Was würdet ihr an eurer Schule verbessern?

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10 Antworten

Ich (selbst Schülerin) würde dafür sorgen, dass jedes Referat, jede Ex und jede Schulaufgabe von einem Lehrer korrigiert wird, der niemanden aus der Klasse kennt und nicht über die bisherigen Noten der Schüler informiert ist, sodass die Bewertung nicht von persönlicher Sympathie abhängt, sondern dass eine gerechte Bewertung gewährleistet ist. Außerdem sollte ein Würfel entscheiden, wer dran genommen wird von den Schülern, die sich melden, sodass keine alle Schüler (die sich melden) gleiche Chancen haben.

Zum Beispiel habe ich eine Lehrerin, die nur bestimmte Schüler dran nimmt. Ich melde mich mindestens 20 mal pro Unterrichtsstunde, sie sieht es, nimmt mich höchstens 2 mal pro Stunde dran und gibt mir eine 4 in mündlicher Mitarbeit, obwohl fast alle von meinen Unterrichtsbeiträgen richtig sind. Wenn ich ein Referat halten muss, redet sie ständig dazwischen, kritisiert sehr viel und stellt Fragen, die sich innerhalb von einer Minute von selbst geklärt hätten. Es fällt auf, dass es in der Klasse eine andere Schülerin gibt, die ständig dran genommen wird, obwohl sie sich kaum meldet und sie bekommt eine 1 für die mündliche Mitarbeit. Bei ihren Referaten redet sie nie dazwischen, sondern stellt nach dem Referat Fragen. Dieselbe Lehrerin hat mir in einer Ex auf etwas keinen Punkt gegeben, worauf meine Sitznachbarin aber einen Punkt bekommen hat mit der Begründung, meine Formulierung wäre "missverständlich" gewesen (da war überhaupt nichts missverständlich). Dabei habe ich das gleiche geschrieben wie meine Sitznachbarin, nur der Satzbau war etwas anders und für ein Wort habe ich ein Synonym verwendet. Hätte ich auch nur einen halben Punkt bekommen, hätte ich eine bessere Note gehabt.
Als ich mich darüber beschweren wollte, wurde mir gesagt, es wäre völliger Quatsch und ich sollte lieber mehr lernen, dann wären meine Noten besser, anstatt "immer alles" auf Andere zu schieben, die nichts dafür können. Wenn man diese Lehrerin freundlich drauf anspricht, droht sie sofort mit einem verschärften Verweis.

Das finde ich nicht gut, weil:
1. Es ist unfair, Schüler während des Referats vor der ganzen Klasse heftig zu kritisieren, zu verunsichern und bloßzustellen.
2. Es stört wirklich, wenn einem während des Referats jemand ins Wort fällt.
3. Der Vorwurf, die Notengebung sei ungerecht ist begründet.
4. Die Lehrerin wird nicht darauf hingewiesen, es wird direkt davon ausgegangen, dass an dem Vorwurf nichts dran ist.

Andere Lehrer meinen, einen anschreien und beleidigen zu dürfen. Wenn man aber als Schüler einen Lehrer beleidigt, bekommt man einen (verschärften?) Verweis. Deshalb würde ich eine Art Verweis für Lehrer machen. Demnach könnten Lehrer einen Verweis bekommen, wenn sie Schüler beleidigen, anschreien, bloßstellen und ungerecht behandeln. Es darf nämlich nicht sein, dass sie das einfach so machen können.

Das wären die Bestandteile des Lehrerverweises:
-Gespräch mit dem Klassensprecher, dem Klassenlehrer und dem Direktor
-Entschuldigung bei der Klasse oder dem betroffenen Schüler
-Eintragung in ein "Verweiskonto"

Das Verweiskonto wäre eine Liste, in die die Verweise für jeden Lehrer eingetragen würden, auf die die Lehrer selbst aber keinen Zugriff hätten, sonst könnte es sein dass ein Lehrer die Anzahl der eigenen Verweise vermindert. Verweise würden nach 5 Jahren verfallen. Nach 5 Verweisen gäbe es ein Einzelgespräch mit dem Direktor und 3 Monate Zeit, in denen sie nicht unterrichten dürfen, sondern zu speziellen Seminaren müssen, in denen sie darüber informiert werden, was sie dürfen und was nicht, wie man Unterricht besser gestaltet und gute Schulaufgaben und Exen entwickelt, die weder zu schwer, noch zu leicht sind. Nach 10 Verweisen würden Lehrer entgültig von der Schule fliegen, könnten aber an einer anderen Schule unterrichten. Aber welche Schule nimmt Lehrer auf, die von einer anderen verwiesen worden sind?

