Frage von NanuManu, 316

Was wollen Zeugen Jehovas erreichen?

Seit 3 Wochen, kommt ein älterer Herr der von den Zeugen Jehovas ist immer wieder zu unserer Wohnung. Bei den ersten beiden malen, wollten wir nicht unhöflich sein und haben gemeint wir hätten gerade keine Zeit. Er meinte er würde wann anders wieder kommen, jedoch dachten wir, das wäre nicht ernst gemeint. Heute war er schon zum 4 mal da. Ein "kein Interesse" haben wir auch schon geäußert, jedoch ist er trotzdem wiedergekommen.

Wir wollen nicht unhöflich sein oder ihn in irgendeiner weise beleidigen, fühlen uns aber langsam gestört von seiner Aufdringlichkeit.

Habt ihr schon erfahrungen mit Zeugen Jehovas gemacht? Wie würdet ihr ihm das am besten erklären, dass wir kein Interesse haben, so das er es versteht?

Antwort
von TorDerSchatten, 119

Bitte kommen Sie nicht mehr vorbei. Danke. Falls Sie doch kommen, werden wir nicht mehr öffnen.

Antwort
von Sturmwolke, 98

Sollten Christen anderen predigen?

ES IST

gut möglich, dass jemandes Erziehung oder kulturelles Umfeld ihm nicht
erlauben, jenseits von Familie oder Kirche über seinen Glauben zu
sprechen. Deshalb ist manch einer vielleicht verärgert, wenn jemand
unangemeldet mit der Bibel in der Hand an der Haustür erscheint. Andere
reagieren womöglich so, weil die Geschichte der Religion von Gewalttaten
geprägt ist, die unter dem Vorwand der Seelenrettung verübt worden
sind.

Die
Geschichte vieler Nationen berichtet von Massenbekehrungen, bei denen
allerdings nicht die Liebe zu Christus die Triebfeder war, sondern die
Angst vor der Schärfe des Schwertes. Viele Menschen weigerten sich, den
Glauben ihrer Verfolger anzunehmen, und versteckten sich, flohen von
ihrem Zuhause und aus ihrer Heimat oder ließen sogar ihr Leben —
mitunter auf dem Scheiterhaufen.

Zwangsbekehrungen
wie diese werden von den inspirierten Schriften der Bibel nicht
gestützt. Heißt das also, dass man mit anderen überhaupt nicht über
seinen Glauben sprechen darf? Die Bibel gibt uns die Antwort.

Mit machtvollen Worten lehren

Betrachten wir zu Beginn, welches Beispiel Jesus gab. Er war ein meisterhafter Lehrer, der das Leben seiner Zuhörer beeinflusste (Johannes 13:13, 15).

In der Bergpredigt lehrte er mit einfachen, aber machtvollen Worten.
Demzufolge war die Zuhörerschaft „über seine Art zu lehren höchst
erstaunt; denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat“ (Matthäus 7:28, 29).
Auch heute noch, nach rund 2 000 Jahren, beeinflussen Jesu Lehren das
Leben der Menschen, die sich damit beschäftigen. Diesen Gedanken brachte
Professor Dieter Betz zum Ausdruck, als er sagte: „Die Einflüsse, die
von der Bergpredigt ausgehen, erstrecken sich in der Regel weit über die
Grenzen des Judaismus sowie des Christentums und sogar der
abendländischen Kultur hinaus.“

Unmittelbar
vor seiner Himmelfahrt stellte Jesus durch einen Auftrag sicher, dass
das Belehrungswerk, das er in Gang gesetzt und bis zu seinem Tod
weitergeführt hatte, sich sogar noch ausdehnen würde (Johannes 14:12).
Er wies seine Jünger an, zu Menschen aller Nationen zu gehen und ‘sie
zu lehren, alles zu halten’, was er geboten hatte. In diesem
Zusammenhang machte Jesus auch das Hauptziel dieses Auftrags deutlich,
denn er sagte: „Geht daher hin, und macht Jünger“ (Matthäus 28:19, 20; Apostelgeschichte 1:8).

