Frage von sweetyFlashy2, 28

Was war wichtiger?

War in der Renaissance die weltliche oder die geistliche Musik wichtiger?

Und war die Vokal- oder die Instrumentalmusik wichtiger?

Bitte mit Gründe!*

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte, 7

Deine Fragen lassen sich nur schwer beantworten. Denn sie sind sehr allgemein gehalten und berücksichtigen weder zeitliche noch schichtenspezifische Unterscheidungen. "Wichtiger" - aber für wen und wann?

Grundsätzlich war die Renaissance, die im 14. Jahrhundert begann und bis ins frühe 17. Jahrhundert reichte, eine sehr christliche Zeit, gerade auch nach der Reformation. Man "erfand" die Polyphonie, die Mehrstimmigkeit. Herrschte noch im 15. Jahrhundert die geistliche Komposition vor, so holte spätestens zum Ende des Jahrhunderts und ganz besonders im 16. Jahrhundert die weltliche Komposition deutlich auf. Das betrifft sowohl die Vokal- als auch die Instrumentalmusik. Wurden mehr geistliche als weltliche Musikstücke komponiert und/oder gespielt - wenn man "Wichtigkeit" daran messen wollte? Ich kenne dazu keine Zahlen.

In den Kirchen verbreitete sich die Orgel, die den Gottesdienst und den Gemeindegesang begleitete. Man könne die These wagen, dass geistliche Musik wegen der zahlreichen Gottesdienste die am häufigsten gesungene/gespielte in dieser Zeit gewesen ist. Aber auch da muss differenziert werden: war für Lutheraner der Gemeindegesang integraler Bestandteil des Gottesdienstes und diente der Gesang dem Lobe Gottes, so lehnten die Reformierten solche "Lustbarkeiten" gerade im Gottesdienst als unzulässige Ablenkung der Gemeinde vom eigentlichen Mittelpunkt des Gottesdienstes, der Predigt des Wortes Gottes, konsequent ab. 

Am Hofe der bedeutenden europäischen Monarchen wurde sowohl die geistliche als auch die weltliche Musik gepflegt. Was an einem solchen Hof "wichtiger" war, hing in jedem Fall vom persönlichen Geschmack des Monarchen und der Hofgesellschaft ab. Um ein Beispiel zu geben: Kaiser Maximilian I. (1459-1519) war ein Freund und Förderer bedeutender Renaissancekomponisten und hatte große Freude insbesondere an der weltlichen Musik. Daher weiß man, dass folgendes Musikstück sein Lieblingslied gewesen ist:

https://www.youtube.com/results?search_query=innsbruck+ich+muss+dich+lassen+hein...

Das ausgewählte Musikstück wird übrigens in historisch exakter Form als eine Mischung aus Vokal- und Instrumentalmusik so ausgeführt, wie es der Komponist, Heinrich Isaac (um 1450-1517), angedacht hat. Auch die Orgel kommt zum Einsatz.

MfG

Arnold

Antwort
von Kuestenflieger, 9

gründe ?  alles ist nur eine adelige vernissage , man hielt sich musikanten und komponierer . wichtig ? das was der komponist und arrangeur dem herren als toll verkaufte . dekadenz²

96% bevölkerung finanzierte das durch zwangsabgaben und fron

Antwort
von suziesext10, 6

Renaissance war die Rückbesinnung auf die antike griechische und römische Kultur. Da stand Architektur und Literatur im Vordergrund. In der (weltlichen) Musik wurden neu entwickelte Instrumente eingesetzt, ohne Bezug zur Antike.

Antwort
von MaggieundSue, 11

Lese hier nach :http://www.nthuleen.com/teach/culture/klassik.html

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