Frage von aringa12345, 367

Was würde mit Gott passieren, wenn keiner mehr an ihn glaubt?

Wenn man davon ausgeht er existiert...

Antwort
von berkersheim, 152

Das ist eine knifflige Frage. Gott und das Geld haben eines gemeinsam: Wenn keiner mehr an sie glaubt, werden sie wertlos. Aber halt - nicht so schnell - sie werden wertlos - und das Chaos bricht aus. Wenn das offizielle Geld wertlos wird, weil die Leute kein Vertrauen mehr in Banken und andere Institutionen des Geldes haben, bricht erst mal ein Riesendurcheinander los, denn ob die aktuellen Scheine wertlos durch die Gegend flattern oder nicht - so z.B. nach dem Krieg - der Bedarf, Güter zu tauschen bleibt ja und dann müssen evtl. Zigaretten als Tauschmittel herhalten. Eine neue Währung wird kreiert, denn das Leben, das voller Werte steckt, die aufbewahrt oder getauscht werden sollen, muss ja weitergehen.

Auch der Bedarf an Tröstung, an gemeinsamer Wertorientierung bleibt wenn Gott wertlos wird, nur, womit wird er dabei dann ersetzt? Garantiert: Es wird einen neuen Gott geben, nur weiß keiner, wie der dann aussieht, wer ihn repräsentiert. Werden es Psychologen oder Philosophen sein? Irgendwelche Gurus? Ich denke, es wird letztlich Gott bleiben, aber seine Repräsentanten wechseln. Es wird eine Sehnsucht nach einer höheren Ordnung bleiben.

Stifter von menschlichen Ordnungen halten nicht lange durch, sind schnell bestechlich und werden mehr und mehr als parteiisch empfunden, auch wenn sie sich als DIE PARTEI ausgeben. Gerade, wenn die menschliche Ordnung sich als unzuverlässig erweist - und länger als 70 Jahre hat das noch keine ausgehalten - wächst die Sehnsucht nach höherer Ordnung. Es hatte seinen Grund, dass man zur Zeitenwende den römischen Kaiser Augustus als den Göttlichen bezeichnete. Dabei hat er nur 45 Jahre als "Friedenskaiser" geherrscht. Doch in einer Zeit ständiger Kriege war das bereits eine göttliche Leistung.

Kommentar von DottorePsycho ,

Was ist aus Deiner Sicht denn der "Gottersatz" für die Millionen von Atheisten, für die es ja nun schon immer keinen Gott gibt?

Kommentar von berkersheim ,

Gute Frage! Für viele, die angeblich "ohne Gott" auskommen, ist es die Ideologie, und damit meine ich nicht nur eine "sozialistische", eine "kommunistische" oder kämpferische wie die Antifa. Wo die Religiösen den Teufel haben, haben sie den Kapitalismus in unterschiedlich differenzierter oder primitiver Gestalt. Vielfach geht die Flucht in eine andere hochabstrakte Existenz, wie DIE GERECHTIGKEIT, in eine negative diffuse Existenz wie DER KLIMAWANDEL (teils mit Aktivisten verschiedenster Art). Wirkliche Atheisten und auch Agnostiker (zu denen ich mich zähle), müssen viel Gedankenarbeit leisten, ein differenziertes Weltbild abstimmen. Das sind in der Gesamtmasse die wenigsten. Das ist ein interessantes Thema.

Kommentar von flunra39 ,

Agnostiker (u. Atheisten eben nicht (mehr) ), haben, allgemein gesprochen,  Freude an bleibender "Gedankenarbeit", das ist zumindest unterhaltsam und i.d.R. kreativ, belegt aber nicht,  dass die Menschheit  eine Ideologie höheren Grades brauche. Der KLIMAWANDEL stellt das gerade nicht zur Verfügung, sonderen die dahinter liegende Idee einer solidarischen, gerechten und nicht ausbeuterischen Weltgemeinschaft . Soll das aber IDEOLOGIE sein ?- und nicht viel eher eine evolutionär belegbare Realität des homo sapiens originale, der ohne religiösen Überbau auch in einer gemeinsamen Werteorientierung zu leben gelernt hätte ?!

