Frage von poppedelfoppe, 216

Was würde mit der Religion den Kirchen und allem passieren, wenn irgendwann zu 100% beweisbar wäre, dass Jesus und der Inhalt der Bibel nie existiert hätten?

Antwort
von FreakNimrod, 62

Ich will einmal den Versuch wagen, tatsächlich auf deine Frage einzugehen (Es stört mich ein wenig, dass hier so viele Leute eben das gar nicht erst probieren sondern gleich kontra geben - das hilft niemanden weiter!)

Also wirklich angenommen, es wäre zu 100% bewiesen, dass die Bibel, Jesus, christlicher Glaube an Gott - dass das alles falsch wäre. Ich glaube, dann gäbe es zwei Gruppen von Christen:

Für die eine Gruppe wäre es wahrscheinlich kein sehr großes Problem, da sie ihren Glauben ohnehin nicht auf Argumente, Fakten und Plausibilität stützen, sondern auf Tradition und Viabilität. Es wären die Christen, die auf die Frage: "Warum glaubst du das eigentlich?" keine richtige Antwort haben. Und natürlich die, die durch kirchliche Institutionen Machtpositionen haben; soll es ja geben. Ich würde provokativ sagen, dass diese Gruppe eher einen schwachen Glauben hat. Sie würden weiter ihrer Religion anhängen.

Die andere Gruppe von Christen wären diejenigen, die einen starken Glauben haben. Mit "starken Glauben" meine ich: Ein Glaube, der begründet ist und der sich auf plausible, "glaubwürdige" Argumente stützt. Ich bin der Meinung: Ein starker Glaube muss kritischen Fragen standhalten. Nun, ich denke diese Gruppe würde wahrscheinlich eher dazu neigen, den christlichen Glauben zu verwerfen.

Noch eine persönliche Antwort: Ich bin Christ und glaube aus vielen Gründen an die Botschaft der Bibel, an Gott, an Jesus. Ich glaube unter anderen deshalb, weil ich von Argumenten überzeugt bin, die für die Wahrheit des christlichen Glaubens plädieren. Und ich bin bereit, diese Argumente kritisch zu prüfen. Wenn nun also zu 100% bewiesen wäre, dass diese Argumente falsch sind: Ich denke ich würde so konsequent sein und zugeben, dass ich falsch gelegen habe und würde aufhören, das Falsche zu glauben. 

Kommentar von NorwinSchneider ,

Wer schon mal Wunder erlebt habe die durch Gott passiert sind kann einfach nicht anders als daran zu glauben.

Es wird sicherlich irgendwann, irgendwo eine Studie oder jemanden gebend er etwas Aufstellen wird was die Leute glauben lässt das es keinen Gott gibt. In der Bibel wird doch genau so beschrieben das sie über uns spotten und uns verachten werden.

Antwort
von nachdenklich30, 37

Ich weiß zu viel über die Bibel und ihre Hintergründe, als dass ich ernsthaft befürhcten müsste, dass "der Inhalt der Bibel nie existiert hätte".

Allerdings gehe ich nicht davon, dass die Bibel ausschließlich wortwörtlich Realität protokolliert hätte.
An vielen Stellen hat sie die Welt literarisch interpretiert, manchmal ist sie ausgesprochen zynisch, manchmal satirisch, manchmal politisch und manchmal religiös drastisch.

An manchen Stellen gibt sie menschlichem Zorn Ausdruck; denn auch Gefühle wie Wut und Zorn und Angst brauchen eine Ausdrucksform.

Allerdings wird die Wut nicht umgesetzt. Wenn es etwa heißt: "Mein ist die Rache, spricht Gott", dann ist das die Aufforderung, Rache eben nicht selbst in die Hand zu nehmen... (Das haben Gläubige nicht immer verstanden, leider.)

In all dem ist die Bibel nicht ein Regelbuch, dass man nur anwenden muss, um alles richtig zu machen. Sondern es ist ein hilfreicher Gesprächspartner, der zu eigenen Entscheidungen anleitet, und Mut macht, auch Fehler zu riskieren.

Du merkst, weder von der Sache noch vom Inhalt befürchte ich auch nur ansatzweise, die Bibel zu verlieren und deshalb meinen Glauben aufgeben zu müssen.

Was Jesus betrifft: Es gibt keine Beweise, und für eine Auferstehung kann es auch keinerlei Beweise geben. Allerdings kann das Außergewöhnliche meiner Meinung nach auch grundsätzlich nicht widerlegt werden.

