Frage von 6linchen117, 29

Was würde mit einem Menschen passieren, wenn man ihn sein gesamtes Leben in einer einzigen Position halten würde?

Ich rede nicht von der Psyche, sondern  von dem medizinischen Standpunkt.
Angenommen, er wäre an den Armen angekettet und müsste von Geburt an aufwärts stehen.
Die Idee habe, wie ihr euch vllt denken könnt, aus Platons Höhlengleichnis.

Antwort
von ScienceBuster, 13

Erstens würde die fehlende Anstrengung nach wenigen Wochen zu Muskelschwund führen wodurch das Herz nicht mehr stark genug pumpen kann und es kommt somit zum tödlich verlaufenden kardiogenen Schock. Zweitens bilden sich sogar mit Sicherheit durch die mangelnde Durchblutung Thrombosen die den Blutfluss blockieren. Der Tod tritt dann entweder im Rahmen eines beliebigen Organinfarktes oder mit akutem Kreislaufversagen, durch Blockierung willkürlicher Blutgefäße, in wenigen Tagen ein.

Antwort
von Rollerfreake, 29

Es kommt zum Muskelabbau, die Muskeln im gesamten Körper würden sich zurückbilden, da sie nicht beansprucht werden. Nach wenigen Wochen wäre ein Muskelaufbau in einer Rehaklinik durchgeführt werden. Bei dauerhaftem stehen, wurde das Blut im Körper in die Beine absacken, es kommt zum Kreislaufkollaps und ggf. zur Bewusstlosigkeit.

Antwort
von SiViHa72, 28

Im Endeffekt ist das eine dauerhafte Zwangshaltung, da kommt es zu verspannungen, die immer stärkerw erden. Ausserdem, dauerndes Steheh, keine bewegung: Das Blut sackt ab, der Kreislauf fängt an, zu spinnen.

Antwort
von FooBar1, 17

Ich denke, dass du ein Gleichnis zu wörtlich nimmst. So kann man natürlich nicht leben. Mal davon abgesehen dass man nicht trinken und essen kann

Kommentar von 6linchen117 ,

ich habe das Gleichnis durchaus verstanden. ich habe geschrieben, dass mir dadurch die Idee gekommen ist!

Antwort
von kara333, 3

Sein Fleisch würde an der Stelle wo er liegt faulen

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