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Was wird beim Psychologen eigentlich so geredet und wie soll das helfen?

gefragt von Emarci1993 am 07.11.2009 um 22:49 Uhr

Also ich mein die reden und reden und soll dem Patienten dann helfen oder wie läuft das dann ab?

oder besser gesagt, man selbst redet und redet und der Doc sitzt nur da und denkt dich "puhh, das sin jetzt 40 €"?

Also der Patient kommt rein und dann ...?


Jaja, ich weiß dass es schon die Fragen gibt aber mit nicht wirklich hilfreichen Antworten (für mich zumindest). Bitte keine Antworten wie "such mal bei google" oder "die frage gabs doch schon"!


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anonym
beantwortet von newcomer am 7. November 2009 22:50
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nun legen sie sich erst mal hin und erzählen sie; was haben sie auf den Herzen, auf ihrem Konto ...


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 7. November 2009 22:52
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Du hast zuviele amerikanische Spielfilme gesehen. Der Psychologe unterhält sich mit Dir, wenn er was drauf hat (und das haben die wenigsten) wird er durch das Gespräch herausbekommen, woher Deine Probleme kommen. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit, nicht verarbeitete Vorkommnisse usw. Wenn ein Problem ausgesprochen wird, kann man nach Lösungsansätzen suchen.

Kommentar von 83f8e56a023c9490bf83b1a6be01389csmallFaliehr am 7. November 2009 22:54

Mit anderen Worten, er erzählt und der Psychater fragt , bleibt doch alles beim Alten

Kommentar von Emarci1993 am 7. November 2009 22:55

so schlimm ist es auch nicht, dass ich gleich zum Psychiater muss^^

Kommentar von 791c3cd3903cd0c5a5c01a754405d5e9smallArwen45 am 7. November 2009 22:56

Psychologe und Psychater sind ein wenig unterschiedliche Berufe! ;-)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 9. November 2009 01:42

Die Psychotherapie macht man üblicherweise beim Psychotherapeuten.


aleida
beantwortet von aleida am 7. November 2009 22:52
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Du hast ein Problem und der Psychologe ist nun praktisch jemand "von aussen", der Dich und Dein Denken bzw. Handeln objektiv beurteilt und Dir Tipps gibt oder Denkanstöße, was Du ändern kannst, damit alles wieder in die Reihe kommt...


Loeckchen1
beantwortet von Loeckchen1 am 7. November 2009 23:03
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Hingelegt wird sich nur in der klassischen Analyse.

In allen anderen Psychotherapien, das sind 97%, wird im gegenübersitzen gearbeitet.

Du erzählst das was Dich emotional bewegt (ängstigt, verärgert, mutlos, oder erfreut macht) oder bewegt hat. Und der Therapeut vermittelt Dir eine andere oder tiefere Sichtweise, oder arbeitet mit Dir ganz praktisch an Deinem Problem, je nach Therapiemethode.

Schau mal hier:

http://www.palverlag.de/Psychotherapie.html


klausjosef1955
beantwortet von klausjosef1955 am 8. November 2009 19:05
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Also, einmal kommt es auf die Persönlichkeit des Psychologen an - oder der Psychologin - was er oder sie sagt oder nicht sagt und welche nonverbale Sprache er dabei benutzt.

Zweitens kommt es aber ganz darauf an, was für eine Ausbildung er hinter sich hat. Da gibt es nämlich ganz enorme Unterschiede: Ein analytisch ausgebildeter Psychologe wird ganz anders reden - oder vielmehr schweigen - als ein verhaltenstherapeutisch ausgebildeter Psychologe, der viel mehr sagen und Anweisungen geben wird. Und dann gibt es ja noch Körpertherapie, Musiktherapie, Hypnose, Gesprächspsychotherapie und was man sich sonst noch alles vorstellen kann.....Was habe ich z.B. vergessen? Man verzeihe mir!

Dass ein Psychologe in eigener Praxis das Geld im Hinterkopf haben MUSS, MUSS jedem Patienten klar sein. Oder nicht?



knattertatter
beantwortet von knattertatter am 7. November 2009 22:50
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geh doch hin


tigrispanthera
beantwortet von tigrispanthera am 7. November 2009 22:51
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Er fragt, Du redest, er fasst zusammen und sagt Dir Dein Problem... und Du fragst Dich, wo er DAS herholt, weil Du DAVON kein Wort gesagt hast...

