Oft, wenn ich nachts von links ein lang gezogenes Schnarchen höre, denke ich über ein Schlaflabor nach.
Dass eine Behandlung dort hifreich sein könnte, ist klar, aber was passiert eigentlich, wenn ein Proband wegen der seltsamen Situation dort nicht einschlafen kann?
Gibt es dann eine "Döhnung?" ... oder reicht für die Untersuchungen auch schon ein kleines Nickerchen?

Irgendwann schläft man ein, auch der müdeste. Im Schlaflabor ist man nicht nur 1 Nacht, sondern mehrere Nächte, meistens 1 Woche, denn nach 1 Nacht alleine, kann man noch keine aussagekräftige Diagnose machen. In ein Schlaflabor kann man auch nicht so "mirnichtsdirnichts" hingehen, sondern wird über einen Facharzt, meistens Lungenfacharzt eingewiesen/überwiesen.
Vielleicht hilft dir dieser Link weiter:

normalerweise dienen die schlaflabors nur zu diagnostischen zwecken, denke ich.
geht es dir um einschlafstörungen bei dir? oder beim partner? oder um störende schnarchgeräusche des partners?
für alles das hätte die naturheilkunde auch ohne schlaflabor einiges zu bieten.
Danke für die Nachfrage:
Ausgangspunkt ist das Schnarchen beim Partner. Dabei mache ich mir Gedanken über den Ablauf im Schlaflabor: Also: Was passiert, wenn dort ein Patient wegen der besonderen Situation nicht einschlafen kann?
Patron am 6. Oktober 2007 17:58 das ist wohl eher ein "handwerkliches" problem für die schlaflaboranten, das die schon öfter lösen mußten, darum mußt du dir keinen kummer machen. aber gib mal deinem schnarchenden partner jeden abend 3 kügelchen von
Opium C30 Glob. DHU
Ich würde es aber gerne wissen.
Im Schlaflabor wird der Schlaf eine ganze Nacht lang beobachtet.Das mußt du dir so vorstellen: Du kommst da hin,ein Gespräch mit den Leuten, dann legst du dich ins Bett und wirst verkabelt.Irgendwan schläfst du ein und wirst beobachtet wie auf der Intensivstation.Im Schlaflabor wird geprüft ob du Atemaussetzer hast. Es wird gemessen wie lange und wie oft.Es wird aufgezeichnet wie oft du dich im Schlaf links oder rechts herum drehst,und ob du im Schlaf redest. Aber keine Angst,die Leute sind verschwiegen.Da dringt nichts nach außerhalb.
Danke für die Beschreibung. Das war mir klar. Mich interessiert das Kuriosum, wie damit umgegangen wird, wenn jemand wegen der besonderen Situation im Schlaflabor nicht einschlafen kann.

Ich habe erst vor ein paar Tagen in einer Sendung gehört, dass Patienten mit Schlafproblemen ohne irgendwelche Weiterempfehlungen entlassen wurden, wenn sie im Schlaflabor nicht schlafen konnten. Dazu gehörten Patienten die seit Jahren über 4- 5 Nächte überhaupt nicht schlafen konnten. Nach dem Beitrag habe ich mit meiner Überlegung abgeschlossen, in ein Schlaflabor zu gehen.

In den Medien wird es doch teilweise übertrieben, frag doch einfach mal bei einem Schlaflabor in Deiner Nähe nach, ich kann mir nicht vorstellen, das so mit Patienten verfahren wird. Es wird recht schwer sein dort verkabelt und unter Beobachtung zu schlafen, aber dafür sind die dort doch Profis.