Also sehe ich mich auch in dieser Hinsicht auf der sicheren Seite. Wobei ich zusätzlich sagen muss, dass die Indizien für eine Existenz von Jesus nicht gerade schlecht sind. Aber wie gesagt: Die entscheidenden Ereignisse wie Auferstehung und Himmelfahrt sind nicht beweisbar und werden auch nicht beweisbar sein. Insofern sind wir nicht weit von Deinem Szenario entfernt.

Gläubige tun sich keinen Gefallen, wenn sie für den Auferstandenen eine Beweisbarkeit annehmen oder fordern. Es geht nicht. Und wenn man Auferstehung als ein diesseitige Phänomen auffassen würde, wäre ihm in meiner Sicht alles genommen, was dafür gerade wichtig ist. Dann wäre auch Gott letztlich ganz diesseitig. Damit aber wäre er kein Gott mehr,

Also: Mein Glaube hängt nicht an irgendeiner Beweisbarkeit. Im Gegenteil: Wäre er beweisbar, würde ich sofort zum Atheisten. Auf einen beweisbaren Gott und einen beweisbaren Glauben kann ich komplett verzichten. Er hätte sich mit dem Beweis selbst unrealistisch erledigt.

Kommentar von scatha ,

Ich vermute, Du meinst mit "Beweis" eine Schlußfolgerung, die sich aus materialistischen Axiomen logisch ergibt. Klar. Mit so einem Beweis kann man Gott nur widerlegen, selbst wenn zufällig unterm Strich "Ja" stehen sollte. Aber es gibt auch philosophisch weiter gefaßte "Beweise" die durchaus eine nichtmaterielle Realität zulassen. Wir erfahren sie übrigens in jedem Augenblick, nur "wissen" wir es nicht, weil wir auf eine bestimmte Interpretation unserer Erfahrungen geeicht sind.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Eben: Es sind bestimmte Interpretationen unserer Erfahrungen. Wir könnten dieselben Erfahrungen auch anders interpretieren.

Dementsprechend taugen diese Interpretationen nicht als "Beweis". Mich stört dies aber auch nicht. Und insbesondere die Weise, wie ich das Christententum interpretiere und darüber die Realität wahrnehmen und ebenfalls interpretiere, gefällt mir ziemlich gut.

Aber es ist halt kein Beweis. Daher möchte ich es auch nicht als ein Beweis ausgeben. Muss ich aber auch nicht. :-) Mir fehlt also nichts. Ich brauche für Gott keinen Beweis.

Antwort
von RonnyFunk, 8

Dann würde alles in sich zusammenfallen und ein paar unbeirrbare würden trotzdem daran festhalten.

Aber mal eine andere Frage, was würde passieren, wenn herauskäme, dass es gar kein Internet gibt.

Antwort
von Manusoptus, 57

Das ist eine hypothetische Frage oder? Denn du weißt schon dass sowohl die historischen Ereignisse in der Bibel als auch der historische Jesus belegt sind, oder? Damit meine ich natürlich nicht die Glaubensaspekte, sondern die historischen Ereignisse - wie eben die historischen Personen und die meisten der beschriebenen historischen Ereignisse. Sprech mit einem X beliebigen Historiker/Archäologen und er wird dir bestätigen dass es dafür zu hauf archäologische Beweise und historische Aufzeichnungen gibt. Und was Jesus angeht, seine Existenz ist durch diverse Zeitzeugen, Aufzeichnungen und antike Historiker (die selbst alles KEINE Christen waren) besonders gut belegt.

Diese historischen Dinge lassen sich also nur schwer anzweifeln. Die Glaubensaspekte natürlich schon - ich glaube deswegen nennt man es ja auch einen "Glauben", nicht wahr?

Kommentar von Mark1616 ,

Es gibt einen Haufen Dinge, die auch im historischen Aspekt keiner Überprüfung standhalten. Eine davon wäre der Kindsmord, für den es keinerlei Belege gibt. Ein anderer wäre die römische Volkszählung, wegen derer Jesu Eltern unterwegs waren, die stattgefunden haben soll bevor Palästina überhaupt eine römische Provinz geworden ist.

Vor allem ist aber die Existenz, des Jesus von Nazareth, wie er in der Bibel beschrieben wird, nirgends außerhalb der Bibel bestätigt. Was bestätigt ist ist die Existenz eines oder mehrere Wanderprediger Namens Jesus, die damals wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Nur weil ich einen Roman schreibe, den ich im hier und jetzt spielen lasse, ist dieser nicht plötzlich wahr weil einige Dinge mit der Realität übereinstimmen.