Betrachten
wir nun das Beispiel des Apostels Paulus. Nach seiner Bekehrung zum
Christentum zögerte er nicht, über seinen neu gefundenen Glauben zu
sprechen (Apostelgeschichte 9:17-19, 22).
Es war seine Gewohnheit, in den Synagogen zu sprechen und „durch
Hinweise“ zu beweisen, dass „es für den Christus notwendig war, zu
leiden und von den Toten aufzuerstehen“. Geschickt „unterredete [er]
sich . . . mit ihnen anhand der Schriften“, um „Juden und Griechen zu überzeugen“. Gemäß einem Wörterbuch  bedeutet
das griechische Wort, das hier mit „überzeugen“ wiedergegeben wird,
„eine Sinnesänderung herbeiführen durch den Einfluss der Vernunft oder
moralischer Erwägungen“. Paulus argumentierte so schlüssig, dass er eine
beträchtliche Menge Volks überzeugte und umstimmte (Apostelgeschichte 15:3; 17:1-4, 17; 18:4; 19:26).

Wie — durch Zwang oder durch Überzeugung?

In
jüngerer Zeit wird das Wort „Proselytenmacherei“ für verschiedene Arten
gewaltsamer Bekehrung verwendet. Die Bibel stützt ein solches Vorgehen
nicht. Sie lehrt vielmehr, dass der Mensch als vernunftbegabtes Wesen
geschaffen wurde mit dem Recht und der Verantwortung, selbst über seine
Lebensweise zu entscheiden. Das schließt auch die Entscheidung über die
Form der Gottesanbetung ein (5. Mose 30:19, 20; Josua 24:15).

Jesus
achtete dieses von Gott verliehene Recht und benutzte niemals seine
ehrfurchtgebietende Macht und Autorität, um jemanden zur Annahme seiner
Reden zu zwingen (Johannes 6:66-69).
Er motivierte seine Zuhörer durch logische Argumente, durch Gleichnisse
und durch Fragen nach dem Standpunkt; all das tat er, um das Herz der
Menschen anzusprechen (Matthäus 13:34; 22:41-46; Lukas 10:36). Jesus lehrte seine Jünger, andere ebenso zu achten (Matthäus 10:14).

Offensichtlich
nahm sich Paulus bei seinem Dienst ein Beispiel an Jesus. Er überzeugte
seine Zuhörer durch logische Beweisführungen anhand der Schriften,
wobei er jedoch auf die Gefühle und Ansichten anderer Rücksicht nahm (Apostelgeschichte 17:22, 23, 32).
Er verstand, dass es vor allem die Liebe zu Gott und Christus sein
sollte, die einen Menschen zu einem tätigen Glauben an den Schöpfer
antreibt (Johannes 3:16; 21:15-17). Jeder muss also für sich ganz persönlich entscheiden.

Persönliche Entscheidung

Wenn
vernünftige Menschen wichtige Entscheidungen treffen, etwa über den Kauf
eines Hauses, die Wahl des Arbeitsplatzes oder die Kindererziehung,
dann tun sie es nicht aus einer Laune heraus. Stattdessen informieren
sie sich wahrscheinlich erst einmal über die verschiedenen
Möglichkeiten, denken darüber nach und lassen sich wohl auch beraten.
Erst dann entscheiden sie sich.

Über
nichts anderes im Leben sollten wir so ausführlich und intensiv
nachdenken wie über die Frage unserer Gottesanbetung. Davon wird unsere
Lebensführung heute und — wichtiger noch — auch unsere Aussicht auf
ewiges Leben in der Zukunft berührt. Im ersten Jahrhundert waren sich
die Christen in Beröa darüber völlig im Klaren. Zwar wurde ihnen die
gute Botschaft vom Apostel Paulus persönlich erklärt, doch sie forschten
dennoch täglich sorgfältig in den Schriften, um sicherzugehen, dass das
Gelehrte der Wahrheit entsprach. Demzufolge „wurden viele von ihnen
gläubig“ (Apostelgeschichte 17:11, 12).

