Frage von allesvergeben99, 43

Was würde gandhi tun?

Ich muss einen aufsatz schreiben , darüber , was gandhi zu unserer Zeit jetzt tun würde . Ich hatte schon ein paar Ideen aber nichts womit ich die Frage richtig beantworten konnte. Falls ihr Ideen habt freu ich mich über eine Antwort :)

Antwort
von MatthiasHerz, 12

Diese Frage kann nicht "richtig" oder "falsch" beantwortet werden, da es sich um eine Annahme handelt.

Ich nehme an, es geht um Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma, denn die Familie Gandhi brachte noch mehr bekannte Persönlichkeiten hervor, wie Indira und Rajiv.

Wenn Du sinnvoll begründen kannst, was Gandhi täte, dann schreibe, was Dir einfällt. Sein "Machtinstrument" war der passive und damit friedliche Widerstand.

Kommentar von allesvergeben99 ,

Ja ich rede von mahatma gandhi :) aber ich glaube nicht das er heutzutage was bezwecken würde deswegen kann ich da nicht so richtig rangehen :) Dankeschön 

Antwort
von Daoga, 14

Zu Frieden auf der Welt aufrufen - und nicht gehört werden vermutlich. Er hatte mit der Befreiung Indiens von den Engländern Erfolg, weil er zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Worte fand, aber diese Zeit ist lange vorbei. Die Teilung Indiens samt der religiös verursachten Gräuel und Vertreibungen auf beiden Seiten später konnte er dagegen nicht verhindern. Und heute hätte er mit seinen weisen Worten auch nicht mehr Erfolg. Leute mit weisen Worten a la Gandhi gibt es heute viele, aber niemand hört auf sie. Aber auch die heutigen Inder hätten wenig Freude an ihm, schätze ich mal. Der metaphorische Zug ist einfach abgefahren und kommt nicht wieder.  

Kommentar von allesvergeben99 ,

Ja genauso seh ich das halt auch , das egal wie sehr er sich einsetzt die Menschen ihm nicht zuhören würden und damit nichts bewirkt wird . Das ist auch mein größtes Problem um die Frage zu beantworten . Aber gefällt mir danke :)

Kommentar von MatthiasHerz ,

Ich wäre nicht so sicher, dass er gar nichts bewirken könnte.

Papst Franziskus hat ähnliche Ambitionen oder der Dalai Lama. Auf beide hören die Menschen, allerdings leider nur wenige derjenigen, die ablassen soll(t)en von was auch immer.

Manche Menschen, Gruppen oder ganze Völker brauchen einfach "nur" einen (religiösen) Führer, der voran schreitet.

Auch zu Lebzeiten Mahatma Gandhis war es ein sehr langer Weg bis zum zunächst siegreichen gewaltlosen Widerstand.

Kommentar von Daoga ,

Bewegungen wie die von Gandhi damals funktionieren nach dem Lawinen-Effekt, einer geht voran und löst damit die Bewegung aller anderen aus, weil eine Bewegungs-Tendenz bereits vorliegt (bei der Lawine: durch den abschüssigen Boden). Wenn aber (auf flachem Boden) keine Tendenz vorhanden ist, kann ein einzelner sich bewegen wie er will, er schafft es nicht, eine Bewegung der anderen auszulösen.  

Antwort
von Maboh84, 25

hab eben mit ihm telefoniert... er würde bei de kleinsten Provokation sein ganzes lager an atomaren Waffen einsetzen und die Nation, welche ihn belästigt, ausradieren.

Kommentar von allesvergeben99 ,

Das hat mir echt geholfen :D haha

Kommentar von tachyonbaby ,

@Maboh84 hat da gar nicht so unrecht. Der, ach so friedfertige Gandhi, war gar nicht so friedfertig, wie immer behauptet wird.

»Wir haben die Gewaltlosigkeit nicht aus Überzeugung
eingesetzt, sondern aus Hilflosigkeit. Hätten wir die Atombombe gehabt, hätten wir sie gegen die Briten eingesetzt.«

und hier noch ein Spruch von Gandhi (wobei man schon den Unterschied zwischen Zorn und Wut kennen sollte):

"Aus bitterster Erfahrung zog ich diese eine und höchste
Lehre: Man muß den Zorn in sich aufstauen, und so wie gestaute Wärme in Energie umgesetzt werden kann, so kann unser gestauter Zorn in eine Kraft umgesetzt werden, die die Welt zu bewegen vermag."

Antwort
von RoentgenXRay, 14

Im Aufsatz zur Gegenwart sollte die Frage in der korrekten Zeitform stehen.

Was hätte XY getan → Vergangenheit

Was täte XY → Gegenwart

Was würde XY tun → Zukunft

Kommentar von MatthiasHerz ,

"täte" und "würde tun" ist das Gleiche. Die "Würde" hat leider den Konjunktiv der meisten Verben fast verdrängt.

Kommentar von RoentgenXRay ,

Es ist nicht das gleiche, wie ich anhand des Tempus aufgeschrieben habe. Nur weil etwas umgangssprachlich gleichgesetzt wird ist es formal standardsprachlich - und das ist so ein Aufsatz - noch lange nicht richtig.

Antwort
von erikology, 22

Er würde höchstwarscheinlich herumphilosophieren, wie er es schon zu lebzeiten tat.

Kommentar von allesvergeben99 ,

Höchstwahrscheinlich schon aber die Frage ist dann wieder ob er damit was erreicht :) danke

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