Kommentar von Manusoptus ,

Es geht hier aber nicht um Details. In der Frage ging es darum dass die Existenz Jesus als historische Person zu 100% widerlegbar wäre, was ganz einfach nicht der Fall ist. Das kannst du sogar auf Wikipedia nachlesen, welche sich mit religiösen Themen sonst eigentlich schwer tut: https://en.wikipedia.org/wiki/Sources_for_the_historicity_of_Jesus

Antwort
von nowka20, 32

das würde dem glauben keinen abbruch tun. 

-du glaubst doch auch, daß es atome gibt, obwohl du noch keines gesehen hast.

-du glaubst doch auch nicht daß sich bei neumond sich der mond auflöst und anschließend er wieder neu entsteht, und das nur, nur weil dir die wissenschaft etwas anderes erzählt hat.

Antwort
von BVBDortmund1909, 100

Das wird nie zu 100% beweisbar sein.Die Bibel wurde von ehemaligen Schriftgelehrten von Generation zu Generation geschrieben.Wieso sollte es also nicht stimmen,dass Jesus lebte?Manche glauben an Gottes Reich,andere wiederum nicht.Die Ansichten dazu sind relativ unterschiedlich.

Antwort
von hummel3, 76

Was für eine Frage! - Aus logischen Gründen würde sich die Kirche und die Religion damit natürlich selbst abschaffen.

Oder glaubst du etwa selbst an Dinge, deren Irrealität oder Nichtexistenz hinreichend nachgewiesen ist?

Das Problem ist im Falle der Religion nur leider anders. - So sehr viele darauf aus sind, die christliche Religion und die Existenz eines Gottes als menschengemacht und inhaltslos zu erklären - sie haben den Beweis dafür noch nicht erbracht, weil dieses Thema außerhalb menschlicher Wahrnehmungsfähigkeiten zu Hause ist. Genau so wenig gibt es natürlich umgekehrt Beweise "für" die Existenz Gottes nach der christlichen Lehre. 

Nur Christen machen daraus keinen Hehl und keine Politik. - Sie bekennen offen, dass sie die Wahrheit der Bibel nicht beweisen können, sondern nur an diese Wahrheit und die Existenz des darin beschriebenen Gottes "glauben".

Glaube ist das Überzeugtsein von Dingen die man nicht sieht, die man aber aus unterschiedlichen Erfahrungen heraus für wahr und real hält.

Kommentar von hummel3 ,

Mich kannst du übrigens mit zu diesen Menschen zählen, welche an die Bibel, Gott und Jesus Christus glauben. 

Kommentar von KaeteK ,

Und mich natürlich auch  :-)

Antwort
von quopiam, 46

Jesus und der Inhalt der Bibel? Dann wäre das Christentum obsolet, aber auch das Judentum. Keines von beiden hätte es je gegeben, denn weder die Bibel noch Jesus wären da gewesen, um Judentum oder Christentum entstehen zu lassen. Nicht mal der Islam wäre das, was er ist, denn die Geschichten aus der Bibel finden sich ja da wieder. Deine Frage beißt sich in den Schwanz...

Der Inhalt der Bibel existiert nun aber mal, wer auch immer ihn verfaßt hat. Und mit ihm eine der wichtigsten Grundlagen der westlichen und der östlichen Welt, ob man es wahrhaben will oder nicht. Wäre diese Grundlage nicht da, lebten wir noch in einem Staat mit einer Staatsreligion der antiken Götter, mit dem Kaiserkult und vielen Kulten, Tempeln und Sekten. Für mich wär's keine Option. Wer's möchte, kann sich ja heute noch darin versuchen. Gruß, q.

Antwort
von gottesanbeterin, 3

Ich würde auf jeden Fall ruhig weiter atmen und das empfehle ich allen anderen auch.

Antwort
von crashy2002, 15

Dann würden wir gar nicht erst existieren weil das Leben dann keinen Sinn ergibt...

Antwort
von Nunuhueper, 55

Was soll diese provokante Frage? Die Namen kannst Du austauschen, anstelle Jesus  Mohamed und anstelle Bibel den Koran.

Was geschieht irgendwann dann mit Moscheen und allem?

Scher Dich fort, Du Troll!

Kommentar von poppedelfoppe ,

ich bin doch deswegen kein troll ,aber wenn einer mit einem besenstiehl das Meer zweiteilen kann und so einen weg freimachen kann ,dann ist es wohl auch mal berechtigt sich die frage zu stellen ,ob das wirklich passiert ist !

Kommentar von Nunuhueper ,

Wenn man "sich" die Frage stellt, kann man sie "sich" auch beantworten, da fragt man nicht andere.