Jehovas Zeugen führen heute das von Jesus aufgetragene Werk des Lehrens und Jüngermachens fort (Matthäus 24:14).
Sie achten das Recht ihrer Mitmenschen, ihre eigene Religion zu haben.
Doch wenn es darum geht, mit anderen über den eigenen Glauben zu
sprechen, folgen sie dem biblischen Muster. Sie stützen sich auf die
vertrauenswürdigen Beweise aus der Heiligen Schrift, um ein Werk
durchzuführen, das sie als lebensrettend betrachten (Johannes 17:3; 1. Timotheus 4:16).

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Quelle:

Erwachet! 2002-06-08

Kommentar von Sturmwolke ,

Zum zweiten Teil Deiner Frage, wie Du Zeugen Jehovas auf Distanz halten kannst, schau Dir mal die Antwort von Abundumzu an, der dafür hier realistische Tipps gegeben hat:

https://www.gutefrage.net/frage/zeugen-jehovas-belagern-uns-gerade-zu#answer-209...

Kommentar von EXInkassoMA ,

Doch wenn es darum geht, mit anderen über den eigenen Glauben zu
sprechen, folgen sie dem biblischen Muster. Sie stützen sich auf die
vertrauenswürdigen Beweise aus der Heiligen Schrift, um ein Werk
durchzuführen, das sie als lebensrettend betrachten

Vertrauenswürdige Beweise in der Heiligen Schrift ?

Über die von der USA Sekten Führung der Zeugen Jehovas vorausgesagten und nicht eingetroffenen Armagedon Endzeit Termine ( 1914,1916,1918,1925,1975) ist in der Bibel nichts zu finden

Kommentar von gromio ,

Gähn.....sprach man hier gerade von Harmagedon? Boring......

Antwort
von JTKirk2000, 172

Habt ihr schon erfahrungen mit Zeugen Jehovas gemacht?

Ja habe ich. Ich bin sogar bis jetzt insgesamt dreimal in einem Königreichssaal gewesen. Was aber von Anfang an klargestellt wurde war, dass ich nicht bekehrt werden, sondern sozusagen nur einen Blick über den Tellerrand machen möchte. 

Diese Haltung wurde nie in Frage gestellt oder ausgenutzt.

Ich habe sogar seit der Zeit meines ersten Besuches auf meine Anfrage hin ein wöchentliches Treffen mit einem oder manchmal auch zwei Zeugen Jehovas wo wir uns über das Buch Jesaja unterhalten. Seither verstehe ich das Buch Jesaja auch immer besser. Es wurde aber immer meine Haltung respektiert, dass ich nicht missioniert werden möchte. 

Wenn es darum geht, nur zu missionieren, würde ich nicht verstehen, weshalb vor allem der Zeuge Jehovas, der jede Woche zu Besuch kommt, bei mir noch nicht aufgegeben hat, denn er weiß ja, dass ich kein Interesse habe, Zeuge Jehovas zu werden, weil er weiß, dass ich mit der Religion, der ich angehöre, glücklich bin.

Ich denke also, dass, wenn man entsprechend höflich deutlich macht, dass man kein Interesse hat, dass dies auch entsprechend verstanden wird. Allerdings kommt es vermutlich auf die Personen an, nicht weil es Zeugen Jehovas sind, sondern weil jeder als Mensch schon unterschiedlich ist, wie man so etwas, was man schon als Ablehnung ansehen kann, auffasst und damit umgeht. 

Für Zeugen Jehovas ist die Missionsarbeit eine Handlung aus Nächstenliebe. Sie machen diese Missionsarbeit gern, wenn sie wirklich von der Lehre ihrer Kirche überzeugt sind, weil sie möchten, dass andere ihrer Ansicht nach ebenso glücklich werden.

