Frage von Tritopia, 79

Was würdet ihr machen wenn das Kartenhaus, was ihr so mühevoll aufgebaut habt, über euch immer wieder zusammenbricht?

Ihr versucht es aufzuhalten, aber nacheinander stürzt alles ab und zieht euch gleich auch noch in eine tiefe dunkle Schlucht zurück, in der ihr einst verloren in der Dunkelheit wart.

Noch länger entschlossen zu bleiben und weitermachen will ich nicht bzw. ich kann es nicht noch länger sein...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tupper4ever, 36

Das Wort Kartenhaus sagt es doch schon, alles was du anfängst ist zum Scheitern verurteilt. Frag Dich mal wo der Haken ist und was Du ändern kannst, damit deine nächsten projekte auf stabilen Eckpfeilern gegründet werden.

Kommentar von Tritopia ,

Danke, das ist eine sehr hilfreiche Antwort :D. Ich weiß jetzt was ich noch als allerletztes versuchen sollte.

Kommentar von tupper4ever ,

Ich hoffe Du machst keine Dummheiten......

Antwort
von skychecker, 28

Wenn du die Metapher des Kartenhauses bewusst benutzt, so sollte dir auch klar sein, dass ein Kartenhaus immer wieder zusammenfallen wird und du es immer wieder neu aufbauen musst.

Es hilft hier nur zu schauen, warum das Kartenhaus eingestürzt ist und dementsprechend das Kartenhaus neu aufzubauen.

Besserer Untergrund, ruhigere Hände, Veränderung des Winkels, neues Kartenspiel, etc.

Der Möglichkeiten sind da viele.

 

Antwort
von XiShAk, 50

Um dir antworten zu können, also so richtig, müsste man prezieser wissen, was genau passiert ist, dass es dir so geht. Erst dann, können wir gemeinsam eine Lösung finden.

Kommentar von Tritopia ,

Mit geht es nicht mehr um die Lösung an sich. Ich habe Lösungen Parat, aber die Frage "Warum mache ich das nur?" Lässt mich ständig scheitern und bereit mir mehr Probleme, weshalb es wie ein verdammterpaar Teufelskreis ist. Wie ich wieder aufstehen kann, weiß ich so ziemlich genau, doch wieso sollte ich, wenn selbst als alles gut lief, wollte ich nicht mehr weitermachen.

Kommentar von XiShAk ,

Das klingt so, als würdest du kein wirkliches Ziel mehr vor Augen haben. Vielleicht solltest du darüber nachdenken, ob du nicht zu einem Psychiater möchtest. Muss nicht zwingend stationär (Psychiatrie). Denke es reicht auch ambulant, also quasi in der Woche 2 Mal oder so. Weiß ja nicht, was dir besser gefällt. Dort kannst du mit deinem Psychiater dann zusammen ein Ziel suchen wofür es sich lohnt weiter zu kämpfen. Und das ist wirklich nur gut gemeint.

Kommentar von Tritopia ,

Nope, hatte das alles längst schon gehabt und das nicht für eine kurze Zeit :)

Antwort
von skipworkman, 28

Hi,

wenn du mit dunkle Schlucht Depressionen meinst und das schon mehrmals passiert ist, dann würde ich eine Kognitive Verhaltenstherapie machen. 

Lg

Antwort
von Virginia47, 17

Ein Kartenhaus ist nun mal zum Zusammenstürzen verdammt. 

Richtiger wäre es gewesen, wenn du dir ein anständiges Haus auf einem soliden Fundament aufgebaut hättest. 

Wenn du dir jedoch eine so genannte Wahrheit aus einem Hirngespinst baust, kannst du mit nichts anderem rechnen. 

Es wird keiner kommen und dich aus deiner Misere rausholen. Das kannst nur du allein. 

Mache dir bewusst, was wichtig ist im Leben und handle danach. 

Antwort
von Smudo1284, 47

so wie du dich anhörst, solltest du mal eine psychiatrische behandlung in erwägung ziehen, in eine psychiatrie gehen.

Antwort
von nowka20, 6

neu von vorne guten mutes anfagen.

ist mir schon öfters passiert, und ich lebe noch!

Antwort
von Implord, 24

Irgendwie glaube ich, du redet von keinem tatsächlichen Kartenhaus.

Kommentar von Tritopia ,

xD

Kommentar von Implord ,

Sorry, ich habe deine Frage gelesen und das erste, was mein autistisches Superhirn dachte war "Warum regt der Typ sich so über ein kaputtes Kartenhaus auf, kann man doch einfach wieder aufbauen!"

Und dann dämmerte mir, dass das ganze eine Metapher war, aber ich konnte mir den Kommentar trotzdem nicht verkneifen.

Kommentar von Tritopia ,

Nicht schlimm, denn ich musste dank deinen Kommentar sogar lachen/Grinsen :D.
Außerdem mag ich es solche Antworten zu lesen xD.

Antwort
von 3Abenteurer, 34

Es wäre nett deine Frage klarer und deutlicher zu formulieren. Da die Themen auch nicht wirklich weiterhelfen.

Kommentar von Tritopia ,

Ich habe extra nicht mehr geschrieben. Als ob ich jetzt meine Lebensgeschichte hier schreibe, wie manch einer 😅.
Das muss man nicht wissen, aber man kann sich es denken, dachte ich zumindest. Und außerdem finde ich meine Frage ziemlich klar formuliert und die Metapher sollte eigentlich ausreichen. Und es sollte auch eine allgemeine Frage werden, also nicht nur für mich bzw. auf meine Situation eingestimmt.  Und noch ein Grund warum ich nichts genaueres über mich geschrieben habe, war da ich so gut wie jede Antwort schon erahnen konnte und sie mir nichts gebraucht hätte. Mit dieser Frage habe ich mir aber mehr erhofft und das traf auch zu, denn einer gab mir eine Antwort die hilfreich ist, denke ich...naja, auch egal :,D

Kommentar von 3Abenteurer ,

Nichts gegen deine Kreativität, aber alle die sich hier angemeldet habe, haben das getan weil sie helfen wollen oder hilfe brauchen. Und um das zu tun muss man es ihnen nicht unnötig schwer machen. Aber du hattest ja Erfolg auch wenn ich mir sicher bin das es mehr hätte sein können.

Antwort
von Feuerherz2007, 51

Man muss sich die Fragen gefallen lassen, wie es soweit kommen konnte und was man selbst falsch gemacht hat!

Kommentar von Tritopia ,

Und da fällt man nur in Selbsthass hinein, was nicht gerade besser ist :,D

Kommentar von Feuerherz2007 ,

Nein, die Analyse der eigenen Situation kommt vor dem Fingerzeig auf die angeblich Schuldigen!

Kommentar von MrIronIE ,

so ist es

Kommentar von Implord ,

Also, meiner Erfahrung nach ist Selbsthass doch schon eine gewisse Gefahr bei der Selbstanalyse. Weil man, wenn man deprimiert ist, und sich selbst fragt: "Was mache ich falsch?" in der Regel "Alles." schlussfolgert.

Der Trick ist, das Kartenhaus immer wieder aufzubauen.

Wir alle Rollen unsere Steine den Berg hoch und uns allen rollt er, wenn wir ihn endlich oben haben, wieder runter. Wir müssen unserem Kampf gegen den Berg einen Sinn geben.

Camus und so.

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