Antwort
von amenuensor, 18

Das ist eine hypothetische Frage. Man kann sie eigentlich nicht beantworten. Glaube ist ein Phänomen, dass sich dem "normalen" Denken entzieht. Damit ist aber noch nicht gesagt, dass Glaube sinnlos ist. Dazu ein Beitrag auf Wordpress: "Über den Glauben"

https://amenuensor.wordpress.com/

Antwort
von Andrastor, 51

Es ist theoretisch schon zu 100% bewiesen dass die Bibel nicht der Wahrheit entspricht und es nie einen Propheten mit dem Namen Jeshua gegeben hat.

Und was ist passiert? Die Beweise wurden einfach ausgeblendet und wegdiskutiert. Die Gläubigen und die Religion an sich bevorzugen ihre Fantasiewelt gegenüber der Realität.

Antwort
von rYzliiX, 89

Der Mensch glaubt von Natur aus an etwas Übermächtiges - Etwas über das er keine Kontrolle hatt und neunmal Göttlich ist 

War schon immer so , wird immer so bleiben ;) 

Ich bin Atheist :')

Kommentar von hummel3 ,

Die Gegenfrage, welche sich mir aus deiner Antwort stellt - Bist du dann nach der enthaltenen Logik "gar kein Mensch"?

Als "Atheist" stellst du dich aus der Formulierung abgeleitet ja gewissermaßen außerhalb dieser Spezies Mensch. :-))  

Kommentar von rYzliiX ,

@humel3 

Klar bin ich ein "Mensch" - Aber worauf ich eign. rauswollte ist das es schon in der Steinzeit Anzeichen dafür gab das Menschen an Götter geglaubt haben. 

Ich als moderner Mensch glaube nicht an Götter, bin zwar getauft und hatte Kommunion aber trzd sehe ich mich selbst als Atheist weil ich nicht Glaube.

Ich habe aber auch nichts gegen Gläubige - möchte mich aber auch nicht streiten ob es ihn gibt oder nicht da ich mein beschränkten Standpunkt vertrete und dadran kann man nichts ändern.

Ich vetrete ihn dieser Hinsicht den Spruch :

 "Jeder wie er will " 

Kommentar von hummel3 ,

Ich dachte es wäre aus meinem Kommentar erkennbar genug, dass auch mein Einwand mehr von der humorvollen Seite zu werten ist.

Ansonsten gilt auch für mich: "Jeder, wie er will!"

LG hummel3

Antwort
von fricktorel, 2

Der "Gott dieser Welt" (1.Mose 3,1-6; Offb.12,9) versucht das schon immer (2.Kor.11,14).

Die Wahrheit kommt aber bald ans Licht (Offb.20,2; 14,1-7).

Antwort
von fricktorel, 3

Keine Sorge,

dann gäbe es dich und deine Frage auch nicht (1.Mose 2,7; Röm.6,23).

Der Hintergrund steht in Offb.12,9, 2.Kor.4,4; Eph.2,2 etc...

Antwort
von Ruthle, 9

Die Bibel hat weder Gott noch Jesus geschrieben.
Es waren immer nur Menschen, die ihre eigenen Geschichten geschrieben oder nachgeschrieben haben.
Die Bibel ist erst mal kein Beweis, dass die Geschichten so in der Form stimmen!

Antwort
von kdd1945, 21

Hallo poppedelfoppe,

da sag´ ich Dir nur: Träum´ schön weiter.

Das wird nie geschehen, aber etwas anderes, dass Dich bestimmt auch freudig stimmt. Wenn Du in Off 17 liest, dass Gott bereits damals, am Ende des 1. Jahrhunderts bekanntgab, welches Werkzeug er in welcher Situation verwenden wird, um die pervertierte Religion zu strafen und zu vernichten. Anstatt die Beziehung zu Gott zu pflegen, mischen sie überall auf allen Gebieten der Politik kräftig mit. Die entarteten Religionen stacheln nicht nur zu Unfrieden und Kriegen auf, sie tun sich besonders hervor, wenn es darum geht, die Zeugen für Jesus zu verfolgen und zu töten.

Die von Gott abgefallenen Religionen, hier zusammengefasst zu einer reichen, unmoralischen Frau verfolgen ein gemeinsames Ziel - sie wollen als angeblich höchste moralische Instanz die höchsten politischen Gremien gängeln, wie eine Reiterin ihr Pferd mit Zügel, Trense und Peitsche dahin treibt, wohin sie es haben will.

Aber diese herrschsüchtige, gierige und blutrünstige Reiterin beachtet nicht, das sie es mit einem "Wilden Tier" zu tun hat, das seine eigenen Ziele verfolgt. Jetzt kommt noch das göttliche Signal und der Gott entehrenden Religion wird der Garaus gemacht.

