Frage von Nononobody, 48

Was wird da mit einem grmacht?

Hallo ihr, Es ist etwas kompliziert, aber ich hoffe dass mir vielleicht trotzdem jemand antworten kann....also es ist soo meine beste Freundin hat eine Essstörung, aber sie will nich zu einem Psychiater gehen weil sie nicht weiß was dort mit ihr gemacht wird und sie etwas Angst hat....ich weiß es ist sehr persönlich aber vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrungen damit und weiß was dort passiert...vielen Dank:)

Antwort
von moopel, 12

Es kommt drauf an. Wenn Sie nur zum Psychiater geht, dann wird er nur mit ihr reden. 

Zu Beginn wird sich unterhalten und nach einen Auslöser/ Ursache gesucht. Das geschieht über verschiedene Gespräche. Da wird dann über Familie, Freunde, Schule, Sport, Freizeit geredet. Wann man sich wie fühlt, man soll ich in bestimmte Situationen versetzten. Danach wird dann an dem ganzen gearbeitet, dass man anders lernt mit Situation umzugehen, eine andere Sicht zu bekommen und die Probleme zu lösen.

Bei mir haben wir immer bei jeder Sitzung mit der Vergangenheit angefangen. Sie stellte mir eine Frage und fragte mich dazu zu einen Ereignis, wo sie wusste, dass es im Zusammenhang mit einer Essstörung stand. Dann erzählte ich ihr. Danach fragte sie mich, wie das jetzt in der Gegenwart ist, wie ich es damals sah, wie ich es jetzt sehe und wie es zur Zeit ist. Und dann wie ich es in Zukunft will und wie ich daran arbeiten werde. Regelmäßig ging sie auf bereits besprochene Themen auch wieder ein. Ich habe mehr geredet als sie, sie stellte nur Fragen, beurteilte diese nicht und verurteilte mich auch nicht. Sie blieb ganz neutral.

Manchmal machten wir auch Übungen mit Spiegeln oder malen. Da sollte ich zb meinen Umfang der Arme, der Oberschenkel und Hüfte schätzen und diese auf Papier bringen. Dann haben wir die mit einen Faden ummessen und danach auf meinen gezeichneten gelegt. Das zeigt, wie sehr falsch man sich wahr nimmt. Das war aber nur einer von vielen solcher Übungen.

Wenn sie eine ambulante Therapie macht, wird sie regelmäßig auch zum Wiegen gehen müssen und auch zum Bluttest. Wenn Sie dann mal abnimmt oder nicht zunimmt, dann wird auch das mit dem Psyholoren besprochen. Welche Situation und Gedanken sie dazu gebracht hat in alte Muster zu fallen. Wie sie sich dabei fühlte und wie man das in Zukunft umgehen kann.

Zu empfehlen ist in der Regel aber eine Klinik. Da ist die Behandlung intensiver, weil man immer einen um sich rum hat, der auf einen aufpasst. Hier wird man auch genauso Therapiesitzungen alleine, aber auch in der Gruppe. Man lernt sich selbst wieder richtig wahrzunehmen und lernt das Essen auch wieder neu (das kann man aber auch ambulant machen, mit einer Ernährungstherapeutin)

Antwort
von Ronny06, 24

Die sperren sie ein und zwingen sie zu essen .....das denkt deine Freundin bestimmt .

Aber in erster Linie sprechen die nur mit den Patienten und versuchen soviel wie möglich daraus zuholen.

Machen nichts was mit Gewalt zu tub hat .

Reden hilft schon sehr viel...

Antwort
von Nikita1839, 17

Da wird nach der Ursache gesucht und nach det besten Möglichkeit, die Störung zu 'heilen', da wird nichts böses mit ihr gemacht

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