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Was würde bei einer Opel-Insolvenz genau passieren?

gefragt von narcotik90 am 27.05.2009 um 16:03 Uhr

Was heißt das überhaupt? Gibt es dann kein Opel mehr oder was genau geschieht bei so einer Firmen-Insolvenz?


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GerdaG
beantwortet von GerdaG am 27. Mai 2009 16:04
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Das Unternehmen ist weg, die Mitarbeiter sind arbeitslos.

Die Steuereinnahmen sinken und und und.

Kommentar von narcotik90 am 27. Mai 2009 16:05

einfach finito? guttenberg is ja ein spinner-.-

Kommentar von 5243710227ee78b7678b45be39f222c3smallfuenkchen am 27. Mai 2009 16:08

ist er nicht... weil das nicht zwngsläufig so ist und weil gerda das alles ein bisschen schwarz malt und sehr knapp zusammengefasst hat!

Kommentar von 93ba39c7152b3dcc4c3d7359fb92ee26smallGerdaG am 27. Mai 2009 16:12

fuenkchen, eine Zusammenfassung sollte doch reichen, oder?

Kommentar von 5243710227ee78b7678b45be39f222c3smallfuenkchen am 27. Mai 2009 16:28

ja..schon, aber eine nach bestem wissen und gewissen... ;)


anonym
beantwortet von anjanni am 27. Mai 2009 16:05
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Insolvenz bedeutet doch erst mal, daß ein Insolvenzverwalter kommt und das Unternehmen wieder auf die Füße stellt.

Im speziellen Fall von Opel denke ich, daß das Unternehmen eigentlich eine solide Substanz hat. Das wird schon nicht verschwinden.

Allerdings: wenn Du Dir Sorge um Deinen Arbeitsplatz machst: ganz ohne Stellenabbau wird es wohl nicht gehen.


fuenkchen
beantwortet von fuenkchen am 27. Mai 2009 16:06
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nicht unbedingt! bei einer insolvenz ist es leichter schulden abzubauen...zumindest wird das so behauptet...des weiteren könnte das unternehmen weitergeführt werden...was aber in den seltesten fällen geschieht...


cobrix
beantwortet von cobrix am 27. Mai 2009 16:04
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Es wird doch erst einmal ein Insolvenzverwalter beauftragt der nochmal versucht das Unternehmen zum Laufen zu bringen. Wenn dieser nichts erreicht, dann wird es wohl kein Opel mehr geben. Was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dafür produzieren sie zur Zeit wieder zu gut...


Benjy
beantwortet von Benjy am 27. Mai 2009 16:09
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Schulden werden erlassen, viele (nicht alle) Mitarbeiter werden entlassen. Grundsätzlich wird die Idee der Insolvenz viel zu schlecht dargestellt. Opel könnte danach weiterhin firmieren.


anonym
beantwortet von richim1 am 27. Mai 2009 16:10
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Dass alle Opel-Fahrzeuge verschrottet werden müssen, stimmt ja so nicht ... es wird noch eine ganze Weile Ersatzteile geben ... in ein paar Jahren werden die dann sicherlich seltener und dadurch teurer. Aber es wird immer noch welche geben. Zumal eine Insolvenz ja auch bedeuten kann, dass das Unternehmen in Teilen gerettet werden kann, z.B. der Teil, der dann weiter Ersatzteile produziert ...


anonym
beantwortet von johannes2674 am 5. Juni 2009 11:09
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Ich will - wenn auch spät - versuchen eine nüchterne Antwort auf die gestellte Frage zu finden. Zunächst ist der vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalter nur ein vorläufiger; dies bedeutet, handelnde Personen bleiben in der Regelb die bisherige Geschäftsführung, der Insolvenzverwalter muss aber deren Verfügungen zustimmen. Bis zu 3 Monate vor Eröffnung des Verfahrens erhalten die Arbeitnehmer Insolvenzgeld - ist z.B. das Mai-Gehalt vollständig bezahlt, kann der vorläufige insolvenzverwalter das Unternehmen de facto ohne Lohnkosten bis ende august fortführen. in der phase der vorläufigen insolvenzverwaltung kann der vorläufige insolvenzverwalter sich einen überblick über das unternehmen verschaffen, insbesondere analysieren, was die ursachen für die krise sind und herausfiltern, welche unternehmensteile massive verlustbringer und welche teile die sog. cash-cows sind. danach wird er gespräche mit potentiellen investoren führen. diese können nach der eröffnung des insolvenzverfahrens dieses insgesamt, nur teilweise oder aber auch nur assets (z.B. Maschinen, Produktionsanlagen, Marken- und Patenrechte, Gebäude etc.) erwerben, haben aber den vorteil, dass sie bis auf den zu zahlenden kaufpreis keine verbindlichkeiten des alten unternehmens opel übernehmen (also keine bankschulden, keine verbindlichkeiten bei lieferanten, keine verbindlichkeiten gegenüber kunden aus garantiezusagen, etc.). ein investor hat also - vorherigen personalabbau und ggf. verzicht auf betriebsrenten vorausgesetzt - aus einer insolvenz deutlich bessere marktchancen für ein neues unternehmen als ohne insolvenz. die jetzige verfahrensweise ist letztlich augenwischerei und herr guttenberg hat im kern recht: kein investor wird mit der vermögensmasse seines bestehenden konzerns/unternehmes für die altverbindlichkeiten von opel haften wollen. nach dem was man lesen kann ist keiner der investoren bereit mit einem ausfallrisiko behaftetes kapital in das unternehmen als frisches geld zu stecken - weil allen beteiligten klar ist, dass opel ohne ein insolvenzverfahren mittelfristig gar nicht überleben kann!! wohin diese einmischung des staates, der aus politischen gründen eine insolvenz nicht zulässt (wir haben im september 2009 bundestagswahl), führen kann, hat das beispiel holzmann deutlich vor augen geführt. ich hoffe nur dass herr guttenberg bei seiner standhaften meinungsäußerung - auch im fall arcandor/karstadt bleibt und nicht die lektion lernt, die viele der aktiven politiker verinnerlicht haben: das volk will belogen werden! es glaubt demjenigen und wählt diesen, der am meisten verspricht! der überbringer schlechter, aber wahrer botschaften wird hingegen geköpft!

in diesem sinne hat firstguardian gar nicht so unrecht, auch wenn ich die meinung in dieser schärfe nicht teile: vielen arbeitnehmern fehlt das verständnis für wirtschaftliche zusammenhänge - es ist nicht allzu lange her, da wurden große unternehmen kritisiert, die trotz hoher gewinne personalabbau ankündigten. es gilt aber der grundsatz: die sanierung des unternehmens beginnt in der erfolgsphase nicht in der bereits eingetretenen krise - dann ist es zu spät!


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