Offenbarung 17 Gute Nachricht Bibel

Die H ure Babylon und das Tier

1 Einer der sieben Engel, die die sieben Schalen trugen, kam zu mir und sagte: »Komm! Ich werde dir zeigen, wie die große H ure bestraft wird, die Stadt, die an vielen Wasserarmen erbaut ist! 2 Die Könige der Erde haben sich mit ihr eingelassen. Alle Menschen sind betrunken geworden, weil sie sich am Wein ihrer Unzucht berauscht haben.«

3 Der Geist Gottes nahm Besitz von mir, und der Engel trug mich in die Wüste. Dort sah ich eine Frau.

Sie saß auf einem scharlachroten Tier, das über und über mit Namen beschrieben war, die Gott beleidigten. Das Tier hatte sieben Köpfe und zehn Hörner.1

4 Die Frau trug ein purpur- und scharlachrotes Gewand und war mit Gold, kostbaren Steinen und Perlen geschmückt. In ihrer Hand hielt sie einen goldenen Becher. Er war gefüllt mit den abscheulichen Gräueln ihrer Unzucht. 5 Auf ihrer Stirn stand ein geheimnisvoller Name: »Babylon, die Große, die Mutter aller H urerei und allen Götzendienstes auf der Erde.« 6

Ich sah, dass die Frau betrunken war vom Blut der Menschen aus Gottes heiligem Volk.2 Sie hatte das Blut aller getrunken, die als Zeugen für Jesus getötet worden waren. Ich war starr vor Entsetzen, als ich sie sah.

7 »Warum bist du so entsetzt?«, fragte mich der Engel. »Ich verrate dir das Geheimnis dieser Frau und das Geheimnis des Tieres mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern, auf dem sie sitzt.

8 Das Tier, das du gesehen hast, es war einmal und ist nicht mehr. Und es wird wieder aus dem Abgrund auftauchen – um in seinen Untergang zu rennen.

Die Menschen auf der Erde – alle, deren Namen nicht seit Erschaffung der Welt im Buch des Lebens stehen – werden staunen, wenn sie das sehen: Das Tier, das da war und dann nicht mehr da war, das ist wiedergekommen! 9 Hier ist Weisheit gefragt und ein Verstand, der zu deuten versteht! Die sieben Köpfe bedeuten ebenso viele Hügel: die sieben Hügel, auf denen die Frau sitzt.

Sie stehen aber auch für sieben Könige. 10 Davon sind fünf gefallen, einer herrscht noch, und der letzte ist noch nicht erschienen. Wenn er kommt, darf er nur kurze Zeit bleiben. 11 Das Tier, das war und nicht mehr ist, ist ein achter König. Es ist aber auch einer von den sieben Königen und rennt in seinen Untergang.3 12 Die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, deren Herrschaft noch nicht begonnen hat.

Eine Stunde lang werden sie zusammen mit dem Tier königliche Macht bekommen. 13 Diese zehn verfolgen dasselbe Ziel und übergeben ihre Macht und ihren Einfluss dem Tier. 14 Sie werden gegen das Lamm kämpfen. Aber das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr über alle Herren und der König über alle Könige, und bei ihm sind seine treuen Anhänger, die es erwählt und berufen hat.«

15 Der Engel sagte weiter zu mir: »Du hast das Wasser gesehen, an dem die H ure sitzt. Das sind Völker und Menschenmassen aller Sprachen. 16

Die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier werden die H ure hassen. Sie werden ihr alles wegnehmen, sogar die Kleider vom Leib. Sie werden ihr Fleisch fressen und sie verbrennen.

17 Denn Gott hat ihr Herz so gelenkt, dass sie seine Absichten ausführen. Sie handeln gemeinsam und überlassen dem Tier ihre Herrschaftsgewalt, bis sich Gottes Voraussagen erfüllen.

18 Die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Könige der Erde in ihrer Gewalt hat.« l

Grüße, kdd

Antwort
von 666Phoenix, 50

Erstens, es ist bewiesen, dass Jesus existiert hat!

Zweitens, ist das mit "Beweisen" so eine Sache! Ich beweise Dir z. B. nur mit den Grundrechenarten, dass 5 gleich 7 ist!

Wer soll "beweisen" wollen, dass der Inhalt der Bibel "nie existiert" habe? Er existiert, kannst Dich davon in jedem Buchladen vergewissern! Andere Frage: sind diese Inhalte a) wahr, b) heute zu irgendwas zu gebrauchen?

Antwort
von ErwirdKanzler, 79

nichts, dann würden sie es irgendwie anders "erklären"

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