Frage von Blackoutd, 228

Was war vor dem Universum?

Hi,

Wie ist das Universum enstanden? Wenn vor dem Universum nichts war, wie kann es dann sein, dass aus dem nichts etwas geschieht?(Urknall) Existiert negative Energie? Wie erklärt man sich sowas?

Mfg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 27

Hallo Blackoutd,

wenn man nach dem Ursprung des Universums fragt, dann sollte man sich über eines im klaren sein: Es gibt ein "Ursache-Wirkungs-Prinzip" , das auf unsere gesamte materielle Welt anwendbar ist: Aus dem Nichts kann auch nichts entstehen.

Viele Wissenschaftler sind der Ansicht, das Universum habe in einem Urknall seinen Anfang genommen, doch niemand kann mit Bestimmtheit sagen, was davor war. Es gibt zwar verschiedene Versuche der Wissenschaftler, den Ursprung des Universums zu erklären, doch stellen diese nicht unbedingt zufrieden.

Da gibt es z.B. das "Inflationsmodell" des Physikers Alan Guth, eine Theorie, die besagt, die gesamte Materie sei vor dem Urknall unendlich klein gewesen (Singularität) und sei dann mit Überlichtgeschwindigkeit expandiert. Dennoch erklärt diese Theorie nicht, was diesen Urknall bewirkt hat. Dr.  Andrej Linde drückte es in einem Artikel der Zeitschrift Scientific American so aus: „Eine solche anfängliche Singularität zu erklären, wie der Urknall sie darstellt, ist noch immer das widerspenstigste Problem der modernen Kosmologie.“ Das zeigt also, dass niemand wirklich sagen kann, was vor dem Urknall war.

Tatsächlich bewiesen ist, dass das Universum einen Anfang hatte. Doch kann die Wissenschaft nicht erklären, wie es zu diesem "Anfang" kam. Robert Jastrow, Professor der Astronomie und Geologie an der Columbia-Universität, schrieb:"Der astronomische Beweis für einen Anfang versetzt die Wissenschaftler in eine unangenehme Lage, denn sie glauben, daß jede Wirkung eine natürliche Ursache hat .  .  . Der britische Astronom E.  A.  Milne schrieb: ‚In bezug auf den Stand der Dinge [am Anfang] haben wir nichts anzubieten; bei dem göttlichen Schöpfungsakt ist Gott unbeobachtet und unbezeugt‘  “ (The Enchanted Loom—Mind in the Universe). Wie dieser Wissenschaftler selbst sagte, kann niemand ausschließen, dass die Entstehung des Universums letztendlich auf einenm Schöpfungsakt zurückzuführen ist.

Wenn man nach den Ursachen fragt, dann wäre es auch nicht schlecht, einmal über die im gesamten Universum herrschenden vier fundamentalen physikalischen Kräfte nachzudenken:

1. Gravitation
2. Elektromagnetismus
3. Die starke Kernkraft
4. Die schwache Kernkraft

Alle diese Kräfte sind so fein aufeinander abgestimmt, dass eine geringe Abweichung auch nur bei einer dieser Kräfte dazu geführt hätte, dass Leben nicht möglich wäre. Als Beispiel möchte ich einmal die Gravitation herausgreifen. Die Stärke der Gravitation ist entscheidend verantwortlich dafür, dass die Sonne überhaupt scheinen kann. Dr.  Reinhard Breuer schrieb in dem Buch Das Anthropische Prinzip: Der Mensch im Fadenkreuz der Naturgesetze : „Bei geringeren Schwerkräften würden die Sterne kleiner ausfallen, der Schwerkraftdruck in ihrem Innern würde die Temperaturen nicht genügend hoch treiben, um Kernverschmelzungsreaktionen in Gang zu setzen: Die Sonne könnte nicht scheinen.“

Man könnte sich nun fragen: Warum gibt es diese Feinabstimmung, die für das Leben im Universum unabdingbar ist? Könnte es einen "Jemand" geben, der diese Gesetzmäßigkeiten festgelegt hat? Das sind Fragen, auf die die Wissenschaft uns keine Antworten liefern kann. Somit hat der Gedanke an einen Schöpfer, der alles ins Dasein gebracht hat, noch immer seinen berechtigte Platz, selbst im heutigen 21. Jahrhundert!