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Ich wusste früh, was ich machen will (MatheStudium) und folglich waren alle Fächer, die ich in der Schule hatte, zu einem gewissen hohen Grad irrelevant für mich. Auch Mathe war lustigerweise irrelevant, weil Studienmathe nichts mehr mit dem rumrechnen in der Schule zu tun hat. Deswegen würde ich die Option bieten sich früher einzuschränken.

Außerdem würde ich in der Mittelstufe Unterricht anbieten, in dem man lernt: Wie mache ich eine Überweisung, Wie mache ich eine Bewerbung, Wie mache ich eine Steuererklärung, Wie mache ich einen Antrag auf etwas,...
Die Dinge die man im Leben wirklich braucht, werden in der Schule einfach nicht beachtet.

Ich glaube, ich würde das Niveau des Abiturs etwas anheben. Im Gegensatz zu ausländischen Abschlüssen (selbst Erfahrungen gemacht bei: Griechenland, Syrien, Japan) ist das deutsche Abitur nämlich nach dem, was ich mitbekommen habe, sehr sehr leicht.

Liebe Grüße

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Schüler werden heute von allem umd jedem versucht in Schubladen gesteckt zu werden, nur klappt das natürlich nicht. Viele Lehrer nutzen ihre Macht aus, schreien uns an, beleidigen uns und "manipulieren" die Noten von den Schülern die sie nicht mögen. Außerdem werden die Schüler immer übergangen, auch bei den einfachsten allgemeinen Fragen ignoriert. Wenn man sich dann mal gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren versucht wird man von höhergestellten angeschrien und beleidigt wird, obwohl man nur versucht hab Demokratie zu leben. Die Lehrer und anderen Leute, die das sehen und uns Schüler unterstützen bekommen angedroht dass sie ihren Job verlieren (Referendare).
Das ist anstrengend, zerrt an den Nerven, und deprimiert. Auf den Stoff, von dem wir im "echten Leben" allenfalls 30% brauchen, kann man sich nichtmehr konzentrieren...

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Du schließt Deinen Kommentar mit der falschen Frage ab und das ist sehr bezeichnend. In Bezug auf die Schule werden immer wieder die falschen Fragen gestellt.

Wenn es um das Lernen geht, ist das Unterrichten die denkbar schlechteste Methode. Deshalb kommt man in den besseren Schulen immer mehr davon ab. Lernen ist ein natürlicher Prozess, der bereits beim Embryo im Mutterleib beginnt. Man kann garnicht nicht lernen. Ließe man Kinder in Ruhe, würden sie genau das lernen, was für sie wichtig ist.

Auch wenn es sich nach einer Wortspielerei anhört, aber hast Du Dich mal gefragt, warum es in der Schule unterrichten und nicht aufrichten heißt? Währenddessen man runtergerichtet wird, lernt man nicht. Stattdessen wird Zwang ausgeübt. 

Nur eine Minderheit der anwesenden Schüler haben an dem, was der Lehrer da vorne will, ein Interesse. Trotzdem müssen sie Interesse heucheln. Damit sie das tun, werden sie mit Belohnung und Bestrafung manipuliert. Das ist je nach Talent des Lehrers mehr oder weniger erträglich. Nur diejenigen mit dem wirklichen Interesse lernen etwas; vorausgesetzt, sie haben einen guten Lehrer.

Solange die Schule eine Belehrungs- und Erziehungsanstalt ist und keine Bildungseinrichtigung, wird sie negatives Image behalten. Die Schüler müssen die Fragen stellen jnd nicht die Lehrer.

