Frage von Tthhoommaass12, 94

Was würde durch den Begriff 'antifaschistische Schutzwall' ausgedrückt?

Frage steht im Bild Nr5
Danke im Voraus
Schöne Adventstage euch :)

Antwort
von Trollkeks, 52

Das war die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland. Die DDR wollte sich vor dem westlichen Faschismus schützen. 

Kommentar von Tthhoommaass12 ,

Danke für die Antwort doch bräuchte das etwas genauer..  vielleicht eine kleine 'Interpretation'

Kommentar von Trollkeks ,

Der Westen, und damit der Kapitalismus, wird von der Regierung der DDR als faschistisch und große Bedrohung des Sozialismus auf deutschem Boden angesehen. Um sich vor dieser Bedrohung zu schützen mussten sie eine Mauer errichtet. 

Kommentar von earnest ,

Das war die EIGENAUSSAGE.

Die Eigenaussage war auch, dass die DDR eine demokratische Republik sei.

Merkst du was?

Kommentar von Trollkeks ,

Ich merke, dass dein Kommentar ziemlich Sinnlos ist. Mir ist bewusst, dass das die Eigenaussage war. Ob diese zu 100% korrekt ist, ist eine andere Frage.

Kommentar von earnest ,

Ich habe nicht für DICH geschrieben, sondern für Leser, die deine Antwort möglicherweise missverstehen könnten. Ihnen war das vielleicht NICHT bewusst.

Das Urteil über Sinnlosigkeit oder Sinnhaftigkeit meines Kommentars überlasse ich gern anderen.

Antwort
von klausbacsi, 25

Das Ziel des westdeutschen Kapitalismus war, die im 1 und 2. Weltkrieg verlorenen Ostgebiete wieder zurückzubekommen. Kapital braucht immer neue Märkte und neue Resourcen, sonst kann es nicht mit Profit expandieren. Die offene Grenze wurde mißbraucht, um die DDR zu schädigen (illegaler Wechselkurs, Abwerbung von Fachkräften usw.). Ja sicher ist es schlimm, wenn Freiheiten eingeschränkt und Familien getrennt werden. Das war aber nicht das Ziel der Mauer. Aber welche Möglichkeiten gab es denn noch, die DDR zu stabilisieren und weiterzuentwickeln?? 1989 hat es dann geklappt und alle Hindernisse wurden beseitigt, damit sich die westlichen Monopole endlich richtig Osten (ohne Krieg) ausbreiten konnten. Die DDR-Wirtschaft wurde verkauft und kaputt gemacht und war nun als Konkurrenz für den Westen nicht mehr da. Und zum Begriff Antifaschistisch: DIe Wurzeln des Faschismus (auch als Ursache für den 2.Weltkrieg) wurden in der DDR beseitigt oder bekämpft, im Unterschied zur BRD . Also war es ein Antifaschistischer Schutzwall im wahrsten Sinne. Was die Medien und Propagande heute daraus machen, ist ein ganz anderes Thema. Hier werden bestimmte Interessen verfolgt bzw. Handlungen gerechtfertigt. 

Kommentar von earnest ,

Genau so lernte man es damals in den Kaderschmieden der DDR.

Und genau so beteten es damals die Mitglieder DKP nach. 

Wenn ich so etwas jetzt und heute lese, dann denke ich immer: Die Dinosaurier sind doch ausgestorben...

Antwort
von annokrat, 39

das war die nette umschreibung, die die ddr benutzt hat, um die mauer ihren bürgern zu erklären und sie vor ihnen zu rechtfertigen. die ddr stellte diese mauer als schutz vor kapitalistischen/faschistischen feinden, z.b. brd, dar. in wirklichkeit diente die mauer einzig dazu, zu verhindern, dass die bürger der ddr das weite suchen konnten.

man kann ja schlecht zu seinen bürgern sagen, dass man eine mauer baut, um sie einzusperren.

annokrat

Kommentar von 666Phoenix ,

annokrat -

Primitiv und dumm - wie so oft zu diesem Thema!

Kommentar von earnest ,

Ein unqualifizierter und persönlich beleidigender Kommentar.

Kommentar von 666Phoenix ,

unqualifizierter und persönlich beleidigender Kommentar.

earnest, meinst Du meinen Kommentar?

Kommentar von annokrat ,

logisch, dein kommentar. siehst du schon daran, dass er eingerückt dargestellt wird. ausserdem denken andere genauso.

annokrat

Kommentar von earnest ,

Was denn sonst?