LG Philipp

Antwort
von grtgrt, 12

Vor dem Universum gab es ein Vakuum mit Stellen extrem hoher Energiedichte (sog. falsches Vakuum).

Genauer:

Der Theorie ewiger Inflation zufolge wird jedes Universum gezeugt durch einen Symmetriebruch an einer Stelle im Vakuum, an der die Energiedichte besonders hoch ist. 

Dieser Symmetriebruch löst einen Inflationsprozess aus, der — nachdem er nahezu zum Stillstand gekommen ist — ein neues Universum geboren haben wird: ein Universum, welches dann zunächst aussieht wie unseres direkt nach dem Urknall. 

Bitte lies Details in Notiz http://greiterweb.de/zfo/Kosmos.htm#msgnr0-245 (und dort insbesondere den Abschnitt http://greiterweb.de/zfo/Kosmos.htm#Vak ).

Antwort
von Ysosy, 34

Was war vor dem Universum?

Was es vor dem Universum gab, kann man nicht bestimmen da wir dazu keine Informationen haben. Deswegen gibt es auch keinen Allgemeingültigen Ausdruck der das „Vorher“ beschreibt. Nenne es „Nichts“, „Leere“, „Etwas“, „Nudelsalat“.

Wie ist das Universum enstanden?

Eine Möglichkeit wird in dem Video von SturerEsel, erklärt. In Tausend oder Millionen Jahren wird man feststellen, das es Verschiedene Möglichkeiten gibt wie ein Universum entstehen kann.

Wenn vor dem Universum nichts war, wie kann es dann sein, dass aus dem nichts etwas geschieht?

Der Zustand „Nichts“ ist keine Sinnvolle Definition. Besser wäre es zu Fragen. Wie kann aus einem Nicht zu beschreibenden Zustand, ein Universum entstehen? Wieder liefert eine mögliche Antwort das Video von SturerEsel.

Existiert negative Energie?

Ja. https://de.wikipedia.org/wiki/Negative_Energie

Antwort
von Anthropos, 55

Wie das Universum entstanden ist ist eine Frage der Wissenschaft. Die Religion verweist da nur auf Genesis 1,1. Es ist also Aufgabe der Wissenschaft, die Art und Weise zu verstehen. Und vor dem Universum war ja im Grunde nichts. Denn (zumindest im Glauben) ist der Beginn des Universums auch der Beginn der Zeit. Gott ist ewig. Zu sagen, er habe vor der Zeit existiert ist seltsam, da ja vor der Zeit eigentlich nichts sein kann. Die Frage, was Gott vor der Zeit getan hat, erübrigt sich also im Grunde.

Kommentar von Blackoutd ,

Gott ist über allem, also ohne Ort und ohne Position. Er existiert über der Raumzeit aber ok...

Kommentar von DieMilly ,

Du musst dich mal entscheiden. Erst stellst du eine physikalische Frage und redest vom Urknall und negativer Energie, dann sagst du bei jeder Antwort, Gott stünde über allem. Entweder du willst wirklich etwas wissen oder nicht.

Antwort
von Viktor1, 92

Über das Sein des Universums wissen wir nur partiell etwas, über seine Entstehung garnichts.
Alles, aber auch alles was darüber spekuliert wird (auch die Urknalltheorie) ist ähnlich dem rel. Glauben, der sich uns in vielen Varianten präsentiert.
Warum sollte das Universum "entstanden" sein ?
Die Bewegungsbeobachtungen als Momentaufnahme im Sein dieses Universums lassen eben viele "Spekulationen" zu, zwar gestützt auf "wissenschaftliche" nachvollziehbare Theorien, aber eben nur selektiv zuzuordnen.
So passen diese Beobachtungen z.Bsp.auch zu der Vorstellungen gegenläufig pulsierender "Zellen" (Objektansammlungen im Raum) im Universum wobei unser Beobachtungsraum noch nicht mal eine Zelle (welche sich gerade ausdehnt) ganz erfassen muß.
Pulsieren - also "schwingen" - passt z.Bsp. auch zu der Beobachtung, daß die Expansion der Abstände der Objekte (nicht die Veränderung des Raumes !) beschleunigt verläuft - eine typische Bewegung von Schwingung.
Der Vorteil solcher Vorstellung ist der, daß wir hier in unserem experimentellem Raum solche pulsierenden "Räume" (Gebilde) makroskopisch darstellen oder  simulieren könnten, eindimensional z.Bsp. mit "gekoppelten" Federn welche wechselseitig gestaucht  oder gestreckt in der Ausgangsposition angeordnet sind.