Gruß Matti 

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Also ich mag meine Schule. Ich würde bloß alle Unterrichtszeiten um eine Stunde nach hinten schieben, weil man dann konzentrierter ist. Das merke ich selber, weil ich jeden Dienstag erst zur 2. Stunde Unterricht habe und deswegen auch länger schlafen kann.

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Das gesamte Schulsystem von Deutschland ist gut gesagt veraltet und das würde ich gerne ändern .
Wenn du nicht verstehst warum ich das sehe guck dir doch gerne mal dieses informative 10 min Video an :).

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Hallo :)

Ich habe zwar meinen Schulbesuch schon hinter mir, aber ich war immer zufrieden! Sowohl an den von mir besuchten Schulen als auch an den dortigen Lehrern wüsste ich keinen Grund herumzumosern, weder gab es damals Probleme noch sehe ich mich Jahre später dazu veranlasst ;)

Wie auch im Berufsleben allgemein strahlt jemand (auch ein Lehrer), der mit Freude an seinen Job geht eine positive Stimmung aus, die sich auch auf die anderen (hier: die Schüler) überträgt. Wer aber schon mit einer totalen Fleppe morgens aufsteht & unzufrieden ist, der wird sein Umfeld gleichsam damit anstecken ----------> meine Meinung :)

Bin übrigens gern zur Schule gegangen. Die Stimmung in der eigenen Realschulklasse war zwar nicht soooo prickelnd, dafür stimmte der Rest & Freunde hatte ich in anderen Klassen und Stufen :)

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Ehm lol ich geh nicht gern zu Schule 😂 

Der Grund ist einfach, das manche dort total asozial sind und die Kinder wirklich so "ausgenutzt" werden. 

Ich kenne auf der Hauptschule wirklich so schlaue Schüler, die könnten so vieles aus ihrem Leben machen, aber uns wird immer irgendwie gezeigt, das wir schlecht sind. Das wir nicht gut genug sind. 

Früher zB war ich auf Gymnasium (frag nicht wieso ich jetzt Haupt bin), und da waren die Schüler teilweise arrogant ... Auf Haupt sind die halt echter aber sie sehen eben nicht wie wertvoll die eigentlich sind. 

Außerdem geht meine Schule jeden Tag bis 16 Uhr ... Wir hören uns JEDEN Tag an das wir nicht gut genug sind (die Lehrer sind mega sxheixse). Es gibt fast jeden Tag schlägerei ... 

Und das wichtigste, uns wird irgendwie immer gesagt das Ausbildung vorgeht, heißt abi ist nicht wichtig aber Ausbildung anscheinend sehr wichtig. Total viele von meinen Freunden zB, wollen nicht mal studieren oder Abitur machen, sondern direkt Ausbildung. Und das beste an der ganzen Sache, Gymnasiasten dürfen schon nach der 8. (!!) Abitur machen. Finde das halt alles irgendwie komisch, wie verschieden wir behandelt werden :D 

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Kommentar von chinafred000
18.12.2015, 07:52

Nach der 8.?! Das ist sehr ungewöhnlich, bei meinen Freunden ist G8 und die gehen aich erst nach der 9. zur Oberstufe und machen dann nochmal 3 Jahre

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Kommentar von JonasV
18.12.2015, 07:52

Weißt du was? Gymnasiasten dürfen nicht erst ab der 8.!! Abi machen. In der 8ten am Gymnasium hat man noch überhaupt keinen Abschluss. Der Abschluss nach der 10. am Gymnasium is gleichwertig mit dem Hauptschulabschluss. Der Abschluss nach der Q1, der 11, ist gleichwertig mit einer Fachholschulreife, was ein Studium an einer FH ermöglicht, und erst der Abschluss nach der 12 mit BESTEHEN DER ABIPRÜFUNG gibt dir das Abitur. Wer hat dir denn den Mist mit der 8. Klasse verzapft?

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Kommentar von BabyBo01
18.12.2015, 07:53

Wow tut mir leid halt wenn ich was falsches gesagt hab regt euch ab. Ich kenne paar die erst 15 sind und Abitur machen, die waren auch davor erst in der 8.-9. oder so.

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Enhagierte Lehrer die viel unternehmen wollen mit der Klasse!

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Schule war top . :D Nur das Mittagessen war nen richtiger griff ins klo O.ô und teuer

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