Was würde eurer Meinung nach in einem Anarchistischem System mit radikalen Politaktivisten passieren?

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11 Antworten

Abstruse Gedanken gehen dir durch den Kopp, fängt schon an, dass du noch nicht mal Anarchismus von Anarchie unterscheiden kannst. Setzt sich fort im Glauben, dass Anarchismus eine bloße Lämmer-Ideologie sei. Auch da gibt es gewaltbereite Strömungen. Wo es nur zufriedene Menschen geben soll, eine an sich abwegige Vorstellung, wird es dann auch keine gewaltbereiten Menschen geben, das widerspricht sich, ist unlogisch. Woher du deine Weisheit nimmst, dass sogenannte Linksradikale sich gegen Anarchisten stemmen, bleibt gleichfalls dein Geheimnis. Das kann zwar auch passieren, doch ist das kein Automatismus. Abwegig ist auch die Vorstellung Linksradfikale würden, egal welchesHerrschaftsmodell auch immer dran ist, auch weiterhin Autos anzünden. So als wenn das ihre eigentliche Lwebensbestimmung wäre. Dann ist an deinem Text zudem zu monieren, dass du wohl in jedem extremen Linken nen Autoanzünder herauswitterst - spießiger geht`s nun wirklich nicht, was deine Auffassung anbelangt.

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Du widersprichst dir selbst, denn:

und in der es unter anderem keine Gewalt und nur zufriedene Menschen gäbe.

und

gäbe es wahrscheinlich radikale Politische Aktivisten, also Menschen die nicht nur das System ablehnen, sondern es auch Gewaltsam bekämpfen.

sind zwei einander ausschließende Definitionen der erdachten Welt!

Entweder sind alle friedlich und zufrieden oder es gibt eben doch Menschen, die nicht zufrieden sind und daher auch gewaltsam agieren.

Politische Extremisten sind immer gewalttätig und unzufrieden mit dem System und dürften daher laut deiner ersten zitierten Aussage gar nicht erst existieren. Existieren sie aber doch, entfällt die Gültigkeit deiner ersten Aussage. Dann steht man wieder vor dem Problem, dass die Anarchie eben mit sich bringt: 

Interessenkonflikte werden nicht mehr wirtschaftlich, politisch oder gerichtlich gelöst, sondern mit primitiver Gewalt. Körperliche Gewalt ist die unumgängliche Spielregel für alle Tiere und Menschen, die nicht von einem Staat beherrscht werden.

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Man muss wohl sehr, sehr alt werden, um den Traum von den friedlichen Menschen zu begraben. Da schlafen die Lämmer bei den Löwen oder so ähnlich, träumten sie schon im Alten Testament. Dass der beständige, fortwährende Lebenskampf immer wieder zu solchen Träumen führt, ist nachvollziehbar und doch der Grund für Macht und Ohnmacht, für arm und reich. Es ist auch eine Frage der Schnelligkeit, mit der man einsieht, wie die Welt tickt und das Spiel zu eigenen Gunsten zu spielen beginnt. Da sind die einen schon 100 m gelaufen, während die anderen noch davon träumen, ob sie nicht statt zu laufen vielleicht doch fliegen könnten. Da das Leben auch ein Staffellauf der Generationen ist, sollte man immer auch auf die ganze Staffelfolge schauen. Wer sein Leben damit vertut, falsche Pappkameraden zu bauen, um auf sie als Schuldige an seiner Misere einschlagen zu können, der vertut Zeit, die Realitäten des Lebens zu erkennen, die sich seit der Steinzeit nicht geändert haben.

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wenn es keine gewalt und nur zufriedene menschen gibt, passiert gar nichts. dann haben wir tatsaechlich friede, freude, eierkuchen.

davon abgesehen: menschen, die es nicht gibt, in ein system zu setzen, das es nicht gibt und dann darueber zu diskutieren, wie die sich verhalten wuerden, kann ja nur blinde spekulation sein.

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Du bist ja ein lustiger Vogel.

