Frage von Hanna2907, 58

Was will man mit "Demokratie braucht Demokraten" ausdrücken?

Antwort
von voayager, 14

Diese meist bürgerlichen Demokraten haben dann ausgespielt, wenn es zur Sache geht, also große Probleme auftreten, die mit herkömmlichen Methoden nicht mehr zur Zufriedenheit vieler Bürger bewältigt werden können, bzw. dies auch nicht vorgesehen ist. Etliche Mwenschen radikalisieren sich dann und/oder ziehen sich aus dem Wahlgeschehen zurück, so dass quasi wie in den USA fast schon geschehen ein Art Leerlauf entsteht, in dem dann die reine Finanzherrschaft tritt.

Darüberhianus ist dieser von dir genannte spruch losgelöst von einem Inhalt eher dürftig, denn ungeklärt bleibt ja wohl, was denn eigentlich Demokraten sind. Schließlich deuten Menschen sie ganz unterschiedlich. Ich denke mal dass ein Herr Ackermann und wie sie weiter Oben so heißen, ganz andere Vorstellungen von Demokraten haben als Lohnabhängige, die wiederum auch bverschieden nämlich ob Angestellte oder Facharbeiter. Hilfsarbeiter, Arbeitslose und auch Rentner sehen wes auch anders, so dasx man schwerlich auf einen gemeinsamen Nenner dann kommt, wenn man nicht nur eine plakative aussage trifft, sondern ernsthaft auf dieses Thema eingeht.

Antwort
von HerrDegen, 25

Ein demokratisches System benötigt den Rückhalt seiner Bürger, wer nicht von der Demokratie überzeugt ist, wendet sich anderen Strömungen zu (Monarchie, autoritäre/totalitäre Systeme). Ein Beispiel in der deutschen Geschichte wäre die Weimarer Republik.

Antwort
von EgonL, 6

Demokratie braucht Demokraten !

!!!   UND  !!!

Demokratie braucht wache Bürger !
Beispiel: Schon zwischen 1919 und 1933 gab es Volksabstimmungen, die nichts einbrachten. Die zwischen 1933 und 1940 stattgefundenen hatten ja keine Bedeutung, weil es ja dem Willen des deutschen Volkes nicht entsprach. Es gab zwischen 1949 und heute nur eine ehrliche Volksbefragung. Damals bestand unser Land (Baden-Württemberg) aus drei Länder und man wollte wissen, ob die Badener und Württemberger zusammen einen Staat bilden wollten. Und Baden-Württemberg kann stolz sein, was man daraus gemacht hat.

In Stuttgart entdeckte man wieder die Möglichkeit, uns zu befragen, ob wir der Deutschen Bahn die Genehmigung erteilen wollen, den Stuttgarter Bahnhof unter die Erde zu verlegen.

Ich mache es kurz: Auch hier geht es wiederum nur um das Geld (Gewinn) der Unternehmer, die den Bahnhof bauen wollen.

Hätte der damalige Oberbürgermeister Manfred Rommel den Bahnhof gebaut, würde man ihn wahrscheinlich jetzt zum Ehrenbürger machen.

Volksbefragungen müssen nicht immer Sinn machen. Man stelle sich einmal vor, in Baden-Württemberg müssten die Wähler abstimmen, ob im Hochschwarzwald eine Straße, die dringend notwendig ist, zu bauen. Dabei will ich es belassen.

Aber wo waren denn die Politiker, als es um lebenswichtige Dinge ging? Warum hat man uns nicht erlaubt abzustimmen? Ich nenne jetzt zwei Dinge: Warum hat man uns 1955 nicht gefragt, ob wir die Wiedereinführung der Wehrmacht wollen? Täglich waren zigtausend Demonstranten vor dem Palais Schaumburg in Bonn. Und dann das letzte schlimme Ereignis, die Einführung des Euro. Das Umfrageinstitut in Allensbach hatte umgefragt und über 70 Prozent der Befragten waren gegen die Einführung. Das haben die Politiker ja gewusst und deshalb auch keine Volksbefragung durchgeführt. 

Ich bleibe bei meiner Standardregel: Staaten ohne Gerechtigkeit, was sind sie anderes als große Räuberhaufen.

Auch darum braucht Demokratie Demokraten. Und (!!!) wache Bürger.



Antwort
von alexklusiv, 42

Es bedeutet, dass Demokratie sich automatisch selbst gefährdet, da auch undemokratische Vertreter gewählt werden können. Wenn es in einer Demokratie also zu wenige Demokraten (=demokratische Kandidaten) gibt, schafft sie sich auf lange Sicht selbst ab. Das ist beispielsweise in Polen passiert.

Kommentar von Hanna2907 ,

Danke :)

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