Existiert negative Energie? 

Auf solche und ähnliche "Geheimnisse" (z.Bsp. "Singularität") könnten wir dann dann verzichten.

Antwort
von Buckykater, 91

Das kann niemand beantworten. Vielleicht war so was wie nichts. Wenn dann etwas das wir nicht begreifen oder Erfassen können. Raum und Zeit und alles was wir in etwa begreifen können entstanden erst mit dem Urknall.

Antwort
von Katzemimi2000, 11

Das frage ich mich auch! Aber ich glaub das weis keiner, auch Wissenschaftler bestimmt nicht. Das interessiert mich auch was es vor dem Universum gab.

Antwort
von Andrastor, 96

Niemand hat je gesagt dass vor dem Universum "nichts" war, zumindest niemand der ernstzunehmend gewesen wäre. Dieses Gerücht wird hartnäckig von diversen Gläubigen aufrechtgehalten in der Hoffnung die Theorien über die Entstehung des Lebens zu widerlegen um ihre Schöpfungsmythen zu verteidigen.

Lächerlich.

Vor dem Universum, also vor dem Urknall, befand sich unser Universum in einem Zustand den wir "Singularität" nennen und über den wir noch zu wenig wissen um ihn genauer definieren zu können.

Es handelte sich um einen natürlichen Zustand aus dem der Urknall und damit das Universum hervorgegangen ist. Dieser Zustand war aber alles andere als "nichts".

Kommentar von Blackoutd ,

Also willst du mir sagen, dass es das "nichts" niemals gab?

Kommentar von Andrastor ,

Ganz genau so ist es.

Wir leben in einem Universum (i.s.v. "Dimension") der Existenz. Das heißt ein "Nichts" i.s.v. "Nicht-Existenz" ist absolut unmöglich.

Oder um es von der anderen Seite her aufzuziehen:

Wenn vor unserem Universum "nichts" war, wohin ist das ganze "nichts" dann verschwunden, als das Universum entstanden ist? Ist es immer noch da? Wenn ja wo, immerhin ist überall wo etwas existiert "etwas" und nicht "nichts".

Selbst wenn man sagen würde das "Nichts" würde sich noch ausserhalb unseres Universums befinden, das also unser Universum eine Art Blase der Existenz im "Nichts" wäre, wäre das "Nichts" kein "Nichts" mehr, sondern ein Raum in dem das Universum existiert.

"Nichts" ist unmöglich solange etwas existiert.

Kommentar von Viktor1 ,

Deine Ausführungen zeugen von einem tiefen Glauben.

Kommentar von Andrastor ,

Inwiefern siehst du denn da bitte einen "Glauben"? Ich kann deine Gedankengänge und Wunschträume echt nicht nachvollziehen.

Meine Gedankengänge basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sowie logischen Schlussfolgerungen und nicht auf Überzeugungen die ausschließlich auf einem Gefühl beruhen, auch wenn du das offensichtlich gerne so hättest.

Kommentar von Viktor1 ,
Inwiefern siehst du denn da bitte einen 
"Glauben"?

Darin:

vor dem Urknall, befand sich unser Universum 
in einem Zustand den wir "Singularität" nennen
.....Meine Gedankengänge basieren auf
wissenschaftlichen Erkenntnissen,

Das sind "wissenschaftliche" Theorien (Spekulationen), denen du den "Zuschlag" für dich gegeben hast
Das machen "Gläubige" auch und befinden sich dann in großer Gemeinschaft mit anderen.

Kommentar von Andrastor ,

Und wieder einmal ein Gläubiger mehr, der den Unterschied zwischen "Theorie" und "These" nicht kennt, aber meint bewerten und urteilen zu können.

Entschuldige, aber das musste sein.

Eine wissenschaftliche Vermutung, der es an Beweisen mangelt, nennt sich "These". Wird diese Vermutung durch Beweise gestützt, nennt sich das "Theorie".