Kommentar von genua75 am 7. November 2009 22:53

also wie beim hellseher;-)

Kommentar von 42dd4c38593805ba515c6357567959d1smalltigrispanthera am 7. November 2009 22:57

ja, aber beim Hellseher findet man den Zusammenhang eher...


anonym
beantwortet von genua75 am 7. November 2009 22:51
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das kommt drauf an. du hast ein bild einer psychoanalyse im kopf - dauert ewig und bringt nichts - meine meinung. es gibt so viele varianten, dass man das nicht pauschalisieren kann.


kappe619
beantwortet von kappe619 am 7. November 2009 22:52
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also ich spreche mit meiner therapeutin darüber, wenn ich alpträume oedr angst hatte, sie hilft mir dann, dass zu verarbeiten. sie zwingt mich aber zu nichts, wenn ich nicht reden möchte, kann es auch vorkommen, dass wir einfach nur karten spielen oder uns so unterhalten. außerdem zeigt sie mir techniken, zB nimsen, hat bloß bei mir nicht funktioniert das mit dem hinlegen ist übrigens schwachsinn, ic sitze immer mit ihr an einem tisch


Faliehr
beantwortet von Faliehr am 7. November 2009 22:52
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Du kannst über absolut alles reden, wenn du ein bestimmtes Problem hast wird der Psychater Fragen stellen, die seiner Meinung was damit zu tun haben und natürlich hilft es ungemein wenn einer dir die ganze Zeit erzählt dass du eine individuelle, starke und tolle Person bist, manche Geschwister machen das auch nur gegen Bezahlung ;-)

Kommentar von 83f8e56a023c9490bf83b1a6be01389csmallFaliehr am 7. November 2009 22:54

Schau Monk, dann kannst dus nachvollziehen


Schnuffiherz
beantwortet von Schnuffiherz am 7. November 2009 22:53
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geh mal einfach hin und dann probier es aus:) nach dem reinkommen sagt er, nun legen sie sich mal hin und erzählen sie mal, was sie auf dem Konto haben und wenn wir das geklärt haben, dann können sie mir erzählen, welche Probleme sie haben

Kommentar von 2fc3504e23f5ab63c4bb925be1bd92ecsmallkappe619 am 7. November 2009 22:54

das mit dem hinlegen ist schwachsinn, hab ich noch nie gemacht

Kommentar von 288c10b1fe9f67fdb36e95ac28b346c6smallSchnuffiherz am 7. November 2009 22:58

da hab ich was anderes gehört

Kommentar von Simple_avatar2smallLoeckchen1 am 7. November 2009 23:05

Richtig, du hast es gehört, aus 2,3... Hand.


anonym
beantwortet von Imera am 8. November 2009 20:59
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ich denke, das Prinzip reden hilft, über Probleme klar zu kommen . Das kann man m.E. auch mit einem guten Freund/in

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 9. November 2009 01:45

Die psychotherapeutische Ausbildung nach dem Studium der Psychologie macht schon einen - wie ich finde: wichtigen, großen - Unterschied!

Es sollte in der Psychotherapie nicht nur darum gehen, sein "Herz auszuschütten", sondern an die Auslöser/Ursachen von Problemen heranzukommen, die man selbst in seiner "Betriebsblindheit" nicht erkennen kann!


heureka47
beantwortet von heureka47 am 9. November 2009 01:52
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Du meinst wahrscheinlich den Psychotherapeuten.

Der ist zwar meist studierter Psychologe (manchmal auch Arzt), aber erst seine zusätzliche Ausbildung in

  • Gesprächstherapie

  • Verhaltenstherapie

oder

  • Psychoanalyse

qualifiziert ihn für diese Aufgabe.

In der Regel redet hauptsächlich der Klient (so wird der Patient hier genannt) und der Therapeut praktiziert "Aktives Zuhören", "spiegelt" dich oder fragt nach.

Einzelheiten sind schwer vorherzusagen. Jeder Therapeut hat da seine eigene Art, vorzugehen und jeder Klient ist anders.

Fasse Mut und Vertrauen und gehe hin und laß dich "führen".

Kommentar von Simple_avatar2smallLoeckchen1 am 9. November 2009 19:48

In der Verhaltenstherapie reden sowohl Patient wie Therapeut. Und auch viele tiefenpsychollogisch fundiert arbeitende Psychotherapeuten reden ähnlich viel wie ihre Patienten.

Viele Analytiker dagegen neigen zum Schweigen.


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