Kommentar von berkersheim ,

Hallo Flunra39

natürlich ist auch die Idee einer solidarischen, gerechten und nicht ausbeuterischen Weltgemeinschaft eine Ideologie. Ideologie ist ja prinzipiell keine schlechte Wertung, solange sie nicht anderen aufgezwungen werden soll. Prinzipiell kann man dieser Idee nur viel Erfolg wünschen - wenn auch viele von der UMSETZUNG dieser Idee unterschiedliche Vorstellungen haben. Dass eine einzig wahre Umsetzung dieser Idee in die Zukunft evolutionär belegbar sein soll, ist meiner Meinung nach etwas zu weit geworfen. Aber o.K. - die Idee verdient es, zumindest als Hoffnung allen vor Augen zu stehen. Vor allem wollen wir hoffen, dass man sich einig wird, was unter "solidarisch", under "gerecht" und "nicht ausbeuterisch" zu verstehen ist. Also nur zu.

Antwort
von Hamburger02, 113

Nur mal angenommen, er würde tatsächlich existieren, vermute ich folgendes.

Vor Abraham hat niemand an ihn geglaubt. Das scheint ihn weiters nicht gestört zu haben. Er ließ es den Menschen trotzdem gut gehen, z.B. den alten Ägyptern.

Später hat er äußerst zornig reagiert, wenn Israeliten nicht an ihn glauben wollten. So befahl er z.B. Mose, 3000 Israeliten zu töten, die anstatt ihm ein goldenes Kalb angebetet hatten. Völker wie Ägypter, Babylonier, Griechen, Hethiter etc., die nicht an ihn glaubten, ließ er zu kultureller Blüte wachsen.

Als die Israeliten fast gar nicht mehr an ihn glauben wollten sondern Baal anbeteten, der Prophet Elias beschwert sich um 800 v.Chr. bitterlich darüber, wurden sie von Gott zunächst mit der Vernichtung des Nordreiches und später mit der Eroberung Jerusalems bestraft, was kurz nach 600 v.Chr. zur babylonischen Gefangenschaft führte. Anderen Völkern, die überhaupt nicht an ihn glaubten, ließ er es besser ergehen. Ägypten existierte noch immer, ihre Götter scheinen deutlich mächtiger gewesen zu sein als JHWH.

Bis ins 4. Jhdt. v.Chr. beschwerte sich Gott mehrmals mittels Prophetenwort über die mangelnde Anbetung durch die Juden. Die taten es nicht und wurden bestraft. Im Prinzip standen sie bis zur völligen Vernichtung 70 n.Chr. ständig unter fremder Oberherrschaft.

Jesus sprach nur zu den Juden, drohte aber nicht bei mangelnder Anbetung seines Vaters. Im Gegenteil verurteilte er sogar übertriebene öffentliche Frömmigkeit.

Um 100 n.Chr. wendete sich JHWH diesbezüglich an die Christen durch den Propheten Johannes (Offenbarung). Demnach wird der Weltuntergang kommen, egal wieviel gebetet wird. Der Unterschied besteht lediglich darin, ob man in den Himmel oder in die Hölle kommt. Eine irdische Strafe ist nicht mehr vorgesehen.

Um 600 n.Chr. meldete sich Gott erneut zu Wort, wendete sich dabei aber nur an Moslems. Was man hierzuforum bisweilen liest, drohen den Moslems schwere irdische und jenseitige Strafen, wenn sie Allah nicht hinreichend genug anbeten. Das tun sie offensichtlich auch nicht, denn zur Zeit meint es Allah ja nicht gerade gut mit ihnen.

Seither hat er sich nicht mehr gemeldet und sich bei jemandem über mangelnde Anbetung beschwert.

Es könnte natürlich sein, dass er sich inzwischen anders orientiert hat und sich auf einem entfernten Planeten eine neue Bevölkerung gesucht hat, die ihn fleißiger anbetet als der renitente Homo sapiens, sofern er seinem Nachnamen Ehre macht. Zu Zeiten des Alten Testaments, des Neuen Testaments und des Korans dachte er laut Schriften noch, es gäbe nur eine Sonne und nur einen Planeten im Universum. Jedenfalls hat er es so der Menschheit erzählt. Aber jetzt, wo er es spätestens seit Hubble besser weiß, ist er auf die Erde nicht mehr angewiesen. Daher würde wohl unterschiedliches passieren, wenn ihn keiner mehr anbetet, da er verschiedenen Gruppen verschiedene Pflichten und Strafen auferlegt hat oder möglicherweise gar nichts.