Der Volksmund jedoch bezeichnet eine Vermutung ohne jegliche Beweise als "Theorie", und verbindet daher mit einer wissenschaftlichen Theorie derartige unbewiesene Vermutungen.

Was jedoch falsch ist.

Genau das hast du gerade gemacht, Glückwunsch zur Erfüllung eines Stereotyps!

Die Urknalltheorie ist durch zahlreiche Beweise gestützt, sowie die Theorie über die Singularität.

Einer bewiesenen Aussage seinen "Zuschlag" zu geben, hat nichts mit "glauben" zu tun. Wenn ich dir beweisen würde dass ich ein Taschentuch in meiner Tasche hätte, indem ich es dir zeigen würde, würdest du dann davon reden dass du glauben würdest ich hätte ein Taschentuch in der Tasche?

Nein, du würdest sagen du wüsstest dass es so wäre, weil du einen Beweis dafür gesehen hast.

Also dichte nicht mir deine eigenen Eigenschaften zu, das funktioniert nicht!

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Das ist für Gläubige schwer vorstellbar, ich weiß.

Kommentar von Viktor1 ,
der den Unterschied zwischen "Theorie" und 
"These" nicht kennt....
Der Volksmund jedoch bezeichnet eine Vermutung..

Und wieder mal plapperst du was in den Wind. Ich habe nichts von These gesagt. Der Volksmund interessiert mich hier nicht. Wenn du schon gezwungen bist, so abzulenken, dann weil deine "Argumentation" (wenn die überhaupt diesen Wert hat) nicht greift.

Die Urknalltheorie ist durch zahlreiche Beweise 
gestützt,

Daß Gott ist, ist auch durch zahlreiche "Beweise" (Beobachtungen) gestützt.
Mir reichen diese als solche nicht aus, dir aber reichen "Beobachtungen", welche die (Urknall-) Theorie stützen aus um zu behaupten, daß diese Theorie (irgendwie) bewiesen wäre.
Kein richtiger Wissenschaftler würde dies so darstellen.
Also ergänzt du das "Teil-Wissen" durch glauben.

Als Mann der Wissenschaft glaube ich 
grundsätzlich nicht.

Da lach ich mich schief.

Kommentar von Andrastor ,

Ich habe nichts von These gesagt

Ja, weil du das Vokabel offensichtlich nicht kanntest und daher das Wort "Theorie" mit den Eigenschaften des Wortes "These" versehen hast, was zu dieser deiner Aussagen führte:

Das sind "wissenschaftliche" Theorien (Spekulationen),

Da du offensichtlich der Meinung bist wissenschaftliche Theorien wären nichts als Spekulationen, verwendest du Vokabeln wie der Volksmund, und zwar falsch.

Quot erat demonstrandum.

Daß Gott ist, ist auch durch zahlreiche "Beweise" (Beobachtungen) gestützt.

Was wieder falsch ist, denn keiner dieser "Beweise" hält wissenschaftlicher Nachprüfung stand. Es handelt sich hierbei lediglich um unbewiesene Behauptungen.

Mir reichen diese als solche nicht aus,

offensichtlich schon, denn ansonsten würdest du sie gar nicht erst anführen oder zumindest die Aussage in den Konjunktiv setzen.

"Beobachtungen", welche die (Urknall-) Theorie stützen aus um zu behaupten, daß diese Theorie (irgendwie) bewiesen wäre.

Das ist echt anstrengend mit dir, es ist als würde ich versuchen jemandem die Funktionsweise eines Automotors zu erklären, der nicht einmal weiß was ein Auto ist.

Wissenschaftlich hat eine derartiger Schluss nur dann Wert, wenn er repliziert und rückverfolgt werden kann, also wenn mehrere voneinander unabhängige Beobachtungen dasselbe Ergebnis zulassen.

Um es in einer einfachen Metapher zu beschreiben:

Die Wissenschaftlier finden ein zerbrochenes Glas und über den Boden verschüttete Flüssigkeit am Boden neben einem Tisch. Sie schließen, voneinander unabhängig daraus dass das Glas vom Tisch gefallen sein muss und anhand der Spuren der Flüssigkeit im Glas, schließen sie dass sich die Flüssigkeit ursprünglich im Glas befunden haben muss.