Antwort
von greif61, 24

offensichtlich haben die anderen Antworter nicht in der Zeit gelebt und kennen nur die Argumentationen der Springerpesse ! Zu der Zeit des Mauerbaus existierte nicht der sogenannre kalte Krieg sondern der reale Kalte Krieg und die Grenze zwischen der DDR und der BRD war nicht nur die Grenze zwischen den deutschen Staaten sondern vielmehr auch die Grenze zwischen den hochgerüsteten nuklear bestückten Systemen der Nato und dem Warschauer Pakt! und kein geringerer als Franz Josef Strauss, den man bestimmt nicht als DDR Freund kennzeichnen kann schreibt in seinen Erinnerungen wörtlich das der Mauerbau die Welt vor einem Krieg bewahrt hat! Ich will damit nicht klein Reden das man die Mauer auch baute um zu verhindern das die DDR ausblutete und ihr die kostenlos ausgbildeten Fachkräfte weg liefen bzw abgeworben wurden. Das wird heute alles abgeleugnet weil wieder ein neuer kalter Krieg herscht und viele diese Zeien garantiert als kommunistisches Geschwafel abtun werden!

Kommentar von earnest ,

Das wird heute überhaupt nicht "abgeleugnet".

Das sind Fakten, die jeder kennt, der sich mit der Zeitgeschichte auch nur ein wenig auskennt.

Kommentar von 666Phoenix ,

Doch wird es. Die Mauer wird heutzutage mehrheitlich und vorwiegend auf den "Einsperrfaktor" reduziert! Und genau das ist primitiv und dumm (siehe weiter oben!)

Kommentar von earnest ,

Du hattest die Sache mit dem "ableugnen" ziemlich am Ende stehen. Für mich war der Satzzusammenhang klar: Die "Fakten" begannen mit dem Ausbluten durch den Mauerbau.

Ich hätte aus meiner Sicht auch den anderen Zeile den Faktenstatus eingeräumt, wäre dort nicht das Zitat des unseligen FJS aufgetaucht, das ich als reine Spekulation betrachte.

Der "Rest" sind Fakten, die heute wohl nicht einmal die Springerpresse leugnen würde.

Kommentar von greif61 ,

dann lese doch bitte die "Spekulation" in den Erinnerungen von FJS nach!

Kommentar von earnest ,

Was dieser Scharfmacher zu erzählen hatte, wenn der Tag lang war, war schon "damals" oft eine Lachnummer.

Leider nicht immer lustig.

Antwort
von Furino, 16

Das war ein reiner Propagandabegriff und hatte mit Antifaschismus nichts zu tun. Die Anlage war so aufgebaut, das das auf Seiten der DDR ein Nähern an den Wall fast ausgeschlossen war.

Wortverdrehungen sind immer ein populistisches Mittel, besonders links orientierter Personen. Siehe auch: rechtspopulistische AfD.

Antwort
von zetra, 30

Westberlin wurde mit allerhand Vorteilen gegenueber dem Kernland BRD bedacht, somit war es ein verfuehrerrisches Schaubild, mit allen Vorteilen der Marktwirtschaft, mitten in der DDR.

Da aus wirtschaftlichen Gruenden die DDR nicht dagegen halten konnte, verschwanden tagtaeglich ihre besten Fachkraefte in Richtung Westen.

Um aber diesen Exidus vorzubeugen wurde die Mauer gebaut. Damit waren diese Probleme geloest, allerdings die Unzufriedenheit noch nicht, denn jetzt setzten die Fluchthelfer an, um auf gefaehrliche Weise Leute in den Westen zu schmuggeln. Einhergehend fuellte sich das Gefaengnis in Bautzen, durch geschnappte Akteure, nebst Klientel.

Fazit, der DDR blieb gar nichts anderes uebrieg, ansonsten waere ihr schon vorher die Luft ausgegangen. Jeder Staat wuerde in einem solchen Fall gegensteuern, man denke nur an Grenzkontrollen, Zoll, Einwanderungsbehoerden etc.

Diese sogenannte Konfrontation zwischen Ost und West nannte man auch den sogenannten kalten Krieg.

Antwort
von MCFritty, 30

Das hinter der Mauer die Faschisten sitzen und der Schutzwall gegen (Anti) diese gerichtet ist..

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