Bei Mormonen ist es durchaus ähnlich, auch wenn bei den Mormonen, zu denen auch ich gehöre, relativ wenige Mitglieder ebenso ehrenamtliche Missionsarbeit leisten. Diese relativ wenigen Mormonenmissionare machen diesen Missionsdienst jedoch in Vollzeit für anderthalb bis zwei Jahre, während die anderen Mitglieder diesen Missionsdienst und die Missionare soweit möglich entsprechend unterstützen. Auch bei den Mormonen ist es daher so, dass sowohl der Missionsdienst, als auch alle anderen Aufgaben in und um die örtlichen Gemeinden und größeren Organisationen der Kirche allein ehrenamtlich und aus reiner Nächstenliebe erfüllt werden.

Von daher, wenn man jemandem sagen möchte, dass man kein Interesse an dem hat, worüber die betreffende Person informieren möchte, hat sie es verdient, dass man, trotz aller Ablehnung und Deutlichkeit, höflich bleibt, denn sie handelt aus Nächstenliebe, wenn sie, aus ihrer Sicht, anderen helfen möchte, glücklicher zu werden.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Ich denke allerdings, dass Sektenmissionare sich besser unrtereinander missionieren solten, anstatt uns Mitbürger zu belästigen.

Übrigens: Hexenverbennungen geschahen auch nur "aus Nächstenliebe", weil das Feuer die Seelen reingt und die armen Hexen dann nicht in die Hölle mussten. So ist das eben mit der "Logik" religiös extrem glaubender Menschen (ich will hier kein Wort benutzen, das eventuell zu einer Accountsperrung führen könnte).

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich denke allerdings, dass Sektenmissionare sich besser unrtereinander missionieren solten, anstatt uns Mitbürger zu belästigen.

Erstens haben Mormonenmissionare besseres zu tun, als zu versuchen, Leuten, die kein Interesse haben, das Evangelium nahe zu bringen. Und zweitens ist die Bezeichnung Sekte für die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage nach egal welcher Definition unpassend, nach moderner Definition sogar nicht nur unangemessen, sondern unnötig und beleidigend.

Übrigens: Hexenverbennungen geschahen auch nur "aus Nächstenliebe", 

Falsch. Vermeintliche Hexen wurden verfolgt, verurteilt und auf bestialische Weise hingerichtet, weil die Menschen Angst hatten und derartige Lückenbüßerinnen der Kirche vor allem deshalb gelegen kamen, weil das Volk dadurch in Furcht nicht nur vor den Nachbarn, sondern umso mehr vor der Kirche gehalten werden konnte. Deshalb fanden diese Ketzer- und Hexenverfolgungen ja auch ihr Ende, nachdem die Bibel übersetzt worden war und der Allgemeinheit zugänglich wurde. Ebenso verlor auch die römisch-katholische Kirche in dieser Zeit massiv an Einfluss und die Religionsfreiheit wurde im Lauf der darauf folgenden Zeit eingeführt. Warum sollte dies alles eine mehr oder weniger direkte Folge der Übersetzung und Verbreitung der Bibel sein, wenn erstens die Nächstenliebe als die wichtigste christliche Eigenschaft eines Christen in der Bibel dargestellt wird und zweitens das christliche Evangelium eindeutig gegen das Richten gegenüber Anderen gerichtet ist? 

Der logische Schluss ist also, dass Deine Behauptung, dass Hexenverbrennungen aus Nächstenliebe durchgeführt worden seien, zumindest ein Irrtum aus Unwissenheit gegenüber der Bibel ist oder eine absichtliche Lüge. Was davon zutrifft, weiß ich nicht.

