind halt Extreme. Und die Welt lässt sich nie in solche Schubladen packen. Die Realität spielt sich immer zwischen diesen Extremen ab.

Von daher wäre es mir vollkommen egal, was meine Kinder für eine sexuelle Veranlagung hätten. Solange es anständige Charaktere sind, ist mir alles andere vollkommen egal.

Antwort
von MelHan, 47

Ich möchte wirklich gerne sagen können dass mir dieses absolut egal wäre.
Aber die Realität ist dass ich wahnsinnige Mühe damit hätte.  Aus liebe zu meinem Kind würde ich dieses Gefühl aber unterdrücken und so tun als ob alles ok wäre.

Antwort
von Solenostemon, 42

Es wurmt mich immer noch ein wenig, das meine Mutter es noch nicht so richtig verstanden hat und nach jedem Date fragt: War es ein Mann oder eine Frau ? und wenn ich ihr dann mal gesagt habe das das Date nicht so gut war, meint sie immer ob ich es nicht doch mal mit ner Frau versuchen sollte.

Das belastet mein Verhältnis zu ihr schon. Etwas mehr Verständnis für meine Entscheidung fände ich gut. 

Kommentar von tommy4gsus ,

Ein klitzekleines Bisschen Verständnis für Deine Mutter würde Dir auch ganz gut zu Gesicht stehen, finde ich.

Kommentar von Solenostemon ,

Wessen Angelegenheit ist es, wen ich liebe ?

Antwort
von rafaelmitoma, 88

irgendwann werden die Kinder erwachsen und man muß loslassen. wenn euer sohn schwul ist,ist das eben so. deswegen muß man sich nicht erhängen, so wie krapfenkönig geschrieben hat.

Antwort
von SoMean, 91

Ich würde ihn nicht anders behandeln, als vorher. Es wäre mir egal, an welchem Geschlecht meine Kind interessiert. Hauptsache er ist glücklich.

Antwort
von cestlavie1979, 52

ihn weiterhin so nehmen wie er ist,denn er ist und bleibt dein sohn....stärke ihn und schau das er sich in seiner und unserer Gesellschaft gut zurecht findet...erkläre und lass dir erklären...was auch immer kommt er bleibt trotzdem ein mann!!!

p.s.:wäre es unnatürlich dann gäbe es weder schwule,lesben noch bisexuelle!!!

Antwort
von Lycaa, 91

Nein, es wäre mir nicht peinlich, warum auch?

Sorgen würde ich mir vielleicht machen, wegen der Anfeindungen und Benachteiligungen, die sie - leider auch heute immer noch - evtl. zu erwarten haben und mich, mit Hilfe einiger homosexeuellen Bekannten wahrscheinlich noch intensiver mit dem Thema auseinandersetzen.

Antwort
von PrinzEugen3, 44

So etwas kommt unerwartet und entspricht nicht den gesellschaftlichen Erwartungen, davon muss oder sollte man sich als Eltern frei machen. Warum ?

1) überkommenen falschen widersprüchlichen gesellschaftlichen Erwartungen hinterher zu eilen, ist weder ein Zeichen von Klugheit noch ein Zeichen von Selbstbewusstsein (zudem gehört hier die Frage hin: was und worin soll die Gesellschaft noch eingreifen - es geht hier um ein Privatleben)

2) wenn ein Kind, egal ob hetero, lesbisch, schwul , bi seine derzeitige Entscheidung in diese Richtung vorgenommen hat, dann ist es für das Kind etwas elementares, zwingendes fast existenzielles; Eltern die sich der Neigung des Kindes (die ja nicht verboten ist !!!) widersetzen drohen das Kind, das sie lieben dauerhaft zu verlieren (aus Sicht der Eltern darf gefragt werden: ist unsere vielleicht starre ablehnende Haltung es uns wert unser Kind auf Dauer zu verlieren ?)