Kommentar von JoachimWalter ,

Vielleicht ist er ja in Rente, und keiner weiß es.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ja, man sieht daran auch sehr schön, wie sich das Gottesbild mehrfach änderte. Zunächst war Jahwe ziemlich eifersüchtig/jähzornig. Im Laufe der Zeit schien er aber (auch schon im AT) etwas "milder" geworden zu sein, vielleicht so ab 4.Jahrhundert v.Chr. (wobei man das aber nochmal genauer eruieren sollte).

Mitunter schreibt man dies dem Einfluss des (vereinfacht gesagt "persischen") Zoroastrismus zu. Soweit ich das nun verstanden habe.

Im Neuen Testament sieht man dann deutlich den griechischen Einfluss. Einerseits hat Gott nun gar nicht mehr diesen "zerstörerischen" Wesenszug, den er zu Beginn des AT noch hatte, andererseits kommt nun ein neuer Gedanke hinein: während das AT noch keine Vorstellung einer "Hölle" hatte, kommt nun der Gedanke des Hades (verknüpft mit dem Bezug zur durchaus irdischen "Gehenna", Tal von Hinnom; damit kommt erst der Gedanke an "Feuer" hinzu) hinein.

Durch die Übersetzung in germanische Sprachen (z.B. ins Deutsche) kam erst die eigentliche "Hölle" zustande - das Wort als solches nimmt Bezug zur germanischen Mythologie, die die "Säle der Hel" kannte ("at sölum Heljar" heißt es u.a. in der Edda). Die Hel war eine Frau, und deren Säle waren ein ferner, kalter Ort.

Die ganze Geschichte hat somit prä-hebräische, hebräische, aramäische, ägyptische, babylonische (Gilgamesh-Epos), persische, und später griechische Einflüsse. Die spätere Geschichte des Christentums in Europa hat dann wiederum römisch-lateinische und bei uns germanische Einflussnahmen zu verzeichnen.

Es ist übrigens auch interessant, wie die Rezeption der biblischen Texte heutzutage ist: während die meisten Predigten über Texte des NT gehen (und einige ausgewählte des AT), werden weite Teile des AT großzügig weggelassen (kann sich jemand z.B. an eine Predigt über das Buch Hiob erinnern? übrigens ein interessantes Werk).

Während manche "Lieblingsstellen" im NT wieder und wieder aufs Neue behandelt werden, macht man einen Bogen um vieles (die Apokalypse gilt als zu schwierig, und weite Teile des extrem reichhaltigen AT sind predigt-technisches Brachland).

Kommentar von Hamburger02 ,

"Ja, man sieht daran auch sehr schön, wie sich das Gottesbild mehrfach änderte."

Dieses erstaunliche Phänomen für einen angeblich von Ewigkeit zu Ewigkeit unveränderlichen Gott erkläre ich mir damit, dass nicht Gott die Menschen nach seinem Ebenbild schuf sondern dass sich die Menschen Gott nach ihrem Ebenbild schufen.

"Im Laufe der Zeit schien er aber (auch schon im AT) etwas "milder" geworden zu sein, vielleicht so ab 4.Jahrhundert v.Chr. (wobei man das aber nochmal genauer eruieren sollte)."

Die letzten biblischen Propheten aus dem 4. Jhdt., z.B Maleachi , schwadronieren auch vom Gottesgericht. Das ist schon die Idee, die Johannes später auswalzt, also dass die Strafe eines fernen Tage beim jüngsten Gericht verhängt wird. Mit irdischen Strafen droht er schon nicht mehr.

Mit der zwischentestamentlichen Literatur, Henochtradition, Jubiläenbuch, Schrift des Sem, Testamentum Salamonis muss ich mich noch näher beschäftigen. Diese Literatur ist insgesamt sehr stark magisch-astrologisch geprägt und rückt weiter von der Vorstellung ab, Gott würde direkt auf Erden eingreifen. Insofern bereitet sie den Boden für die spätere Offenbarung des Johannes.

Antwort
von MarioXXX, 28

Glaubst du wir können den Allmächtigen wirklich aus der Fassung bringen?Gott wäre das egal.

Antwort
von Panderos, 76

Das kommt darauf an. Es kann sein, dass sich Gottheiten ausschließlich aufgrund des Glaubens manifestieren und ohne einen Gläubigen nicht mehr existieren, aber auch, dass dieser Gott dann weiterhin existiert, nur für uns nicht mehr.

Ich sage ganz bewusst "Gottheiten", da es am Anfang ja auch keine Menschen gab. Wir sind eine unglaublich junge Spezies, und das hat Gott auch nicht gejuckt, bis er die Botschaft verbreiten wollte, insofern er denn existiert.

