Frage von BadANDHappy, 55

Was wisst ihr über Nelson Mandela wirklich?

Klar so Sachen wie gegen Apartheid das weiß fast jeder. Aber ich höre und lese jetzt oft sehr schlechtes über ihn z.B. das er viele Bombenanschläge geplant hat und so Sachen. Was wisst ihr so über ihn?

Antwort
von j1999j, 29

Seine Neffin wurde am Tag der Eröffnung der Olymipa in Rio ( oder wars WM ?) durch einen Autounfall getötet

Kommentar von blueseenInvest ,

wann. also Olympia fängt in Brasilien erst an

Kommentar von j1999j ,

Dann muss das bei der WM gewesen sein

Antwort
von blueseenInvest, 29

Ja natürlich war er ein echter Terrorist. Allerdings war das ja auch ein Terroristisches Land, da es die Mehrheit vom Staat terrorisiert wurde. 

Aber seine besondere Leistungen hat er nach seinem Aufenthalt im Gefängnis gezeigt und diese Fähigkeiten und die Einsichten hat er im Gefängnis gelernt. Er hat dort die Stärke der Vergebung kennengelernt und das in seiner Regierungszeit als Führer konsequent umgesetzt und so die Zukunft Süd Afrikas gesichert. Das ist so, in keinem anderen Land Afrikas gelungen.

Kommentar von BadANDHappy ,

Er hat vom Gefängnis aus noch Abschläge verübt also Einsicht ist etwas anderes.
So gut schaut es heut zutage nicht in SA aus.

Kommentar von blueseenInvest ,

Es ist ein Prozess, wie alles im Leben. Müsstes es eigentlich wissen, wenn du kein Robot bist. Daher kann es nicht sein, dass schon beim eintritt ins Gefängnis die Erkenntnis obsiegt hat. 

Aber nicht desto trotz, da war es ja auch noch der Freiheitskampf.

Ich sagte ja auch nicht das , das Gefängnis ihn erzogen hat. Ich sagte nur das im Gefängnis war in dem besondere Einsichten entstanden. Nicht wegen den Wänden oder den Gittern. Weil es eben Mandela ist, und er einer der wenigen ist der stets offen genug war um sich mit dem Wärtern besondere Weisheiten bewusst zu machen.

Antwort
von Jersinia, 34

Die Attentäter des 20. Juli galten damals auch als Terroristen.

Heute sind sie Helden.

Mit Mandela ist es das gleiche. Er hat Anfang der 60er Jahre mit Gewalt gegen die Apartheit gekämpft und hat dafür Jahrzehnte im Knast gesessen.

Kommentar von BadANDHappy ,

Ja, dabei wurden auch unschuldige getötet. Mich nervt das so dass er so gut in den Medien dargestellt wird

Kommentar von Jersinia ,

Weißt Du wieviele Unschuldige vom Südafrikanischen Staat getötet wurden? Mandela hat später die Hand zur Versöhnung ausgestreckt. DESWEGEN wird er in den Medien so gut dargestellt. Er hätte seine Landsleute nach dem Ende der Apartheit auch auffordern können, alle Weißen zu töten. Hat er aber nicht.

Kommentar von blueseenInvest ,

Es ist nicht das gleiche, wie bei den Europäischen Terroristen oder Islamischen Terroristen von heute. Es geht ja tatsächlich um unmögliche Zustände und nicht bloß um eine Ideologie, welches unmögliche Zustände den Menschen weiß macht.

Daher ist ein Freiheitskampf nicht it dem Terrorismus gleich zu setzten, der Ideologisch geprägt ist. Der Islamismus und der Nationalismus , zum Beispiel , ist keine Freiheit Bewegung , es such nur die Freiheit für die, die es Anführen und Propagieren was naturgemäss die Unterdrückung Anderer zur folge hat.

Kommentar von martinzuhause ,

"Daher ist ein Freiheitskampf nicht it dem Terrorismus gleich zu setzten, "

es kommt immer nur auf den sieger an., der definiert wer terrorist und wer freiheitskämpfer war.

das ändert sich auch gern mal. in afghanistan gebt es vor 30 jahren nur freiheitskämpfer - dann wurden es rebellen - und dann terroristen

Kommentar von blueseenInvest ,

Wegen deinem verklärenden , meinungsaufzwingenden und unwahren Statement mußte ich jetzt aus der Wanne steigen. Weil es mir über Handy nicht gelingt auf Gegenkommentare zu Antworten. 

