Frage von sinaso01, 53

Was wird bei einer Therapie gemacht?

Ich war vor etwa 2-3 Wochen bei einer Psychologin, weil meine Eltern das gerne wollten, weil ich nicht mit ihnen über meine Probleme rede und mich selbst verletze. Sie wussten sich nicht mehr zu helfen.. Naja ich war dann mal da zu nem ersten Gespräch und iwi hatte ich das Gefühl das würde eh nichts bringen. Sie meinte ich könne eine Therapie machen und ja. Da ich dachte ich komme damit alleine klar und alles wollte ich nicht mehr hin. Jetzt ist es aber so dass ich mich erneut selbst verletzt habe und meine Oma das mitbekommen hat, ich befürchte dass sie da mit meinen Eltern auch drüber reden wird. Dann kann ich davon ausgehen dass sie mir sagen ich soll eine Therapie machen oder so. Und jetzt meine frage, wie läuft eine Therapie ab bzw wie oft muss ich dann da hin und was bespricht man da? Hat irgendjemand Erfahrung und kann mir sagen ob das wirklich was bringt? Ich hab da irgendwie meine Zweifel, was bringt schon reden..

Antwort
von Mimi33394, 30

Jede Therapie ist anders. Es gibt stationäre und ambulante. Bei den ambulanten gibt es auch ganz unterschiedliche Häufigkeit was die Treffen angeht. In Krisenzeiten, bei denen ich nicht stationär aufgenommen werden möchte, habe ich zwei Einzeltermine und eine Gruppentherapie pro Woche. Im Moment habe ich nur alle drei Wochen ein Gespräch.

Eine Therapie ist eine gute Sache. Versuch es mal. Aber du musst es wollen und nicht hingehen, weil deine Eltern das wollen. Dann bringt es nämlich nichts.

Man wird dir vermutlich Skills beibringen. Das sind Strategien die dir helfen sollen Alternativen zur Selbstverletzung zu finden. Hör Bitte so schnell es geht auf. Es gibt so viele Gründe aufzuhören. Ich kann mit meinen Narben einige Berufe nicht ausüben. Das ist eine Tatsache die oft vergessen wird. Irgendwann kann man nicht mehr aufhören. Ich möchte, dass dir und deinem Umfeld diese Qualen erspart bleiben. Also tu bitte etwas dagegen und lass dir helfen.

Antwort
von evilsadnessill, 23

hi,

Also erstmal, reden ist SEHR wichtig in deinem Fall. Das kann ich dir nur raten ... Mir hat es sehr geholfen. Egal ob mit Familie, Freunde, Therapeuten etc.

Man kann zwischen 1-2 mal pro Woche hin. Das entscheidet dein Therapeut. Je nachdem wie schlimm deine Probleme sind.

Man bespricht dort was dich belastet, wie du damit umgehen kannst und was dir helfen könnte.

In manchen Fällen verschreibt er auch Medikamente.

Antwort
von Wonnepoppen, 27

Reden bringt viel u. nach einem einmaligen Gespräch kannst du nicht beurteilen, ob dir eine hilft!

alleine kommst du da nicht raus. 

Geh weiter hin u. du erfährst, wie das abläuft!

Antwort
von Marie3997, 34

Ich hatte damals Probleme mit Depressionen und sozialer Phobie. Mir wurde empfohlen ein Therapie in einer psychosomatischen Klinik zu machen, was ich dann auch tat und ich kann es nur empfehlen. Dort wirst du rund um die Uhr betreut und hast einen Art Stundenplan mit den verschieden Therapien und Aktivitäten. Ich war vor 3 Jahren dort und kann sagen dass ich bis jetzt keinen Rückfall mehr hatte mit Depressionen. Dort waren auch viele die sich selbst verletzt haben und auch denen geht es mittlerweile viel besser und sie haben damit aufgehört, da aufgearbeitet wird, wo die Ursache liegt und einem dann sehr gut geholfen werden kann und gezeigt wird, wie man mit Problemen anders umgehen kann, als sich zu verletzen.

Kommentar von sinaso01 ,

Ich will nicht in eine klinik..

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