3) die Elemente- diesmal nicht von Euklid: gegen Ende der Pubertät wählt oder ist für den Pubertierenden/die Pubertierende das Geschlechtsobjekt - also worauf diese Person/ dieser Mensch geeicht ist - relativ festgelegt

4) die deutsche - aber auch jede andere Gesellschaft - verlangt in dem heutigen schnelllebigen Zeitalter des Internets unwahrscheinlich viel von den jungen heranwachsenden Menschen (Schule, Ausbildung, oder Studium , Verträge eingehen, Arbeitsplatz erhalten, zig Gesetze einhalten ..., was die Gesellschaft nicht darf (so o. gesellschaftliche Mythen/Rollenerwartungen pp) ist den einzelnen in dem schlichten Versuch sein privates Glück zu finden, zu behindern, in sein innerstes eingreifen

wenn also ein Junge sich zu einem Lebenspartner des gleichen Geschlechts hingezogen fühlt, dann ist er so geprägt, seine Wahl aus seinem Wesen heraus sollte Akzeptanz in den Augen toleranter Anderer finden, die die ihm am nächsten stehen werden aufgefordert ihm in seinem persönlichen Weg auf Glückseligkeit nicht im Wege zu stehen - wenn Eltern das nicht schaffen, dann sollten sie die Hilfe von Beratungsstellen annehmen- besser eine spätere Erkenntnis - als erkennen zu müssen. dass der " verlorene Sohn" nicht nach Jahrzehnten ins Elternhaus hätte zurückkehren sollen , sondern gar keine Not für die Fremde (aus Ablehnung) am Anfang hätte empfinden sollen.

Antwort
von GoodFella2306, 118

Nein, mein Sohn ist mein Sohn, egal welche sexuelle Ausrichtrung er hat.

Schwul sein ist absolut nichts Besonderes oder Erwähnenswertes. Man sagt ja auch nicht "Hey, ich habe eine heterosexuelle Tochter!"

Kommentar von tommy4gsus ,

schwul sein ist sehr wohl etwas Erwähnenswertes! Wäre dem so, wie Du sagst, gäbe es diese ganzen Kommentare überhaupt nicht!

Homosexualität ist und bleibt etwas unnatürliches, das kann man nun drehen und wenden wie man will.

Kommentar von GoodFella2306 ,

Nein, das ist für dich nur so weil du das überall mitbekommst. Und unnatürlich ist es schon mal gar nicht, weil es zahlreiche Spezies auch in der Tierwelt gibt, die mit männlichen Partnern zusammenleben. Da die Tiere nichts von den menschlichen Diskussionen mitbekommen, scheint die Natur wohl doch nichts dagegen zu haben ;-)

Kommentar von Menuett ,

Homosexualität kommt sogar bei Tieren vor.

Sind die auch unnatürlich?

Kommentar von don2016 ,

@tommy4gsus...dein Kommentar zeugt davon, was du für einen IQ hast; nur dumme Menschen oder homophobe Bibelableser reden so, liebet euch

Kommentar von tommy4gsus ,

Was ist denn ein "Bibelableser"? Das Wort hab ich noch nie gehört!

Kommentar von don2016 ,

@Tommy4gsus...das sind bibeltreue Zeitgenossen: Bibelableser...das sagt doch der Name...sie lesen aus der Bibel ab und verkennen Tatsachen (das Wort stammt von mir); bist du solch einer, von diesen Steinzeitgläubigen ?...dann bist du auch auch ein Bibelableser; ansonsten versuche mal zu erklären, mit deinem IQ...was an Homosexualität unnatürlich sein soll, wie du es beschreibst...liebet euch, ihr Homophoben...

Kommentar von tommy4gsus ,

Hm. Versteh ich jetzt tatsächlich nicht. Was hat "dumm" oder "intelligent" eigentlich mit Homosexualität zu tun? Ich dachte immer, es wäre eine Neigung, die mit Liebe zu tun hat und kein auf bloßem Intellekt beruhender Denkvorgang?!

Ich glaube, ich habe bereits längst und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass ich NICHTS gegen Schwule habe, ja sogar Schwule bei mir zum Freundeskreis gehören...!? Ich habe nichts gegen Schwule, sondern vielmehr gegen das Schwulsein. Das ist ein Riesen-Unterschied! Und ich weigere mich, anzuerkennen, dass es "normal" ist. Sorry.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Tommy4gsus, wie kann Homosexualität etwas Unnatürliches sein, wenn es in der Natur vorkommt?

Antwort
von Marco1978, 40

Nein.

Peinlich kann mir nur etwas sein, das ich selbst verbockt habe. Ich schütte den Kaffee auf die weiße Tischdecke? Das ist peinlich. Ich spreche den Herrn Direktor Weiß mit "Herr Doktor Scheiß" an? Das ist peinlich.

Einen Sohn zu haben der anders liebt ist nicht peinlich. Es ist eine Herausforderung für mich ihm so beizustehen, dass er ein möglichst angstfreies und selbstbestimmtes Leben leben kann.