Sie wissen jedoch nicht wie das Glas auf den Tisch kam oder was für den Sturz verantwortlich sein könnte, dazu fehlen noch Informationen.

Aber die Beobachtungen die sie machen sind schlüssig und können anhand von Versuchsreihen und Tests überprüft werden.

Der Theist sieht sich das zerbrochene Glas an und schließt daraus, dass es schon immer so gewesen ist und ein Zauberer es so arrangiert hat.

Und genau darüber diskutieren wir hier gerade und das wird, wie gesagt, echt mühselig.

Da lach ich mich schief.

Ist mir egal was du lustig findest und was nicht. Es ist so und daran wirst du nichts ändern können.

Vielleicht verstehst du es eines Tages aber bei der Ignoranz die du hier zur Schau gestellt hast, bezweifle ich das Stark.

Kommentar von Viktor1 ,

Ziemlicher Kappes was du da raus läßt.
Du unterstellst was ich meine, rennst offene Türen ein und versuchst mich mit teils  lächerlichen Banalitäten zu belehren. Dann noch ein paar Seitenhiebe.

Wissenschaftlich hat eine derartiger Schluss 
nur dann Wert, wenn er repliziert und
rückverfolgt werden kann,

Das ist bei der "Urknalltheorie" eben nur partiell der Fall. Fast alle "Extrapolationen" dazu sind Spekulationen mit wachsender Unschärfe außerhalb der "Beobachtungsposition".
Wenn  die Erkenntnis darüber so sicher wäre gäbe es nicht viele andere Vorstellungen (und "Theorien" !) dazu - von Wissenschaftlern !

Aber die Beobachtungen die sie machen sind 
schlüssig

Beobachtungen sind nie schlüssig, sondern deren Bewertungen können schlüssig sein. Passen diese auch zu anderen Theorien, kann man von keiner behaupten, daß sie zutreffend (aufgrund dieser Beobachtungen) sei.
Aber solche Logik ist dir fremd.

das wird, wie gesagt, echt mühselig.

Dann laß es, du bist eh draußen mit deiner "Argumentation"

Kommentar von Andrastor ,

Du unterstellst was ich meine,

Nein, ich ziehe logische Rückschlüsse aus deinen eigenen Aussagen, die wir hier schwarz auf graugrün vorfinden können. Wenn du Vokabeln nicht falsch verwenden willst, dann informiere dich vor ihrer Verwendung eingehend über ihre Bedeutungen!

Ja, ich werde es lassen. Du zeigst dich als furchtbar ignorant und aboslut unbelehrbar, wirfst mit Steinen im Glashaus und machst mir falsche Vorwürfe. Lächerliches Verhalten, meiner Meinung nach.

Ich ersuche dich, dich künftig aus meinen Beiträgen herauszuhalten, ein derart kindisches Niveau möchte ich nicht unter meinen Antworten haben.

Kommentar von DieMilly ,

Nett, dass du uns Physikern sagen willst, wer ernstzunehmen ist oder nicht.

Kommentar von Andrastor ,

Ich weiß, ich bin die Freundlichkeit in Person.

Kommentar von Blackoutd ,

Die Frage ist doch, wie kann sich etwas einfach so bilden? ^^

Kommentar von Andrastor ,

Was meinst du damit genau? Ich denke ich habe klar gemacht, dass sich das Universum nicht "einfach so" gebildet hat und auch die Existenz selbst keiner "Bildung" i.s.v. "Entstehung" bedarf.

Kommentar von Blackoutd ,

Ich finde mein Beweis für Gottes Existenz ist Beweis genug...

Kommentar von Andrastor ,

Der da wäre?

Kommentar von Blackoutd ,

Das der Urknall nicht einfach so durch Zufall enstehen kann sondern das es eine Macht gewesen sein muss. Ich wiederhols nochmal; wie kann auch dem Nichts etwas enstehen? Also bevor es die Dimension und Quanten etc gab..

Kommentar von Andrastor ,

Ich sagte bereits dass es ein "Nichts" niemals gegeben hat. Es gibt nicht den geringsten Anlass zu vermuten dass es jemals ein "Nichts" gegeben hätte, zumindest nicht von wissenschaftlichem Standpunkt aus.

