Frage von zro3221, 30

Was wenn Nov. 2016?

Sollte es im November tatsächlich geschehen und Donald Trump wird President der USA, denkt ihr er kann dann automatisch all seine Versprechungen wahr machen, wie seine Riesenmauer zwischen USA und Mexico ziehen und was er sonst noch so verlautbarte? Und andersrum, was denkt ihr können wir erwarten, wenn seine Kontrahentin die Wahl gewinnt (leider weis ich nicht richtig, was sie so ankündigt)

Antwort
von Skinman, 5

Das konkrete Regieren will er ja eh weitgehend seinem Vize Mike Pence überlassen, wie Sohn Donald Junior verlautbarte.

http://www.motherjones.com/politics/2016/07/donald-trump-mike-pence-running-mate...

Ansonsten wird der Donald wird machen, was ihm gerade in den Kopf kommt, und es sich bei 80 Prozent aller Entscheidungen zwischendurch noch drei Mal wieder neu überlegen und eine Kehrtwende von der dritten Kehrtwende hinlegen. Sollte das nicht oder kaum an die Öffentlichkeit dringen, dann nur weil seine Assistenten und "Handler" das zu verhindern wissen.

Ich denke aber, hauptsächlich wird er die Zeit nutzen, sich selbst die Taschen voll zu stopfen, was ich auch für den Hauptgrund halte, wieso er überhaupt kandidiert. In den USA kriegt er nämlich nirgends mehr Kredit, bei keiner Bank und nix, weshalb er sich ja bei diesen Russen andienen musste. Und zwischendurch halt seine Eitelkeit bedienen lassen, indem er Hinz und Kunz zum Speichellecken zwingt. Die totale Überwachung der Bevölkerung durch die NSA wird ihm dabei schön in die Hände spielen.

Bislang haben seine Anhänger sich auch problemlos für jedes Fehlverhalten Ausreden für ihn ausgedacht und damit werden sie zumindest in der ersten Zeit mit Sicherheit weitermachen. Alles entschuldigen, und wenn es noch so sehr gegen ihre angeblichen Prinzipien verstößt - Hauptsache nicht unter Hillary leben müssen. Wenn er denen dann irgendwas auftischt, wieso das dann doch nicht geht mit der Mauer, oder wieso Mexiko doch nicht dafür zahlen wird, dann wird ein Teil (die allergrößten Hohlbirnen) natürlich massiv enttäuscht sein, aber der Rest wird es brav schlucken und auf seinen Propagandazug aufspringen. (Dabei wird er bestimmt erst mal schön anfangen zu bauen, und es öffentlich ausschlachten und ordentlich Milliarden verbrennen.)



Hillary dagegen wird größtenteils einer weiter-so-Politik betreiben. Sie tut jetzt so als sei sie gegen Obamas TPP, weil das auch in den USA voll unbeliebt bei der Bevölkerung ist, wird es aber trotzdem durch den Kongress peitschen, wobei der auch mitspielt, weil die alle voll korrupt sind. Wahrscheinlich wird sie früher oder später etwas mehr offenen Krieg betreiben als Obama, der sich ja mehr auf Drohnenmorde verlegt hatte. So wenn es auf die zweite Amtszeit zugeht vermutlich. Ihr größtes Problem dürfte sein, dass ihr das Parlament und die Bundesstaaten noch stärker wegbrechen als Obama.

Antwort
von DerWeisseRiese, 8

Er wird nicht alles machen können was er will. Er wird nämlich noch durch den Kongress kontrolliert. Auch wenn im Kongress aktuell mehr Republikaner als Demokraten sitzen, wird er all dass machen können was er vor hat. Viele aus seiner eigenen Partei sind nicht auf seiner Seite

Antwort
von punktehund, 6

Erstmal ist das mit der Mauer so eine dumme Idee. Die würde Unmengen an Geld kosten und wer bezahlt das? Trump meint, die Mexikaner, aber die machen da natürlich nicht mit und zwingen kann er die auch nicht. Außerdem kann er noch so eine hohe Mauer bauen, illegale Enwanderer kommen immer rüber. Und ein Präsident kann nicht automatisch all das wahr machen, was er will, da es im Hintergrund noch einen Haufen Leute gibt, die gefragt werden müssen. Trotzdem muss man schon sagen, dass es ziemlich gefährlich werden könnte, sollte Trump wirklich Präsident werden. Alleine schon seine Art...Die Hillary ist meiner Meinung nach auch nicht gerade besser, aber immerhin das kleinere Übel. Die kümmert sich eher um die "normalen" Amerikaner und auch normalere Ziele. Allerdings springt sie auch ziemlich mit ihren Meinungen umher. Also beide sind nicht gerade das Beste, aber immerhin ist Hillary nicht so hart drauf wie Trump.LG

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