Was waren die Gründe zur Gründung einer römischen Republik, was war an der Verfassung besonders wichtig, welche sozialen Ungleichheiten solten beseitigt werden?

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2 Antworten

Man weiß sehr wenig über die Ursprünge der Römischen Republik.

Die etruskischen Könige wurden ca.500 v. Chr. aus Rom vertrieben. Danach bildete sich in einem längeren Prozess die Römische Republik aus. Es gab also kein wirkliches "Programm" bei der Republikgründung, sondern die Staatsorgane und ihre Zuständigkeiten entwickelten sich in Jahrhunderten.

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik#Entstehung_der_Republik

Einen gewissen sozialen Ausgleich zwischen Patriziern und Plebejern wurde aber erst infolge der jahrhundertelangen Ständekämpfe in späteren Jahrhunderten erzielt.

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndek%C3%A4mpfe_%28Rom%29

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Kommentar von bla123499
11.01.2016, 20:44

danke :)

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Die Abschaffung des römischen Königtums war keine soziale Revolution. Entweder war sie das Ergebnis einer innerfamiliären Auseinandersetzung um die Macht oder eine Adelsrevolte der sog. Patrizier. Aber Genaueres weiß niemand, weil die historische Überlieferung äußerst unzuverlässig ist.

Auch irgendwelche "Gründe", in Rom eine Republik zu gründen, sind nicht bekannt. Sollte überhaupt eine "Republik" gegründet werden oder hat sie sich in einem längeren Prozess allmählich entwickelt? Wir wissen es nicht.

Das, was sich später als sog. "Verfassung" der Republik herausgebildet hatte - eine schriftliche Verfassung, wie sie in modernen Staaten üblich ist, gab es im antiken Rom nie! -, kann man eine Mischverfassung nennen, die monarchische (Konsuln, zeitweise Diktator oder Zensoren), aristokratische (Senat) und demokratische (Volksversammlung) Elemente miteinander verband. Das macht sie zu etwas Besonderem!

MfG

Arnold

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