Antwort
von ThomasJNewton, 67

So wie ich das in der Schule gelernt habe, ist jede Wenn...dann-Aussage richtig, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.

Also ist es richtig, dass er dann rosa Federkaninchen züchten täte. Und züchtigen. Und dass sie das mögen!

Die einzige Antwort steht sowieso schon lange fest:

  • Zwei
  • und
  • Vierzig
Antwort
von JBEZorg, 36

Nichts. Auch wenn vom dogmatischsten Dogma ausgeht ist es für ihn ohne Belang ob er erkannt oder gepriesen wird.

Antwort
von TimeosciIlator, 80

Ich denke der Allwissende würde da drüber stehen. So etwas wie falschen Stolz schließe ich bei ihm aus. Kühl und besonnen lächelnd würde er in einem entlegenen Winkel unserer unendlichen Weiten ein paar neue Wunder vollbringen oder eine neue Welt erschaffen. Vielleicht aus gutem Grund mal eine mit den Tieren an der Macht. Ob die GF dann auch so hinkriegen würden, wäre allerdings die Frage :)

Kommentar von TimeosciIlator ,

...und hoffentlich gibt es unter denen dann auch genügend Vegetarier^^!

Antwort
von DieterSchade, 83

Dann würde er abdanken und dem Teufel die Regierungsgeschäfte überlassen.

Kommentar von DottorePsycho ,

An den glaubt dann aber auch keiner mehr.

Kommentar von DieterSchade ,

In dem Fall müsste ich wohl selbst übernehmen.

Kommentar von PeVau ,

Das wäre schade, Dieter. :-))

Antwort
von Deniz4514, 53

Der Mensch ist die dümmste Spezies! 
Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass die Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.
(Hubert Reeves)

Gott kann man nicht Definieren. Also wird immer an Gott geglaubt.

Kommentar von Panderos ,

Sehr schön gesagt.

Antwort
von EgoistEgo, 21

Mal angenommen, es gebe Gott wirklich, hätte er damit wohl ein Problem. Es würde ihn verunsichern, er hätte Selbstzweifel und würde sich deshalb wohl ritzen grins

Antwort
von EdnaImmers, 87

Ist doch ganz einfach - nix würde mit ihm passieren. 

Gott braucht die Menschen nicht , er existiert - und gut ist.  vergleichbar dem Motto .....

 " was kümmert es den Mond ..... wenn ein Hund ihn anbellt" 

Antwort
von CrispyA, 58

Überhaupt nichts. Gott würde es immer noch geben, doch alle würden wahrscheinlich in die Hölle kommen.

Gott braucht niemanden um zu existieren.

Antwort
von Mucker, 28

Ich halte die Frage für unrealisisch. Warum ? Der Mensch hat seit ewigen Zeiten das Bedürfnis bzw. die Sehnsucht, an eine höhere Macht zu glauben. Das hat seine Gründe ! Und die nennt er nun mal Gott. Dass sich das einmal ändert, halte ich für völlig unwahrscheinlich. Deshalb dürfte es auch überhaupt nichts bringen, diese Frage zu vertiefen. Das ist höchstens unnütze Zeitverschwendung und etwas für "Hirnis" die nix Besseres zu tun haben.

FROHE OSTERN !

Antwort
von Netie, 58

Nichts, denn Er bleibt sich immer derselbe. Auch ist er von uns Menschen nicht abhängig irgend etwas zu sein. Er ist alles in sich selbst, Er ruht in sich selbst.

"Indem er der Herr über Himmel und Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt." Apostelgeschichte 17,24.25

Antwort
von Christel5, 41

Nix (Agnostikerin).

Aber ich finde es gut, wenn Leute diesen Gott-Vorwand finden, sich im Guten zusammen zu tun ;). Zum Beispiel Kuchenbacken oder Spiele veranstalten für Senioren oder Kids.

Wenn bei sowas kirchlicher Glaube dahinter steckt ist es ok. Und Gott passiert dabei nichts schlimmes. In unserer Gegend finde ich es schön, wenn die Leute sich gegenseitig beistehen.

Ein Pfarrer ist hier sehr wichtig.


Kommentar von flunra39 ,

diese Überlegungen zum Thema greifen eindeutig zu kurz: Zu bedenken ist auch,  was KIRCHE und RELIGIONEn in der Welt für Unheil,  Kriege und Elend verursacht, mitgemacht oder gedultet haben ! Leider.