Die Idee es hätte ein "Nichts" gegeben, kommt alleine von den Religionen.

Niemand sagte jemals dass der Urknall durch Zufall entstanden wäre, doch welche Kräfte dafür verantwortlich waren, wissen wir noch nicht.

Aber nur weil wir das nicht wissen, bedeutet das nicht, dass damit die Existenz eines kosmischen Zauberers gerechtfertigt oder gar bewiesen wäre.

Dein "Beweis" geht von einer Fehlannahme aus, welche nur das Ziel hat eine Daseinsberechtigung für eine fiktive Figur darzustellen.

Denn wie du selber fragst:

wie kann auch dem Nichts etwas enstehen?

Wie konnte dann Gott aus dem "Nichts" entstehen? Und wenn Gott aus dem Nichts entstanden wäre, dann kann er nicht die Existenz erschaffen haben, denn sobald es ihn gäbe, gäbe es etwas und damit die Existenz und nicht mehr "Nichts".

Kommentar von Blackoutd ,

... Die Große Frage ist jedoch, wie war die Weltanschauung der Atheisten vor Darwins Theorie ? ^^ Ist wieder was anderes aber naja...

Kommentar von Andrastor ,

Das ist allerdings etwas anderes und es hat nichts, aber auch gar nichts mit der bisherigen Diskussion zu tun.

Kommentar von Blackoutd ,

Was ich auch unter meinem letzten Kommentar hinunterschrieb. Und die Frage geht eigentlich darauf hinaus, ob die Atheisten vor Darwins Theorie die Entstehung mit der Bibel oder dem Koran teilweise erklärt haben

Kommentar von Andrastor ,

Das wohl weniger. Die beteutsamsten unter ihnen haben eingesehen das nicht zu wissen und mit Forschungsarbeiten begonnen, der Rest hat wohl seine eigenen Thesen dazu gesponnen oder ihnen war die Sache egal.

Antwort
von DieMilly, 121

Du hättest diese Frage nicht unter Religion posten sollen, sondern nur unter Physik. Jetzt bekommst du hier unsinnige Antworten unter den korrekten.

Die Frage nach einem "Vorher" ist an sich falsch, weil die Zeit beim Urknall begann. Man könnte lediglich davon sprechen, dass es das Multiversum gab (und gibt) und unser Universum in diesem eingebettet ist. Das Multiversum ist inzwischen ein sehr etablierter Begriff und wir haben entsprechende Vorhersagen, welche dies nahelegen. Bevor unser Universum also begann, gab es also das Multiversum, gemessen an einer Uhr in dieser höheren Raumzeit.

Kommentar von SturerEsel ,

Die große Frage lautet, wie man Wissenschaft und Religion, die beide ihre unzweifelhafte Daseinsberechtigung haben, vereinbaren kann, oder sagen wir besser: "aussöhnen". Ist ein konstruktiver Dialog überhaupt möglich?

Kommentar von Ranzino ,

Ups, seit wann hat Religion eine "unzweifehafte Daseinsberechtigung" in dieser Welt ?

Kommentar von DieMilly ,

Das kann man nicht aussöhnen, braucht man auch nicht. Es geht um Emotionen, nicht um Fakten. Man muss lediglich die Begeisterung der Menschen für den Kosmos wecken. Wir haben alle dieselben Emotionen und haften sie nur verschiedenen Dingen an. Die Gefühle der Spiritualität haben wir in der Wissenschaft also genauso, nur in Bezug auf die Natur, wie sie eben wirklich ist. Darin liegt die Begeisterung der Forscher für ihr Fachgebiet uns darüber hinaus. 

In diesem Bezug verweise ich immer wieder auf "Unser Kosmos - Die Reise geht weiter". Das ist die Neuauflage einer Dokureihe von Carl Sagan und eine der besten Dokus, die es gibt. Dort wird genau dies gemacht - die Realität gefeiert.