Uns möchtest du den Hinweis auf nicht erschaffbare Voraussetzungen für die Verwirklichung einer "richtigen "Anarchie" verbieten (!), nur um sie dann selber als Problem einzuführen. :-)

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Diese Frage ist perplex.

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Die menschliche Geschichte zeigt, daß es keine Idee geben kann, die den Menschen ein friedliches Miteinander gibt, schon alleine, weil das Aufrechterhalten einer Idee Gehorsam verlangt.

Das was diese Welt besser macht, ist

-Liebe, die dem anderen die Erlaubnis gibt, daß er ist wie er ist.

-Dafür zu Sorgen, daß es einem Selbst gut geht und die Anderen dabei unterstützt.

-Die Würde eines jeden Menschen zu achten, also ihm/ihr das Recht geben, sein/ihr Leben selbstbstimmt und eigenverantwortlich zu gestalten.

-Gute Erinnerungen zu hinterlassen und schlechte Erinnerungen zu heilen.

Man muß es allerdings tun, sonst bleibt es auch nur eine Idee.

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"Anarchie" und "System" - das passt nicht zusammen.


also Menschen die nicht nur das System ablehnen, sondern es auch Gewaltsam bekämpfen

Anarchie ist kein System. Deshalb kann es da auch keine Systemgegner geben. Wenn Menschen anarchistisch zusammenleben, kann das vielleicht Widerstand oder Verfolgung provozieren, so wie es allen Leuten gehen kann. Aber es kann ohne System keine Systemgegner geben.


und alle Waffen im Müll liegen

Warum denkst du, Anarchie müsste zwingend gewaltfrei sein?


Repressionen ist schwierig, da es keine Polizei mehr gibt. Mit denen Reden ist auch schwierig, weil sie die Gesellschaft als ihr Feind sehen.

Man könnte sie z.B. mit Wasser oder Jauche vollspritzen oder versuchen einen Vertrag auszuhandeln. Oder man könnte sich ergeben. Vielleicht könnte man sie auch erpressen oder bedrohen, ignoriere, sie überzeugen. Vielleicht reicht´s auch die Tür zu zu sperren. Oder man schaltet einen Mediator ein. Das machen heute viele von Geschwister bis Finanzmanager.  Konfliktlösungsstrategien gibt es ja Tausende. Und welche die beste ist kommt doch immer auf die Situation an.

 

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Kommentar von muselmohn
14.09.2016, 23:06

gut, ich habe mich vllt nicht korekt ausgedrückt, aber ich habe auch versucht, das vereinfacht darzustellen.

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Eigentlich ja müßig, darüber nachzudenken, denn es wird nie Realität werden! Es ist somit eine rein philosphische Frage und ich kann mir mein Gehirn jetzt nicht dafür verknoten. Sorry. Deine Theorie wird bei Star Trek (mit Picard und so weiter) gelebt, aber ich habe mich schon oft gefragt, wie die mit Konflikten umgehen. Es gab keine dieser Art.

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Kommentar von Adon01Adam01
14.09.2016, 22:40

LoL. wo lebst du denn Europa so wie die Ganze Welt geht denn bach runter.

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Deine Frage widerspricht doch deiner Grundprämisse, dass alle zufrieden sind und keine Gewalt verüben und Belehrungen dazu willst du nicht, du hast aber gerade selbst den Nachweis geliefert, dass das System nicht funktionieren kann.

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Wenn ich den Anarchismus richtig verstanden habe, ist diese Gesellschaftsform so perfekt, dass einfach niemand etwas dagegen haben KANN. Also man sorgt dafür, dass die Leute alle versorgt und glücklich sind, dann wird auch niemand gewalttätig.

Genau das ist ja das utopische daran...

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Kommentar von muselmohn
14.09.2016, 22:38

Natürlich ist sie perfekt, aber ganz so perfekt ist vllt auch schwierig. Jede Gesellschaft hat ihre Probleme und die gilt es zu lösen. Kleine Delikte könnte man ja z.B. dadurch lösen, dass die Leute miteinander ins Gespräch kommen und an einer Lösung d Problemes arbeiten.

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