Kommentar von Viktor1 ,
Übrigens: Hexenverbennungen geschahen auch nur
 "aus Nächstenliebe", weil das Feuer die Seelen
 reingt

Du solltest mal deinen "Bildungsstand" erweitern statt die Klischees über die Hexenverfolgung aufzuwärmen. z.Bsp. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung.
>Prinzipiell hat die Hexenverfolgung wenig mit der kath. Kirche zu tun wie immer wieder behauptet, weil diese die Existenz von "Hexen" in ihrer Lehre nicht kennt. Auch die "Hexenbulle"
https://de.wikipedia.org/wiki/Summis\_desiderantes\_affectibus

welche von einem Papst unterschrieben wurde hat die Hexenverfolgung nicht bewirkt und Hexenverbrennungen  nicht erlaubt. Die Kirche hat sich  i.R. gegen "Hexenverfolgung" ausgesprochen.
Die "Hexenhysterie" war eher eine Angelegenheit welche sich auf unterer Ebene abspielte (mehr in reformierten Gebieten durch Luther begünstigt aber auch bei Calvin) und von weltlichen Gerichten Aburteilungen bewirkte.
Oder interessiert dich die Wahrheit über die Hexenverfolgung garnicht ?

Kommentar von Viktor1 ,

Anmerkung: Der Link zur "Hexenverfolgung" hat sich leider mit anderem Text irgendwie vermischt. Bitte bei WIKI extra eingeben.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich schrieb auch von Ketzerverfolgung und diese fand sehr wohl im damaligen Interesse der Kirche statt. Was die Hexenverfolgung angeht, so habe ich bereits geschrieben, dass es eher dem Zweck diente, dass es unter dem Volk sowohl Angst vor dem Nächsten gab - entweder die nächste Person könnte eine angebliche Hexe sein oder dass man selbst als Hexe verurteilt wurde - als auch vor dem Einfluss der Kirche selbst - spätestens wenn es um eine Verurteilung als Ketzer geht.

Abgesehen davon stellt sich mir die Frage, ob Du damit meinen oder den Kommentar von OnkelSchorsch kommentieren wolltest, denn der Zuordnung nach ist es eine Reaktion auf seinen Kommentar.

Kommentar von Viktor1 ,

JTKirk - ich habe in meinem Kommentar ein Zitat von O.S., also habe ich auch darauf geantwortet.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ja, da ist was dran.

Kommentar von Apfelwerfer ,

Die Bemühungen der Zeugen Jehovas, ihren Mitmenschen das Wort Gottes näherzubringen, mit den Hexenverbrennungen zu vergleichen, halte ich doch für höchst unpassend. Ob man mit der Tätigkeit der Zeugen Jehovas nicht konform geht, ist eine Sache (muss man ja nicht und kann man ihnen gerne sagen) -- eine derartige Äußerung, ist eine ganz andere. Aber auch von Jesus behaupteten seine Gegner, dass er von Dämonen besessen sei.

Kommentar von Sturmwolke ,

@JTKirk2000:

Für diese sachliche Antwort ein DH!

Antwort
von NanuManu, 70

Vielen Dank Leute, dann werd ich mal etwas direkter nächstes mal. Mal schaun wie er es aufnimmt!


Kommentar von anniegirl80 ,

Du darfst aber durchaus höflich bleiben. Ihm einfach klar sagen dass ihr kein Interesse habt und ihr keinen weiteren Besuch wollt. Da muss man nicht gleich drohen. Wenn man sich "rausredet" mit "grad keine Zeit", ist ja klar dass er wiederkommt um euch von seiner Religion zu erzählen und zu überzeugen. Das ist seine Aufgabe und ich würde es wohl nicht anders machen.

Auch wenn ich kein Fan der Zeugen Jehovas bin - sie sind auch nur Menschen und haben Respekt verdient.

Zu mir sind sie auch gekommen und ich habe ihnen mitgeteilt dass ich Christ bin, und sie nicht mehr kommen müssen. Sie halten sich dran.

Kommentar von Apfelwerfer ,

So geht's doch auch.

Antwort
von vogerlsalat, 182

Seid einfach mal unhöflich, nur das hilft. Sagt ihm, dass er keinesfalls wieder kommen soll und euch aus der Besuchsliste endgültig streichen soll.

Antwort
von Usernameisun, 57

Sag, dass du es mit dem Satan zu tun hast und er dich immer nachts besucht und du guten Kontakt mit Satan hast. Erwähne auch, dass du die Wahrheit (so nennen die das Ziel) nicht kennen lernen möchtest.

PS: Die glauben wirklich daran, dass du Satan gesehen hast.