Die Gefahren für meinen Sohn gehen von der Gesellschaft aus, von seinen Mitschülern, seinen Sportclubkameraden. Da muss ich ihm den Rücken stärken und ihm immer und immer wieder klar machen, dass ich ihn liebe und zwar genau so, wie er eben ist.

Schlimm sind dann oft noch die Reaktionen anderer Menschen auf die Tatsache, dass mein Junge schwul ist. Da könnte man sich dann wirklich fremdschämen...

Antwort
von frischling15, 72

Wenn er es mir selbst sagen würde , wäre  ich sehr stolz  , dass er mir vertraut !

Antwort
von Menuett, 41

Ich würde damit gar nicht umgehen.

Geht mich nix an, auf wen er sexuell steht. Das wäre mir gesichert nicht peinlich.

Antwort
von Weymez, 54

Hey, 

Nein wäre mir nicht peinlich! 

Ich würde hinter ihm stehen..  Ihn unterstützen und halt geben...  Und auf jedenfall zu ihm stehn...  

Ich bin selbst schwul mit ellis die am Anfang das nicht akzeptieren konnten...  Und teilweis es immer noch nicht tun... 

Antwort
von Hexe121967, 99

peinlich? warum sollte mir das peinlich sein?

umgehen? ich würde es zur kenntnis nehmen und gut ist es.

tun? mich vom gedanken an schwiegertochter und enkel verabschieden.

Kommentar von Fretto ,

Man kann Kinder adoprieren. Die sind zwar biologisch nicht mit den Eltern verwandt aber in dieser Situation kann es doch egal sein ob das Kind/die Kinder von Ghana, Deutschland,Vietnam (Als  Beispiel für ein Adoptivkind Phillip Rösler[FDP]) oder wo auch immer herkommen.

Kommentar von Hexe121967 ,

@ Fretto - das weiss ich auch und trotzdem würde ich mich erstmal vom enkelkindergedanken verabschieden. wenn es mir dann trotzdem geschenkt wird, würde ich mich umso mehr freuen.

Antwort
von Kandahar, 76

Warum sollte ich da etwas tun und warum sollte mir das peinlich sein. Es wäre sein Leben, seine Entscheidung und zum Glück leben wir nicht mehr im Mittelalter.

Antwort
von Zischelmann, 75

Ich würde ihm die Homepage der Regenbogen-NAK zeigen.

Und ich würde ihn niemals negativ deswegen behandeln.

Homosexualität ist schließlich kein Verbrechen.

Wichtig wäre mir das er nicht in schlechte Gesellschaft kommt

Antwort
von Geisterstunde, 30

Daran ist überhaupt nichts peinlich, er ist trotzdem immer noch mein Sohn.

Antwort
von InaThe, 51

Meine zwei sind zwar noch klein, aber ich liebe sie mehr als mein Leben und möchte eigentlich nur, daß sie glücklich sind. Welchen Beruf oder sexuelle Vorlieben sie haben ist mir völlig egal, solange sie damit niemandem schaden. Liebe ist das Wichtigste im Leben, wie könnte ich sie dafür verurteilen, WEN sie lieben, solange es von Herzen kommt? 

Nur bei Pädophilie wäre für mich der Ofen aus wenn sich jemand nicht helfen lassen will. 

Kommentar von PrinzEugen3 ,

hier spricht wahre Mutterliebe !!

Kommentar von SoMean ,

Genau, es gibt Stellen, an die sich Menschen wenden können, wenn die merken, dass sie eine ich sage mal "möglicherweise schädliche sexuelle Neigung" haben, wie eben Pädophilie. Wenn sie merken, dass sie dazu neigen können sie sich helfen lassen, tun sie es nicht ist das in meinen Augen unverantwortlich.

Antwort
von Gestade3, 44

Hallo,

Schwul sein gehört heute zum Alltag. Früher war es lt. §175 verboten. Heute akzeptiert es sogar die Kirche. Also, noch Fragen ?

Kommentar von SchauHinterDich ,

wieso akzeptiert die Kirche das wohl ;-)))))

Kommentar von schmerz7 ,

Deswegen $$$$$$

Antwort
von ChakuzaBF, 111

Es würde sich dadurch nichts ändern und wenn man damit offen umgeht, ist das normalerweise für keinen ein Problem!

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