Hayy....also....ich muss ein Vortrag halten über JESAJA....uf..und mein shittn problem ist das ich meine Bibel in der schule vergessen habe...und ich hab ja ferien...und da brauche ich informationen über das buch jesaja was in der bibel ist....kann mir vilt. einer helfen ? bitte....es geht um meine endnote...wenn ich es jetz versaue könnte ich auf 4,8 stehen :((
VIELEN DANK SCHONMAL
Für Bibel vergessen gibts ne ganz einfache Lösung: http://www.bibleserver.com/ Damit kannst du arbeiten wie mit einer aus Papier, nur ohne anmalen. Ansonsten schau doch mal im Internet, was du historisch-kritischer Exegese zu Jesaja findest (falls das zu deinem Thema passt, historisch-kritische Exegese beleuchtet, wie der Name schon sagt, die historischen Hintergründe)
(Jesạja) [Rettung von Gott]. Ein Prophet, der Sohn des Amoz (nicht des Propheten Amos). Er diente Juda und Jerusalem in den Tagen der judäischen Könige Usija, Jotham, Ahas und Hiskia (Jesaja 1:1). Die Könige Pekach und Hoschea herrschten damals im Nordreich Israel, das im Jahre 740 v. u. Z., während der Dienstzeit des Propheten Jesaja, sein Ende fand. Zeitgenossen Jesajas waren die Propheten Micha, Hosea und Oded. Jesaja nahm seine Tätigkeit als Prophet offenbar nach Hosea, aber vor Micha auf (2Chronika 28:9; Hosea 1:1; Micha 1:1). Während Jesaja in Juda als Prophet tätig war, befand sich das Königreich, besonders in den Tagen des Königs Ahas, in einem bedauerlichen moralischen Zustand. Fürsten und Volk waren voller Auflehnung, und in den Augen Gottes war die Nation an Herz und Haupt krank. Die Herrscher wurden „Diktatoren von Sodom“ genannt, und das Volk wurde mit „Leuten von Gomorra“ verglichen (Jesaja 1:2-10). Es wurde Jesaja im voraus gesagt, daß ihre Ohren schwerhörig sein würden. Nach den Worten Gottes sollte diese Situation bis zum Untergang der Nation andauern, und nur ein „Zehntel“, ein „heiliger Same“, würde wie der Stumpf eines mächtigen Baumes übrigbleiben. Jesajas prophetische Tätigkeit muß diese kleine Gruppe getröstet und ihren Glauben gestärkt haben, wogegen die übrigen des Volkes nicht auf ihn hörten (Jesaja 6:1-13). Jesaja konzentrierte sich zwar auf Juda, aber er äußerte auch Prophezeiungen über Israel und die umliegenden Nationen, da sie auf Judas Situation und Geschichte Einfluß hatten. Er diente lange als Prophet, denn er nahm seine Tätigkeit ungefähr im Jahr 778 v. u. Z. auf, als König Usija starb, oder vielleicht sogar schon früher und diente noch einige Zeit nach dem 14. Regierungsjahr Hiskias (732 v. u. Z.) (Jesaja 36:1, 2; 37:37, 38). Jesajas Familie. Jesaja war verheiratet. Seine Frau wird als „Prophetin“ bezeichnet (Jesaja 8:3), was anzudeuten scheint, daß sie nicht nur die Frau eines Propheten war, sondern wie Debora, die in der Richterzeit lebte, und Hulda, die unter der Regierung Josias wirkte, von Gott zur Prophetin ernannt worden war (Richter 4:4; 2Könige 22:14). Die Bibel erwähnt zwei Söhne Jesajas, die ihm von Gott „wie Zeichen und wie Wunder in Israel“ gegeben wurden, mit Namen (Jesaja 8:18). Schear-Jaschub war in den Tagen des Königs Ahas alt genug, um seinen Vater zu begleiten, als dieser dem König eine Botschaft überbrachte. Der Name Schear-Jaschub bedeutet „Nur ein Überrest wird (Die Übriggebliebenen werden) zurückkehren“. Dieser Name war prophetisch, denn so sicher, wie Jesaja einen Sohn hatte, dem dieser Name gegeben worden war, sollte das Königreich Juda schließlich gestürzt werden, und nur ein Überrest sollte nach einer bestimmten Zeit aus dem Exil zurückkehren (Jesaja 7:3; 10:20-23). Diese Rückkehr eines kleinen Überrestes erfolgte im Jahr 537 v. u. Z., als der Perserkönig Cyrus einen Erlaß herausgab, der den Juden gestattete, Babylon nach 70jährigem Exil zu verlassen (2Chronika 36:22, 23; Esra 1:1; 2:1, 2).(Quelle:"Einsichten über die hl.Schrift" Band 2)
