Frage von kathygs38, 12

Was wird für einer Berufseinsteigerin mit 37 Jahren schwer?

Es gibt Leute , die erst mit Mitte Dreissig nach überbetrieblicher Ausbildung Berufseinsteiger werden , aufgrund abgebrochene Ausbildungen im Lebenslauf und langer Arbeitslosigkeit aufgrund der abgebrochenen Lehren im Lebenslauf. Man hat mir mal gesagt , das der Berufseinstieg , wo der Anfang schwer ist , d.h. die Zeit , wo man sich Vieles merken muss und doch an das schnelle Arbeitstempo ranarbeiten muss , wie eine Führerscheinprüfung ist , und mit zunehmendem Alter schwieriger wird. Hat da ein Mittdreissiger noch Chancen , dass er ,, Alles " draufhat , wie ein Berufseinsteiger von 20 - 25 Jahren ?

Antwort
von SupraX, 12

Nach meiner Erfahrung nach - bei mir selbst und auch im Umfeld - kann man mit Mitte 30 nicht mehr mit den jungen Hüpfern mithalten, die gerade frisch aus der Schule gepurzelt sind. Das ist einfach so. Man tut sich viel härter als die Jungen. Das liegt nicht nur an der reinen Zahl des Alters sondern natürlich auch an den Lebensumständen. Der Alltag einer 37-jährigen Person sieht halt in der Regel doch anders aus als der einer 20-jährigen die noch bei Mama- und Papa im Kinderzimmer wohnt.

Es wird nicht einfach werden, aber man kann es auf jeden Fall schaffen. Versuche einfach garnicht mit den jungen Überfliegern zu konkurieren. Mach dein Ding für dich, so wie es für dich gut ist und belüge dich nicht selbst.

Antwort
von AnjavonWins, 2

Ist das eine ganz allgemeine Frage oder Dein persönliches Thema?

Der Unterschied zwischen einem 20-25-Jährigen und einem 35-Jährigen liegt ja in verschiedenen Ebenen. So hat der 35-Jährige natürlich sehr viel mehr Lebenserfahrung, die auch in beruflichen Tätigkeiten - welcher Art auch immer - liegt. Meist ist er eigenständiger und auch klarer in seinen Zielen. Möglicherweise auch engagierter und leistungsorientierter, weil er nun "endlich angekommen" ist, wo er hin wollte. All dies kann ihn selbstbewusster machen und zu mehr Eigeninitiative führen.

Allerdings sind das grobe Verallgemeinerungen und nicht für ein bestimmtes Einzelindividuum gültig.

Dass die Merkfähigkeit und Flexibilität in den Jahren zwischen 25 und 35 nachlässt, ist schlichtweg Quatsch.

Der 35-Jährige hat zudem ja auch irgendetwas gemacht in den Jahren, auch eine abgebrochene Ausbildung ist ja berufliche Erfahrung.

Ein neue Stelle bedeutet natürlich Einarbeitung sowohl als Anleitung und Unterstützung seitens des Unternehmens, als auch in Form von Offenheit und Lernbereitschaft seitens des Arbeitnehmers.

Ich habe schon mehrfach Menschen an die 50 erlebt, die mit jungen KollegInnen begonnen haben. Wiedereinsteigerinnen nach der Kinderpause haben nämlich mal eben die gesamte technologische Weiterentwicklung verpasst. Trotzdem haben sie sich gut in eine komplett neue Tätigkeit eingearbeitet und eigentlich stand ihnen vor allem der eigene Gedanke: "Ich bin schon so viel älter" im Weg.

Berufseinstieg ist immer eine Umstellung und bedeutet viel neue Informationen, Menschen, Abläufe und Gepflogenheiten kennenlernen. Und das ist erst mal auch etwas anstrengend. Das zu wissen, ist der Vorteil des lebenserfahrenen 35-Jährigen. Die Motivation, es durchzuhalten, brauchen beide.

Routine kann immer nur mit der Zeit erworben werden.

Also: wenn es Dein Thema ist, keine Sorge. Das ist gut zu bewältigen!

Antwort
von ratatoesk, 5

Schwer wird es eine Stelle zu finden!Das andere hängt von Dir ab und ist eigentlich pillepalle,wenn man will.

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