Nein, es kommt ganz und gar nicht darauf an wie man hinstellt.

DEN FREIHEITSKAMPF BEINHALTET DAS WORD FREIHEIT UND MUSS DAHER DEM AUCH GERECHT WERDEN. 

Hätte Mandela eine Diktatur aus Süd Afrika gemacht, dann wäre er postum nicht als Freiheitskämpfer definierbar gewesen. Auch wenn das Diktaturen so hinstellen, es ist in keiner Sprache im logischen Kontext!

Und Ja sich darf man gegen massive Unterdrückung auch massiv Handeln. Das räumt sogar das Grundgesetz ein, was es sehr optimal formuliert mit der Einschränkung der Verhältnismässigkeit. Doch verhältnismässig ist die Gewalt Mandelas angesichts der Gewalt des Süd Afrikanischen Staates alle mal.

AFGHANISTAN HATTE VOR 30 JAHREN EIN FREIHEITSKAMPF GEHABT. 

Es wurde nicht nur erobert sonder auch unterdrückt von den einmarschierenden Sowjets. Das sind ja eh solche die Unterdrückung als Staatsform hatten und auch ihre eignen Leute, wenn diese nicht auf Linie waren, in's Gefängnis schmissen oder gar Liquidierten (Umbrachen).

AUCH WENN ES IN AFGHANISTAN EIN FREIHEITSKAMPF WAR, WAREN DIE SIEGER, DIE TALIBAN KEINE FEIHEITSKÄMPFER, DA SIE DAS LAND NICHT ZUR FREIHEIT FÜHRTEN.

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DIE DEFINITION EINER WERTE-GERECHTEN UMSTURZES IST NICHT BEGRENZT AUF DER ANWENDUNG DER MITTEL UND AUCH NICHT! 

Ein Logischer Irrtum dem hier das allgemeine Volke gerne folgt, wie allerdings auch vereinzelt demokratische Politiker anhängen, wie zum Beispiel einst Guido Westerwelle im aufstand in Ägypten bewies. Er kritisierte negativ den widerstand gegen die Mulimbruderschaft, die dann später nicht nur mit Pferden und Knüppel die Demonstranten willkürlich verprügelte sondern eben den gleichen unterdrückten Staat aufgebaut hat, wie das was von der Bewegung dort beendet worden ist. Im übrigen bewies Herr Westerwelle, dass die politische Klasse hier nach den Wahlen bewusst ist und legitim findet, dass man anders tut, als man dem Volk (verstärkt bei der Wahl) weiß macht!

Kommentar von BadANDHappy ,

Malcolm X hat es auch friedlich geschafft! Mandela ist nicht besser wenn er es genau so macht wie einige Weiße dort. Selbst wenn Menschen töten eine Lösung wäre (ist es nicht) dann hat er immer nur "normalen" Leute getötet nicht die Politiker.

Kommentar von ollesgemuese ,

Malcom X hat nichts "friedlich" geschafft. Das war MLK, wenn schon.

Malcom X hatte bis in seinem letzten Lebensabschnitt die Einstellung, dass Gewalt ,"wenn notwendig", akzeptable ist.

Zu Mandela: Er war von Anfang an durchaus Befürworter des friedlichen Widerstands. Erst nach Massakern an Demonstranten hat er dahingehend argumentiert, dass endlos friedlich bleiben keinen Sinn macht, wenn die Situation sich nicht verbessert:

"Ich betrachtete Gewaltlosigkeit nach dem Gandhischen Modell nicht als unantastbares Prinzip, sondern als Taktik, die je nach Situation anzuwenden sei. Das Prinzip war nicht so wichtig, daß man der Strategie selbst dann folgen sollte, wenn sie selbstzerstörerisch sein würde, wie Gandhi glaubte"

"
Wenn die Reaktion der Regierung darin besteht, mit nackter Gewalt unseren gewaltlosen Kampf zu zermalmen, so werden wir unsere Taktik zu überdenken haben"

Also bevor man sich hier auf einem Hohem Roß schwingt und mit Urteilen um sich schmeisst sollte man vlt. auch immer die Umstände berücksichtigen.

Kommentar von BadANDHappy ,

Alleine wie Mandela mit den Rothschilds abhängt könnte ich kotzen.

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