Kommentar von Christel5 ,

Hast Recht flunra39, nur wollte ich nicht nochmal nach Wittenberg fahren, um Thesen nachzupolieren.

Antwort
von saidJ, 93

Mit Gott würde absolut nichts passieren .
Jedoch wird vor dem jüngsten Tag wenn die Menschheit moralisch schon am Ende ist ein Wind über die gesamte Erde wehen und jedem Menschen die Seele nehmen der auch nur 1% glauben an Allah hat .
Dannach wird der Weltuntergang eingeleitet .
So gesehen hätte diese Welt keinen nutzen wenn niemand an Allah glauben würde denn er schuf die Menschen nur deswegen .
Und wenn dies vorbei ist hat die Erde keinen nutzen mehr somit wird sie zu ihrem Ende kommen .

Kommentar von DottorePsycho ,

Er schuf die Menschen nur dafür, dass sie an ihn glauben? Dein Allah scheint mir deutlich eitler zu sein als mein Allah.

Kommentar von saidJ ,

*Ihn anbeten .
Danke für den Hinweis :)
Was ich meinte ist natürlich das wenn keiner an ihn glaubt wird ihn auch keiner anbeten somit hat die Erde keinen Nutzen .

Antwort
von Dhalwim, 137

Das wäre dann für uns so, als hätte es ihn nie gegeben.

Allerdings muss Ich auch dazu sagen, er würde trotzdem existieren (er wäre vielleicht nur sehr traurig, Ich meine stell dir vor du würdest vereinsamen).

Aber es könnte ihn auch garnicht kümmern, er ist Allmächtig, Allwissend und Allgütig. Und vielleicht könnte man meinen Gott ist das All (mächtig, wissend, gütig). Folglich wäre er die Existenz [lt. Pantheismus] und so müsstest du aufhören an die Existenz zu glauben.

Was du ja wahrscheinlich sowieso schon tust, denn wenn man etwas GLAUBT heißt das soviel wie ICH WEIß NICHT. Da du aber weißt, dass es die Existenz gibt (sonst wäre ja nicht's und nur das), brauchst du nicht an sie zu glauben, da Gott die Existenz ist brauchst du auch nicht an ihn zu glauben.

Und somit ist deine Frage beantwortet.

LG Dhalwim [das ist nur eine meiner vielen Welttheorien]

Antwort
von Andrastor, 110

Nicht viel, da er ja allmächtig sein soll wäre es ihm ziemlich egal was wir von ihm halten.

Antwort
von Imago8, 80

Vielleicht würde er so etwas denken wie:

"Na endlich. Sie brauchen mich nicht mehr. "

Und dann macht er erstmal Urlaub in der Nichtexistenz.

Antwort
von DerBuddha, 38

wenn niemand an ihn glaubt, existiert er auch nicht, denn religionen und götter sind erfindungen der menschen selbst.............:)

jeder der sich vorstellt, wei sein gott sein müsste oder wäre, hat sich gerade wieder einen eigenen gott erschaffen.........*g*

Kommentar von Panderos ,

Das klingt wieder so absolut, als ob jeder, der glaubt, dumm ist. Allerdings ist das ggf. gar nicht, was du damit aussagen wolltest, da Religionen technisch gesehen wirklich stets aus Menschenhand stammen; die definierten Götter dahingehend also auch.

Du hast die etwaige Existenz eines höheren nicht definierbaren Wesens nicht negiert, deshalb tut mir meine negative Wertung leid. Mich stören lediglich Aussagen à la "Gott ist von den Menschen erfunden, es gibt ihn nicht blabla" sprich "Ich bin Atheist und deshalb schlauer als ihr".

Kommentar von DerBuddha ,

Das klingt wieder so absolut, als ob jeder, der glaubt, dumm ist.

????.............deine sichtweise und dein verständnis, aber zum glück ist alles relativ und für einen ist es der längste schokoriegel der welt, für den anderen einfach nur der glauben daran............:)

im übrigen wäre eine art überwesen nur so lange für uns ein überwesen, bis wir diesem einen namen gegeben haben und dieses verstehen, und für mich gibt es nur eine art dieser "wesen" und dass wäre die natur selbst..............hat aber wieder nichts mit einem erfundenen gott zu tun.................*g*

Antwort
von PeVau, 60

Dann würde ihn niemand mehr belästigen und er hätte endlich mal Zeit für sich selbst. Er könnte angeln gehen oder Ski fahren und keiner würde ihn erkennen und mit irgendwelchen Bitten nerven.