Antwort
von OnkelSchorsch, 164

Hm. Es ist sehr ungewöhnlich, dass einer alleine kommt. Diese Zeugen rennen normalerwesie immer paarweise rum, damit einer den anderen beaufsichtigt und kontrolliert.

Erteilt dem Mann ein klares Hausverbot und sollte er dennoch wiederkommen, ruft die Polizei an.

Kommentar von mokikimo ,

'Diese Zeugen' Jehovas rennen nicht immer paarweise rum. Manchmal sehe ich auch einzelne. 

Was meinst du mit "damit einer den anderen beaufsichtigt und kontrolliert."? -Sorry, aber ich verstehe gerade nicht so, was du damit genau meinst. 

Antwort
von heide2012, 97

Ihr sagt einfach, dass ihr seine Bemühungen, euch mehr von seinem Glauben zu erzählen und euch eventuell sogar zu bekehren, sehr engagiert findet und auch nachvollziehen könnt, aber nicht an Gott glaubt / oder ...., aber eure Religion nicht anzweifelt und weiter eurem Glauben treu bleiben wollt.

Kommentar von NanuManu ,

Ja so in der Art haben wir ihm das eh schon gesagt, aber das scheint ihn nicht großartig zu interessieren...?

Kommentar von heide2012 ,

Dann werdet "drastischer" und sagt, er möge seine Besuche sein lassen.

Antwort
von Treetop, 153

Ich habe immer so Prospekte von einem Online Satanismus Portal neben der Tür liegen, das ich den lieben Zeugen dann lächelnd in die Hand drücke. Die laufen dann meist ganz von allein weg...

Antwort
von EmperorWilhelm, 102

Ihr Ziel ist das Folgende: Euch zum Konvertieren zu bewegen, das sind eigentlich moderne Missionare.

Da müsst ihr schon deutlicher werden...


Kommentar von windsbraut0307 ,

was bitte ist an diesen Leuten MODERN, die vertreten ein Christentum das altertümlicher nicht mehr sein könnte.

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Die Art zu Missionieren ist modern die Religion nicht! Wie ich oben bereits schrieb. Lies es doch bitte bevor du mich hier mit deinen Weisheiten konfrontierst!

Kommentar von windsbraut0307 ,

Wenn du dich konfrontiert fühlst, bin ich dafür aber nicht verantwortlich. Und diese Art des Missionierens ist genauso wenig Modern, wie ihre Interpretation der Bibel

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Stimmt. Ich mag nur deine Vorgehensweise, etwas in meinen Text hinenzuinterpretieren was dort nicht steht nicht. Das war alles.

Antwort
von zippo1970, 81

Da gibt es eine schöne Nummer von Michael Mittermeier, wie er mit diesem Problem umgeht. Versuchs mal....

Kommentar von windsbraut0307 ,

Ich hab schon auf euch gewarteeeetttt!! *g*

Kommentar von Apfelwerfer ,

Stand dann nicht der Postbote vor der Tür? Man kann auch mal falsch liegen. Oder der Herr von der Lottogesellschaft will dir die Million bringen und dann vergraulst du ihn so. Das wäre doch echt schlecht gelaufen. Vielleicht haben die Zeugen ja auch was wertvolles zu bringen und du hast es nur nicht geschnallt?

Kommentar von zippo1970 ,

Wau...mehr dislikes als likes....hatte ich auch noch nie....aber was ich noch sagen wollte.....an den Steine....äh Apfelwerfer.....

Nun ich schnalle so einiges nicht. Aber das soll nicht dein Problem sein. Aber was ich geschnallt habe, dass es der Fragestellerin darum ging, dass der Herr von den Zeugen, immer wieder vor der Tür steht, und er es nicht "schnallt", dass das "Wertvolle", dass er bringen will, unerwünscht ist. Also nix mit vergraulen, von Geld- oder Postbote....Und Michael Mittermeier bietet eine erfolgversprechende Lösung....sozusagen der Wink mit dem kompletten Zaun....

