
Hier spukt es. Mein Text ist schon wieder weg. Oder ist das jetzt die Strafe? Nochmal:
Das Chaos muss zuerst dagewesen sein. Es kommt immer von allein, während man die Ordnung mühsam rufen muss. Oder weshalb heißt es "zur Ordnung rufen"?

Naja, das Chaos. Der Mensch (und das Meerschweinchen - es soll auch ein Wiesel dabei gesehen worden sein) brachte Ordnung in die Welt. Aber das böse kleine schwarzhaarige Männchen names Entropie entriss dem Menschen die Macht über die Ordnung im Kinderzimmer und die Spielsachen flogen überall rum (und die Meerschweinchen hatten überall Stroh auf dem Teppich).
Shira am 11. November 2007 21:35 Die Kinder werden sich über die Erklärung freuen! ;-)
Denny Crane am 11. November 2007 21:37 DH lach

Bestimmt das Chaos! Ich hoffe und wünsche mir, dass die schreckliche Ordnung niemals Oberhand gewinnen möge.. ;-) Gruss Solf
Shira am 11. November 2007 21:36 Es lebe das Chaos! ;-)

Hört sich an wie die Frage mit dem Huhn und dem Ei :-)
Ich denke diese Frage kann man ebenso wenig beantworten wie die andere Frage. Das eine (Chaos) gibt es ohne das andere (Ordnung) nicht. man sollte sich aber wirklich mal die Mühe machen und sich mit der Chaos-Forschung auseinandersetzen. Eine hochinteressante Sache. Einige gute Links sind bei Wiki zu finden:
Shira am 11. November 2007 21:48 Schwerer Tobak, für den späten Abend, Lola!;-) Trotzdem Danke!
Lola60 am 11. November 2007 22:01 naja, aber es lonhnt sich. Übrigens gibt es auch im Chaos eine Ordnung. Du kennst bestimmt das Bekannte Apfelmännchen? Dort erkennst du sicherlich eine gewisse Regelmässigkeit im Chaos
Shira am 11. November 2007 22:03 Noch nie was von einem Apfelmännchen gehört.
Lola60 am 11. November 2007 22:06 Dann schau mal hier auf der Seite das Bild rechts:

Es wird wohl nicht die Ordnung geben. Alles ist Chaos.

Wenn ich von meiner Bude ausgehe, dann war zuallererst mal die Ordnung. Aber die hielt nicht lange und es herrschte das Chaos.
Obwohl die Ordnung immer wieder versucht sich durch zu setzen gewinnt das Chaos einige Tage später wieder die Oberhand. :-P
Lola60 am 11. November 2007 21:40 Das kennt wohl jeder :-)

...... Und es sprach eine Stimme aus dem Chaos:
"Lächle,es hätte schlimmer kommen können"
und ich lächelte,und es kam schlimmer .......

Das Chaos...und ich mittendrin..ggg. Es kann nur Einen geben!
Shira am 11. November 2007 22:30 ...Don Chaos eben!

Zuerst war mal Ordnung in meiner Wohnung. Wenn ich also nicht immer hinterher bin, herrscht bald das große Chaos..
Wenn ich zu Fremden gehe, die es nicht so halten, ist zuerst das Chaos, nach Aufräumtips, herrscht hoffentlich nachher die Ordnung ;-)
Zuerst war die Ordnung da und durch die Entdeckung und Nutzung des Eigenwillens kanm das Chaos.LG HaPe
In der griechischen Mythologie (zumindest in der Theogonie von Hesiod) ist das Chaos (gähnende Leere, klaffender Raum) der Urzustand der Welt, also eine Art Nichts. Erst dann enstehen Erde und Himmel und aus ihrer Verbindung das erste Göttergeschlecht, die Titanen. Erst später versuchen die Götter eine Ordnung aufzustellen.
Andere Vorstellungen und Theorien haben eine abweichende Reihenfolge.
In der Bedeutung "Durcheinander" ist die Priorität von Ordnungsprinzipien überzeugender. Eine Abweichung von Ordnung setzt diese immer schon voraus und könnte allein aus sich heraus nichts hervorbringen.
Shira am 11. November 2007 21:38 Das die Götter sich auch immer einmischen müssen! ;-)

also wenn nix unordentlich ist kannst du nix aufräumen andererseits ohne ordnung kannst du nix möllg machen schwierig ich wäre für das chaos

In der Natur und im Universum gibt es kein Chaos. Die Galaxie dreht sich geordnet, die Planeten drehen sich geordnet und auch hier auf der Erde ist alles in Kreisläufen geordnet. Chaos ist nur was der Mensch nicht versteht (und meine Schreibtisch!).

Das Ei in seiner perfekten Form steht für Ordnung, das Huhn mit all seiner Hektik, für Chaos, was rum pickt und vor sich hin gackert: Kooott, Kott, Kott!
Nun..., wer war zuerst da? Das Ei oder das Huhn? Und weiter geht's.
Liebe solche Fragen, sehr Zen irgendwie.
Mehr davon, liebe Shira!

Ich denke auch das Chaos. Außerdem glaube ich, dass man das Chaos nur bis zu einem gewißen Grad in Ordnung bringen kann. Anderseits habe ich auch schon gehört, das auch das Chaos eine Ordnung hat.

Das Chaos ist der Ursprung und das Ziel allen Wirkens und Seins. Die Natur und alle Gebilde der Welt streben nach Chaos und Unordnung. Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen: Ordnet man Dinge auf einem Tablett an (zum Beispiel Murmeln, Streichhölzer oder ähnliches) und kippt das ganze auf den Boden, so entsteht keine geordnete Struktur, sondern Chaos und Unordnung.
Nichts in der Natur hat eine Ordnung, die nicht vom Menschen geschaffen worden ist. Alle (echten) Symmetrien und geometrisch perfekten Figuren stammen nicht aus der Natur, sondern aus Menschenhand. Von Natur strebt alles nach Chaos.
Der Einwand, dass die Natur doch aber recht geordnet erscheint, ist ein Trugschluss. Unsere Beschreibung und Klassifizierung der Natur macht sie erst geordnet. Die Tierfamilien, die chemischen Reaktionen, das Atommodell, die Laufbahnen der Planeten - das alles sind Modelle, die durch den Menschen geschaffen worden und nicht per se in der Natur vorhanden sind. Wir beschreiben und Phänomene der Natur so, dass sie uns geordnet erscheinen (Planetenbahnen haben z.B. genau betrachtet nun wirklich nichts Regelmäßiges... aber wir brauchten und brauchen Jahrhunderte, um die Abweichungen messen zu können). Für einige dieser Modelle haben wir noch nicht einmal Beweise...!
Letztlich ist aber - das muss betont werden - auch der Begriff der Ordnung selbst ein menschliches Prinzip und daher genuin anthropozentrisch anzusehen. Die Fragen "Was ist eigentlich Ordnung?" und "Kann sie auch unabhängig vom Menschen bestehen, der den Begriff und den Inhalt erfunden hat?" schließen sich unmittelbar an.
Das ist die Gretchenfrage: Das Huhn oder das Ei? Ich nehme an, die Ordnung, kann aber auch umgekehrt sein. Keiner weiß das. Aber eines ist gewiss. In jedem Chaos gibt es ein bisschen Ordnung und jeder Ordnung ein bisschen Chaos. Diese leichte Asymmetrie ist die Bedingung, dass es überhaupt bewegung gibt und damit das Leben. Lg