Kommentar von Misrach ,

Eine Auszeit hätte er dringend nötig ;-)

Antwort
von DonkeyDerby, 85

Wenn er existiert, dann existiert er auch dann, wenn man nicht an ihn glaubt.

Antwort
von eidarum, 3

Ziemlich dämliche Frage!! Die Menschen, die Gott gern als alten Tattergreis ansehen, der nicht mehr ernst zu nehmen ist,  sind auf dem schlechten Wege dahin, IHN nicht zu glauben und produzieren ein Chaos nach dem anderen. Und ob du's nun glaubst oder nicht: Gott- kein Tattergreis in den letzten Atemzügen .-  bliebe (besser: bleibt)  der gleiche Gott, der Anfang und das Ende allen Seins. Noch ein Geheimnis für dich: Dass Gott Realität ist und nicht abhängig davon, dass ER geglaubt wird: Du wirst diese Realität "Gott" einmal gar nicht mehr leugnen können, selbst wenn du das wolltest. Dann wirst du ziemlich dumm dastehn, oder?

Antwort
von Nijori, 152

Rein theoretisch würde er wieder in die im alten Testament beschiebene trotzige "glaub an mich" Phase verfallen und den Menschen Plagen und Prüfungen schicken bis sein Aufmerksamkeitssydrom Ruhe gibt ;)

Ich glaube nirgends steht geschrieben das er verpufft oder sich in Zuckerwatte verwandelt wenn keiner mehr an ihn glaubt ;)

Kommentar von Dummie42 ,


"Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von
Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner
Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser Gehirnströme auf und ernährt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nutzeffekt der Sache ist, dass man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hört, werden
durch die Gehirnstrommatrix entschlüsselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat.

Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so
wahnsinnig, Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so
sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, dass Gott nicht existiert. Die Argumentation verläuft ungefähr so: "Ich weigere mich, zu beweisen, das ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts!" - "Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich deiner Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum." - "Ach, du lieber Gott", sagt Gott, "daran habe ich gar
nicht gedacht", und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

"Na, das war ja einfach", sagt der Mensch und beweist, weil es
gerade so schön ist, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben. "

Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis


Kommentar von Nijori ,

Ok du bekommst n DH weil ich Per Anhalter durch die Galaxis genial finde, aber welche Einstellung du damit verstrittst oder das nur for Fun hier hin packst erkenn ich nich T.T

Kommentar von Imago8 ,

herrlich!

Antwort
von BVBDortmund, 14

Olli Schulz und andere werden ihn trösten.

Antwort
von JoachimWalter, 21

Der hätte endlich Ruhe und könnte in Rente gehen.

Antwort
von Budapestizid, 22

Ich glaube, das ist wie mit dem Hufeisen: Funktioniert auch, wenn Du nicht daran glaubst.


Antwort
von Dummie42, 89

Götter sterben, wenn sie keine Anhänger mehr haben, einen leisen unauffälligen Tod.

Kommentar von Nijori ,

Nur in Noragami^^

Kommentar von EdnaImmers ,

die Frage ging um "Gott ". - nicht um "Götter"

Kommentar von Dummie42 ,

Nein grundsätzlich. Manche erleben vielleicht noch eine Renaissance als Romanhelden oder Filmhelden, aber die meisten Götter, die es auf Erden schon kurzzeitig gegeben hat, sind uns inzwischen völlig unbekannt. Religionen haben ein Verfallsdatum. Sie können vielleicht sogar ein paar tausend Jahre überleben aber irgendwann sind sie am Markt nicht mehr platzierbar und etwas neues muss her. Dann nimmt man aus der alten Religion mit, was noch gefällt und bastelt eine neue. Siehe Christentum und Islam, beides reinster Synkretismus.

Kommentar von Panderos ,

Wobei dann technisch gesehen jeder trotzdem noch denselben Gott / dieselben Götter anbetet wie zuvor, lediglich die von den Menschen geschaffenen Geschichten ändern sich. Vielleicht ist das dem Gott / den Göttern einfach gleich. Wer weiß, wer weiß.

Antwort
von AbuAziz, 22

Allah passiert nichts, wenn keiner mehr an ihn glaubt. Aber der Menschheit ist ihr Schicksal prophezeit.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community