Was waren die größten Irrtümer in den modernen Wissenschaften (ab 1950)?

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6 Antworten

Diese und andere schöne Prognosen

Das Internet wird wie eine spektakuläre Supernova im Jahr 1996 in einem katastrophalen Kollaps untergehen“
. Diese ganz
offensichtlich falsche Vorhersage stammt ausgerechnet von Robert
Metcalfe, dem Gründer von 3Com und Erfinder der Ethernet-Verbindung, die
heute der Standard für kabelbasierte Netzwerke ist.

findet man hier:

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Die_spektakulaersten_Fehlprognosen_der_IT-Geschichte-6948150.html

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Lyssenkoismus.

Eine für die russische Agrarwirtschaft katastrophale und dümmliche Irrlehre, die ihr Unwesen bis in die 60er Jahre hinein trieb.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lyssenkoismus

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Schwierig zu unterscheiden, was Wissenschaft ist und was die Öffenlichkeit daraus macht.

- Die weltweite Ächtung von DDT hat Millionen Tote verursacht. In die Nahrung darf es nicht gelangen, aber zur Bekämpfung der Malaria-Mücke eignet es sich hervorragend

- der Forstwissenschaftler Bernard Ulrich hatte ein gefährliches Waldsterben entdeckt. Er irrte sich und hat sein Urteil später zurückgenommen. Hat aber niemanden mehr interessiert. Das Waldsterben hatte längst eine Eigendynamik entwickelt.

- Der Atmosspärenforscher Charles David Keeling hat eine Korrelation zwischen der von ihm aufgezeichneten C02-Kurve und einem allgemeinen Temperaturanstieg für eine Kausalität gehalten. Heute weiß man, dass es tatsächlich einen ursächlichen Zusammenhang gibt, aber andersrum. Wenn die Temperaturen steigen, muss auch mehr C02 in Luft gelangen, genauso wie mehr Wasserdampf. Interessiert aber wieder niemanden. 

Vor 1950 gab es andere Irrtümer mit schlimmen Folgen. Googele Trofim Lyssenko! Heute ist es Deutschland, das besonders anfällig für spinnerte Thesen zu sein scheint. Strahlenangst, Biowahn, Klimaschutz, eine allgemeine Technikphobie bringen unserem Land den Ruin.

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Kommentar von OlliBjoern
02.06.2016, 12:09

Da muss ich in zumindest einem Punkt widersprechen. Dass Keeling niemanden "interessieren" würde, stimmt so nicht, mich interessiert das durchaus. Keelings Messdaten vom Mauna Loa sind nach derzeitigem Stand in Ordnung, und seine Interpretation wird von den meisten Forschern geteilt (dass es ca. 5% Forscher gibt, die das anders sehen, bestreite ich nicht).

Der Hinweis, dass Korrelationen keine Kausalitäten sind, ist zwar richtig, aber auch "die andere Richtung" der Kausalität ist mindestens genauso kritikwürdig. Die Konzentration an CO2 in der Atmosphäre ist erst heute (nach 2013) über 400 ppm, das war die letzten 800.000 Jahre nicht so (obwohl es Warmphasen in diesem Zeitraum gab).

Würden solche Warmphasen tatsächlich so hohe Mengen CO2 freisetzen (dass sie CO2 freisetzen können, bestreite ich nicht prinzipiell), wäre die Konzentration auch schon früher deutlich höher gewesen. War sie aber nicht.

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Aus den Ingenieurwissenschaften:

zweiteilige Räder (wie sie normalerweise in Straßenbahnen verwendet werden) wurden in ICE-Zügen eingebaut (zur Dämpfung von Erschütterungen).. das hat dann aber zur größten ICE-Katastrophe in Eschede geführt

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Kommentar von hauseltr
02.06.2016, 10:51

Das ist eine unstimmige Aussage:

Auch heute werden noch, wie schon immer zweiteilige Räder im
Eisenbahnverkehr verwendet. Die Räder des ICE waren dreiteilig: Rad - Gummieinlage - Radreifen.

Was aber nicht am Konzept, sondern eher an fehlenden oder falsch interpretierten Untersuchungen lag.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnrad

Stichwort Radreifen

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,,Aspartam ist garnicht schädlich''

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- hohe Eisenhaltigkeit von Spinat (Kommafehler)

- cholesterinhaltige Lebensmittel ungesund (Unsinn)

- Muskelkater wegen Übersäuerung (Unsinn, Schmerzen kommen von Mikroverletzungen)

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