Man muss also lediglich die Spiritualität der Realität anhaften und aufhören, den Kindern Märchen beizubringen. Wir wissen längst, dass Religion nur weitergegeben wird. Wenn dies nicht geschieht, dann werden die Menschen so gut wie nie religiös. Deshalb ist Ostdeutschland die ungläubigste Region der Welt, weil es eben mal kommunistisch war und die Weitergabe der Religion verboten. https://en.wikipedia.org/wiki/Irreligion_in_Germany

Also einfach die Spiritualität der Realität anhaften. Die Kirchen können wir umgestalten in Orte, wo jede Woche wissenschaftliche Vorträge à la TED gehalten werden, bei denen wir unsere Einblicke in die Natur vertiefen und feiern - so jedenfalls hat es Dan Dennett vorgeschlagen und das sehe ich ebenso.

Kommentar von Blackoutd ,

... Die Große Frage ist jedoch, wie war die Weltanschauung der Atheisten vor Darwins Theorie ? ^^ Ist wieder was anderes aber naja...

Kommentar von Blackoutd ,

Seit immer :Y

Kommentar von Blackoutd ,

@DieMilly Die Multiversumtheorie wurde nicht mal bewiesen... Bin immernoch der Überzeugung, dass es einmal das Nichts gab und durch eine Macht etwas entstand ^^

Kommentar von Helefant ,

Ja genau, Nur: wer war die Macht, wenn es nur ein 'Nichts' gab?

Scherz beiseite; die Konstruktion einer Theorie über eine irgendwann mal vorhanden Macht ist widersinnig.

Kommentar von Blackoutd ,

Meine damit Gott. Sein Wesen vorzustellen ist unmöglich, weil es über die Vorstellungskraft hinaus geht. Er existiert ohne Ort und ohne Position. Zudem existiert er ohne Anfang und ohne Ende. Gott ist allmächtig, somit ist er über jede Logik des Menschen.

Kommentar von DieMilly ,

Wie außerordentlich gemütlich. Somit musst du dir keine Gedanken darum machen, wie es wirklich ist. Einfach sagen, es ist metaphysisch und unvorstellbar. Problem gelöst. Ein Glück, dass es vernünftige Leute gibt, sonst hätten wir nicht die Computer vor unserer Nase.

Kommentar von Blackoutd ,

@DieMilly Im Koran steht "Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie mir dienen." Gott zeigt sich nicht, weil diese Welt hier ein Ort der Prüfung ist. Wo wäre denn der Sinn, wenn er sich zeigen würde? Dann würden alle an ihm glauben.. Es ist aber eine Prüfung. Wie es nach dem Tod weitergeht hat der Islam auch eine Antwort. Entweder Paradies oder Hölle.

Kommentar von DieMilly ,

Fantasyantworten interessieren nicht. Jede der 10.000 Religionen, die es in der Geschichte der Menschheit gab, hat eine andere. Die Buddhisten glauben, dass du wiedergeboren wirst und als etwas anderes lebst.

Sorry, aber ich möchte tatsächliches Wissen haben. Geschichten lese ich zum Vergnügen, wenn es draußen regnet.

Kommentar von Blackoutd ,

http://www.fragenzumislam.de/?p=212

Lese Teil 1 - 7 der Seite komplett durch. Es muss einen Gott geben. Ihn zu leugnen ist unlogisch...

Kommentar von DieMilly ,

Ich brauche das nicht zu lesen, um zu wissen, dass ihr euch das zurecht erfindet, wie es euch passt, weil ihr die tatsächlichen Naturgesetze nicht kennt. Da reichten die Psychologievorlesungen, die ich neben der Physik gehört habe, völlig aus.

Antwort
von SturerEsel, 58

Wer weiß, wie oft diese Frage (hier) schon gestellt wurde. :)

Hier findest du Antworten:

Kommentar von 99ChuckNorris ,

Das Video ist super, da habe ich auch mein Informationen zu diesem Thema her ;)

Antwort
von samutter, 21

nix, garnix

Antwort
von fricktorel, 20

Wenn du die Sonnensysteme meinst, die wurden vom "Wort Gottes" geschaffen (1.Mose 1,26-27; Eph.3,9).

Da vorher "nichts" da war, war also Platz dafür (1.Mose 1,1).

Die "negative Energie" kommt vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), der "die ganze Welt verführt" (2.Kor.4,4).

Bei Rückkehr unseres Heilandes wir dieser verhaftet (Offb.20,2).

Dann wird die ganze Welt Gott erkennen können (Hebr.8,11; Offb.20,5).

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