
Mir eine richtige Diagnose bei einem anderen Arzt holen.
Ärzte sind auch nur Menschen und machen Fehler.
Luise am 24. Februar 2008 23:33 Genau. DH. Deshalb immer selber mitdenken und im Falle eines Falles die Diagnose nicht einfach hinnehmen, sondern noch andere Ärzte konsultieren. Und manchmal auch die Schulmedizin in Frage stellen und Alternativen suchen.
Minax am 25. Februar 2008 00:42 Das unterstreiche ich voll und ganz, Luise!

Das kann der Laie nur wissen, wenn er eine 2. Diagnose hat!

Mich bei demjenigen bedanken, der die richtige Diagnose gestellt hat.

hast du das alleine herausgefunden? oder spekulierst du nur?
nein,zuerst hiess es sie hat neurodermitis und jetzt hab ich von einem anderen arzt erfahren das es lupus ist.find es einfach blöd weil wir alle möglichen salben,cremes und antibiotika,kortison ausprobiert haben..... na ja da hast du recht bin froh das wir jetzt wissen was sie hat...... wie könnte ich andere eltern davor bewahren dort hin zu gehen denn wenn er bei mir schon einen fehler gemacht hat ....?
Einen Lupus bei einem Säugling direkt zu erkennen, das ist schon eine hohe Kunst. Der erste Verdacht deines Arztes zeugt nicht davon, dass er sonst nichts taugt. Neurodermitis ist das Naheliegende. Stell dir mal vor, der Arzt hätte mit einem Lupus-Verdacht die Pferde scheu gemacht und es wäre dann "nur" Neurodermitis gewesen.
Patron am 25. Februar 2008 00:34 man darf getrost davon ausgehen, dass von allen medizinischen ersten diagnosen etwa 30 prozent nicht richtig sind.
klausjosef1955 am 25. Februar 2008 19:20 Ich finde die Antwort von Lissa gut. Es ist nunmal sehr oft so, dass die erste Diagnose eine Verdachtsdiagnose ist und sich die richtige erst im Lauf der Zeit zeigt.

Kutaner Lupus erythematodes, Hautlupus, ist bei Babys sehr selten, daher ist die falsche Diagnose deines Arztes nachvollziehbar. Ärzte sind auch nur Menschen und die machen leider manchmal Fehler. Am häufigsten von der Krankheit betroffen sind Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr und Kinder zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr, In deinem Fall erhebt sich die Frage ob Gewebeproben (Biopsien) der Haut zur Sicherung der Diagnose untersucht worden? Wenn nicht, sollte das unbedingt nachgeholt werden.

Viele ärztliche Diagnosen sind Verdachtsdiagnosen und die richtige Diagnose ergibt sich erst im Lauf der Zeit, wenn weitere Symptome hinzukommen.
Auch Ärzte machen Fehler und irren sich einfach.
Daraus folgt, dass Deine Frage nicht undifferenziert zu beantworten ist, sondern vor einer Antwort erst zwei Punkte geklärt werden müssen: Hätte ein guter Arzt die richtige Diagnose eher finden können, oder war es so ein schwieriges Problem, dass der Arzt die richtige Diagnose nicht erkannt hat, obwohl er gut ist? Welche Folgen hat die Stellung der falschen Diagnose gehabt? Eine falsche Therapie mit gravierenden Nebenwirkungen - oder nur einen falschen Begriff auf einer Karteikarte?
Ich würde bei einer falschen Diagnose wahrscheinlich nichts unternehmen, bei einer erkennbar falschen Therapie und etwa Schmerzen, die hätten vermieden werden können, den Arzt wechseln oder zumindest einen zweiten hinzuziehen.

Bei Zweifel an der richtigen Diagnose würde ich auf jeden Fall mindestens eine weitere Spezialistenmeinung einholen, selbst auf die Gefahr hin, dass mir mein Hausarzt "böse" sein wird. Meine Gesundheit ist mir wichtiger.
Bei bestätigter falscher Diagnose käme es bei mir auf folgendes an: - ist durch die falsche Diagnose kein weiterer Schaden entstanden, dann würde ich lediglich die Behabdlungsmethode des 2. Arztes annehmen.
DH
DH und, manchmal ist auch bei richtiger Diagnose Zweitmeinung sinnvoll.