Frage von marti999999, 11

Was waren die innenpolitischen Schwierigkeiten Österreich -Ungarns?

Antwort
von Udo107, 11

Die unterschiedlichen Nationalitäten.
Während es in England, Frankreich, Russland, Deutschland, etc. das Nationalgefühl "sprich: wir sind die Deutschen/Russen,usw." gab, gab es sowas in Österreich-Ungarn nicht
Es gab niemand der gesagt hat: "Wir sind die Österreich-Ungarn" es war ein multikultureller Staat, bestehend aus Österreichern, Ungarn, Bosnischen, Rumänen, Polen, Slowenen, Kroaten, Serben, Tschechen und weis gott wie vielen einzelnen Gruppen noch. Die Probleme dahinter waren die unterschiedlichen Sprachen. Es gab keine einheitliche Sprache. Eisenbahnen waren in unterschiedlichen Normen gebaut (problematisch vor allem im 1. Weltkrieg). Das ganze stand unter Oberherrschaft der k. u. k. Monarchie (Kaiserreich Österreich + Königreich Ungarn) und damit waren vor allem viele Angehörige Slawischer Volksgruppen nicht zufrieden (was ja dann auch im Attentat von Sarajevo gipfelt)
Des waren jetzt nur ein paar der kleineren Probleme
Das Große Superproblem der Donaumonarchie waren die vielen Nationalitäten

Kommentar von JBEZorg ,

Immer dieses Halbwissen über Russland. In Russland lebten viel mehr Nationalitäten und wurden viel mehr Religionen praktiziert als in der KuK-Monarchie. Das "grosse Superproblem" hat Russland nie gestört, weil Russland ein vernübftigere Innenpolitik gemacht hat. 

Kommentar von Udo107 ,

In Russland fühlten sich zu dem Zeitpunkt (Anfang 20. Jahrhundert) alle als Russen da die einzelnen Nationalitäten erst später kamen. Die Baltischen Staaten erst nach Ende des ersten Weltkrieges, der Rest erst  nach bzw. während dem Zerfall der Sowjetunion
In der Zeit die hier indem Beitrag behandelt wird war Russland das Zarenreich und alle sahen sich als Russen. Die verschiedenen Nationalitäten kamen erst mit der Sowjetunion.
Und abgesehen davon waren in Russland alle Slawen und in Österreich-Ungarn nicht

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