Und das Recht, auf Satire und Comedy, über Religion, empfinde ich als überaus wertvoll.... 

Ist halt alles eine Frage der Werte und Weltanschauungen.... ;-)

Kommentar von Apfelwerfer ,

Och, ich habe über Mittermeier und seine Zeugen-Vergraul-Satire herzhaft gelacht. Er hat ja schön öfters die Zeugen in seinen Darbietungen eingebaut. Man findet auch immer wieder Satire-Karrikaturen etc., die Zeugen Jehovas darstellen. Ich sehe das eher als Zeichen, dass Zeugen Jehovas für ihr Predigen und das Anbieten ihrer Zeitschriften bekannt sind. Niemand hat da was dagegen und wenn es gut gemacht ist, kursieren solche Sachen durchaus auch unter den Zeugen.

Was gewisse Vorschläge betrifft, die ebenfalls hier gemacht wurden, muss ich allerdings bemerken, dass ich sie für menschenverachtend ansehe. Was einige scheinbar nicht wissen: der Gesetzgeber schützt das RECHT, seinen Glauben von Haus zu Haus zu verbreiten und damit auch, an den Türen zu klingeln. Daher ist die mehrmals gemachte Empfehlung, die Polizei zu rufen, ausgemachter Quatsch. Wenn man einem Zeugen mitteilt, dass man keine Besuche wünscht, dann wird das in aller Regel beachtet. Das darf durchaus in einer höflichen Form erfolgen. Umso mehr, als es sich scheinbar um einen älteren Herrn handelt. Aber Höflichkeit im allgemeinen und besonders Älteren gegenüber scheint bei einigen nicht sehr hoch im Kurs zu stehen.

Kommentar von zippo1970 ,

Nun...da haben wir doch auch etwas gemeinsam.....Polizei rufen ist quatsch...und Höflichkeit kann niemals falsch sein.....und meine persönliche Erfahrung mit Missionaren an der Haustür, bestätigt deine Aussage, dass wenn man höflich, aber bestimmt, dass Gesprächsangebot ablehnt, wird man auch nicht weiter behelligt....

Aber wenn man dann zum fünften mal "belästigt" wird, muss man halt sehr deutlich und bestimmt werden.....da kann man die Höflichkeit schon mal außer Acht lassen....

Aber "menschen verachtend" sollte es allerdings nie werden, da geb ich dir Recht....

Kommentar von juste55 ,

zippo1970,

das ist heutzutage das Problem vieler Menschen: sie haben keine Achtung und noch viel weniger Respekt vor den Themen, die anderen Menschen nahe gehen oder sogar "heilig" sind.

Die Ereignisse in Frankreich haben uns ja eigentlich erst vor Kurzem gezeigt, wohin ein zu lässiges Umgehen mit Werten anderer Menschen führen kann.

Was bringt es denn ständig auf sein Recht zu pochen, wenn man andere Menschen damit verletzt?

Es gibt wirklich gute Satire, deren Vertreter es nicht nötig haben, solch profane Unterhaltung für die breite Masse zu bieten!

Und über gute Satire kann auch ich lachen!

Ich möchte dich mal lachen sehen, wenn deine Werte oder Personen, die du liebst, verunglimpft werden!

Antwort
von gromio, 7

Zeugen Jehovas wollen Interesse an der Bibel, An dessen AUTOR Gott sowie an seinem Sohn Jesus wecken und/oder fördern. Es geht um eine genaue Betrachtung wichtiger Grundlehren der BIBEL.

Was der daran Interessierte mit den gewonnenen Erkenntnissen macht, dass liegt allein bei diesem Interessierten.

Sofern Du aufrichtiges Interesse hast, die BIBEL genau kennenzulernen, dann solltest Du die Chance nutzen und mit diesem Zeugen einen Exkurs durch die Bibel machen.

Bist Du daran nicht weiter interessiert, dann sag es ihm nochmals deutlich und unmissverständlich, er wird dann von regelmäßigen Besuchen absehen , denke ich.

cheerio.

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