Ein anderer Sohn Jesajas erhielt seinen Namen schon vor seiner Empfängnis. Der Name wurde auf eine Tafel geschrieben und von zuverlässigen Zeugen bestätigt. Offenbar wurde die Sache bis zur Geburt des Sohnes geheimgehalten. Danach konnten die Zeugen hervortreten und bestätigen, daß der Prophet die Geburt vorhergesagt hatte, was bewies, daß die Sache von prophetischer Bedeutung war. Der Name Maher-Schalal-Hasch-Bas, der dem Jungen auf Gottes Geheiß gegeben wurde, bedeutet „Eile, o Beute! Er ist geeilt zum Plündergut“ oder „Zur Beute eilend, ist er [geeilt zum Plündergut“. Es wurde gesagt, daß, ehe dieser Sohn zu rufen wisse: „Mein Vater!“ und: „Meine Mutter!“, die Gefahr, die durch die Verschwörung Syriens und des Zehnstämmereiches Israel für Juda entstanden war, beseitigt sein werde (Jesaja 8:1-4). Aus der Prophezeiung ging hervor, daß für Juda bald Hilfe kommen würde. Diese Hilfe kam auch, als Assyrien in den Feldzug eingriff, den König Rezin von Syrien und König Pekach von Israel gegen Juda führten. Die Assyrer nahmen Damaskus ein, und später (740 v. u. Z.) plünderten und verwüsteten sie das Königreich Israel, wodurch sich die prophetische Bedeutung des Namens des Jungen vollständig erfüllte (2Könige 16:5-9; 17:1-6). Statt aber auf Gott zu vertrauen, hatte König Ahas versucht, die durch Syrien und Israel heraufbeschworene Gefahr abzuwenden, indem er dem König von Assyrien ein Bestechungsgeschenk gesandt hatte, um dessen Unterstützung zu gewinnen. Gott ließ deshalb zu, daß die Assyrer für Juda zu einer großen Gefahr wurden, ja daß sie das Land überfluteten und bis vor Jerusalem kamen, wie Jesaja warnend vorhergesagt hatte (Jesaja 7:17-20).
Jesaja sprach mehrmals von „Zeichen“, die Gott geben werde; dazu gehörten seine beiden Söhne, und in einem Fall diente er selbst als Zeichen. Gott gebot ihm, „drei Jahre als Zeichen und Vorzeichen gegen Ägypten und gegen Äthiopien nackt und barfuß“ umherzugehen, was andeuten sollte, daß sie vom König von Assyrien in die Gefangenschaft geführt würden (Jesaja 20:1-6; vgl. Jesaja 7:11, 14; 19:20; 37:30; 38:7, 22; 55:13; 66:19). Exil und Wiederherstellung vorhergesagt. Jesaja erhielt auch das Vorrecht vorherzusagen, daß Babylon, nicht Assyrien die Könige von Juda stürzen und Jerusalem zerstören werde (Jesaja 39:6, 7). Als die Assyrer Juda überfluteten und ihm gleichsam „bis an den Hals“ reichten, übermittelte Jesaja König Hiskia die tröstliche Botschaft, daß es den assyrischen Streitkräften nicht gelingen werde, in die Stadt einzudringen (Jesaja 8:7, 8). Gott bestätigte sein Wort, indem er einen Engel sandte, der 185 000 assyrische Soldaten, starke Männer und Führer, vernichtete und so Jerusalem befreite (2Chronika 32:21). Was Jesaja bestimmt am meisten freute, war, daß Gott ihm das Vorrecht gewährte, so viele Prophezeiungen über die Wiederherstellung seines geliebten Jerusalem zu äußern und niederzuschreiben. Jehova würde zwar zulassen, daß das Volk wegen seiner Auflehnung für eine bestimmte Zeit nach Babylon ins Exil ginge; doch da Babylon in böser Absicht handeln würde und entschlossen sei, Gottes Volk nie mehr freizulassen, würde er es zur bestimmten Zeit richten. Einige Prophezeiungen Jesajas handeln von Gottes Gericht an Babylon und weisen darauf hin, daß es zu einer öden Trümmerstätte werden und nie mehr aufgebaut werden sollte (Jesaja 45:1, 2; Kap. 13, 14, 46 — 48).
Bitte schreib dies nicht einfach ab oder ließ es vor, sondern nimm dir deine Bibel zur Hand und prüfe die Texte nach.