Frage von DanielKub, 124

Was wenn Käufer behauptet nichts vom Unfallschaden zu wissen?

Hallo zusammen,

Wir haben unser Auto vor 5 Monaten verkauft (BWI 5er, 16.500€). Im Vertrag haben wir wie folgt angekreuzt:

[ ] keinen Unfallschaden [ ] keine sonst. Beschädigungen (z. B. Hagelschaden) erlitten hat [ X ] lediglich folgende Unfallschäden od. sonstige Beschädigungen hatte: Beulen und Kratzer hinten

Wir hatten dem Käufer mehrfach gesagt, dass der Wagen einen Unfall hatte. Uns ist einer hinten drauf gerollt, warum auch die Stoßstange verbeult ist.

Er behauptet nun, wir hätten dies nie erwähnt, und die Türe sei auch verzogen. Er möchte den Vertrag Rückabwicklen. Hat er hier eine Chance ?

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Antwort
von peterobm, 77

[ ] keinen Unfallschaden

warum sagt man dann, es hat keinen Unfall? Auch eine Touchierung mit der Stossstange ist ein Unfall. Ob sich daraus eine Rückabwicklung ableiten lässt? Ne Preisminderung wäre drinn. Das ist eigene Dummheit.

und die Türe sei auch verzogen. 

wenn ihr diesen Unfall arglistig verschwiegen habt, stehen sehr gute Chancen den Kauf rückabzuwickeln. Seid ihr jedoch sicher und habt das Auto auch als Unfallfrei gekauft oder Neu gekauft, kann er nix. 

Das Verschweigen müsste er euch beweisen, was gar nicht so einfach ist.

Kommentar von DanielKub ,

Wir haben das mit dem "keinen Unfallschaden" NICHT angekreuzt

Kommentar von peterobm ,

DANN könnt ihr ihn mal gernehaben, ER kann gar nix; Schäden wurden ihm mitgeteilt AUS

Antwort
von angelohnx, 89

Wie kommt er denn darauf, das die Türe verzogen sein soll, das fällt ihm aber früh ein. Sowas ist unglaubwürdig in meinen Augen. Hattet ihr damals ein gutachter? Rück Abwicklung so einfach und wohl noch für unme wie er vielleicht meint, ist es glaub nicht.

Kommentar von DanielKub ,

Wir hatten einen Gutarchter vorgeschlagen, dass wollte der Käufer ab nicht. Unser Gutachter für die Versicherung hat damals nur die Stoßstange beanstandet und die Lichter

Antwort
von darkhouse, 70

Ihr habt den Schaden schriftlich fixiert, somit hat er das so unterschrieben. Die Tür hat er angesehen und vor dem Kauf nicht beanstandet. Soweit zieht der Gewährleistungsausschluss, den ihr hoffentlich auch in dem Vertrag habt. Er müsste dann schon nachweisen, dass ihr den Türschaden böswillig verschwiegen habt. Aber wenn er nichts festgestellt hat, ist es nun sein Problem. Keine Angst, es wird sehr oft versucht von windigen Händlern, nachträglich sich aufzuregen und den Preis nachzuverhandeln. Hart bleiben! Er ist in der Nachweispflicht! Und nach 5 Monaten ist er eigentlich chancenlos.


Kommentar von peterobm ,

Ihr habt den Schaden schriftlich fixiert

GENAU das ist eben nicht der Fall!!

Wir hatten dem Käufer mehrfach gesagt, dass der Wagen einen Unfall hatte. 

Warum zum Teufel wurde das nicht im KV festgehalten?

Kommentar von darkhouse ,

Im Fragetext steht eindeutig, was angekreuzt wurde im Vertrag. Also ist das auch fixiert. Zusätzlich wurde darauf mehrfach hingewiesen.

Kommentar von DanielKub ,

Ja das hab ich ja gerade mit peterobm geklärt

Antwort
von Jogie24, 30

Das scheint mir ja ein echter Schlauberger zu sein.

Ihr habt wenn ich das richtig lese ihm ja nichts verschwiegen. 


"[ ] keinen Unfallschaden [ ] keine sonst. Beschädigungen (z. B. Hagelschaden) erlitten hat [ X ] lediglich folgende Unfallschäden od. sonstige Beschädigungen hatte: Beulen und Kratzer hinten"





Also das er jetzt kommt mit dem Argument die Türe sei verzogen ist schon Lachhaft. Auch dies hätte euer Gutachter für die Versicherung bemerkt und Aufgeführt.



Ich denke ihr könnt ihm getrost ins Gesicht lachen und sagen Das wird wohl nichts.



"Wir hatten einen Gutachter vorgeschlagen, dass wollte der Käufer ab nicht. Unser Gutachter für die Versicherung hat damals nur die Stoßstange beanstandet und die Lichter"


Ich denke ihr könnt ihm getrost ins Gesicht lachen und sagen Das wird wohl nichts.

Mit der Türe könnte ich mir evtl. Vorstellen dass der Schlossträger sich etwas verstellt hat und nun die Türe nicht mehr richtig schließt. Ein Schalk ist, wer übles dabei denkt. Nach 5 Monaten eine Tür beanstanden die man vielleicht sogar selbst beschädigt hat und nun Geld vom Verkäufer haben will?

Hat der Typ vielleicht auch nicht die Kohle um die Kiste weiterhin zu Unterhalten und die muss deshalb so schnell wie möglich weg?

Da es sich ja umein Unfallwagen handelt könnte er ja Schiss in der Hose haben er müsste hier mit Wertverlust rechnen und kommt daher auf dieser Schiene angerauscht. Stell ihm die Weiche fürs Abstellgleis und lass ihn dort vermodern.

Antwort
von holgerholger, 57

Nach 5 Monaten kann er nix mehr rückabwickeln. Ihr habt ja den Heckschaden erwähnt, und wer weiss, was er mit der Tür in den 5 Monaten angestellt hat. Vielleicht ist ihm ja einer reingefahren.

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