Frage von wagenvolks, 47

was wäre wenn jeder mensch auf der welt wohlhabend wär?

Antwort
von Eselspur, 21

Das hängt von der Definition von "wohlhabend" ab. Leider verstehen viele dieses Wort im Sinne von "mehr haben als die meisten andere". Dann geht es natürlich nicht. 

Dass niemand auf unserer Welt verhungern muss und jeder ausreichend hat ist möglich. Das könnten wir tun, wenn wir wirklich wollen würden!

Antwort
von Imago8, 36

Was meinst du mit "wohlhabend"?

Meinst du damit eine bestimmte Menge an Besitz oder Einkommen? Wenn ja, ab wann ist man wohlhabend und ab wann nicht?

Oder meinst du eher sowas wie wohlfühlen?

Antwort
von floorian1312, 32

Ich glaub das ginge garnicht. Stell dir vor, jeder besitzt eine große Fläche an Grund: Bei 8 Milliarden Menschen hätte man nicht genügend Platz auf der Erde.

Theoretisch: 

Die Menschen sind es gewohnt alles zu klassifizieren. Wenn jtz jeder wohlhabend wäre, würde es das Wort "wohlhabend" nicht mehr geben, da es keinen Vergleich gebe zu "wohlhabend".

Außerdem gäbe es keine Menschen mehr, die sich "freiwillig" melden würden, die Arbeit von unter- bis mittelschichtige Menschen zu erledigen. z.B. bei Jobs, die kein Abschluss brauchen,...

Jeder würde sich mit Büroarbeiten beschäftigen und irgendwann gäbe es keine Lebensmittel und Produkte, da es keine Menschen geben würde, die in diesen Sektoren arbeiten würden.

Der Markt und die Wirtschaft würden zusammenbrechen.

LG Flo :)

Antwort
von Bswss, 21

Diese pseudokommunustische Utopie kann nicht funktionieren, weil fast alle Menschen eben danach streben,  MEHR zu bekommen, BESSER zu leben.

Würde in deiner Weltr dann auch jeder dasselbe verdienen, der "hard--working person" genauso viele wie ein Nichstuer?

Besser zus ein als andere, geht aber immer nur zulasten anderer, die dann eben (relativ) arm sind.

Davon abgesehen wäre eine Welt, in der alle Menschen gleich wohlhabend sind, entsetzlich langweilig: demnächst 8 Milliarden nahezu identische Menschen mit denselben Häusern, Kindern,  Geschmäckern .. Das erinnert an den Song "Little boxes" von Pete Seeger- nein, danke!

Antwort
von Hiordis, 21

Ich vermute, dass eine solche Situation nicht möglich ist.
Zum einen wurde hier schon der Punkt Arbeit angesprochen. Wenn alle Menschen wohlhabend sein sollen, müsste jede Arbeit gleich bezahlt werden, egal wie leicht oder schwer sie ist, und wie Zeitintensiv. Und selbst wenn das ginge würden sich die Menschen immer eher für die leichtere Arbeit für gleiches Geld entscheiden, so dass "niedere" Arbeiten wie Müllentsorgung usw. auf der Strecke bleiben würden. Nun könnte man Menschen nach irgendwelchen Regeln verpflichten, diese Arbeiten zu erledigen. Dann gäbe es aber vermutlich wieder arm und reich, was sich dann durch den Arbeitsaufwand definiert, nicht durch das Geld.
Die einzige Möglichkeit wäre wohl, Geld ganz abzuschaffen und eine Gesellschaftsform in Betracht zu ziehen, in der jedem alles gehört, in der man nehmen kann und gerne gibt, aber das ist mit Wesen wie uns nicht möglich, denn ich vermute mal stark, dass selbst wenn alles im Überfluss da wäre es immer Menschen gäbe, die anfangen würden, für sich mehr zu horten als für den Rest, und dann hätten wir wieder Ungleichheit.

Kommentar von kwon56 ,

Alle sollen wohlhabend in Sachen Gesundheit sein. Das wäre was.

Kommentar von Hiordis ,

Naa, das wäre eine schlechte Idee. Die Menschen haben sich in den letzten paar Jahrzehnten im Vergleich zu den hunderten und tausenden Jahren davor nahezu explosionsartig vermehrt und wurden obendrein immer älter, aufgrund immer besserer Ernährung und besserer Lebensumstände. Zusätzlich zu der fiktionalen Situation des gleichbleibenden Wohlstands, in dem sich die Menschen noch wohler und sicherer fühlen und noch mehr Kinder gebären wollen, stell dir mal vor, nun würden plötzlich noch all die dazu kommen, die normalerweise im Laufe ihres Lebens an einer Krankheit sterben. Dann wäre hier aber bald Schicht im Schacht.

Antwort
von Ashuna, 45

Dann würden die Preise steigen bis die Wohlhabenden arm sind und die Verkäufer wieder reich.

Solch eine Utopie gibt es nicht, sie würde nicht in ein Wirtschaftliches bild der Gewinnmaximierung passen.

Antwort
von BijuuKrunos, 30

Das geht garnicht. Um als Wohlhabend zu gelten hat man mehr gelt als die meisten bzw. als die Hälfte der Menschen. Ohne Arme keine reichen, also auch niemand der Wohlhabend ist.

Antwort
von Herb3472, 26

Das wäre eine Katastrophe, weil jeder nur mehr das tun wollte, worauf er/sie Lust hat. Es gäbe niemanden mehr, der die Wohlhabenden versorgt und bedient.


Antwort
von Shalidor, 46

Das würde nicht funktionieren weil dann alles auf einmal teurer wäre und das viele Geld sehr stark an Wert verliert.

Kommentar von Herb3472 ,

Das würde nicht funktionieren weil dann alles auf einmal teurer wäre

Es würde niemanden mehr geben, der etwas verkaufen würde. Warum sollt er einer Arbeit nachgehen, wenn er es nicht notwendig hat?

Kommentar von Shalidor ,

Eben deshalb wird ja alles teurer. Wenn ein Ladenbesitzer so reich ist, dass er nicht mehr arbeiten gehen würde, würde er für seine Dienste viel mehr Geld verlangen.

Genau das haben wir in Deutschland doch damals im Dritten Reich erlebt. Die Leute mussten mit Schubkarren ihren Lohn von der Arbeit holen. Allerdings hat dann auch nen Brot ein paar Millionen gekostet.

Antwort
von NewSanchez86, 33

Die Frage ist zu allgemein formuliert um angemessene Antworten geben zu können. Definiere Wohlhabend. 

Kommentar von Herb3472 ,

Auch wenn die Frage explizierter formuliert wäre und der Begriff "wohlhabend" definiert wäre, könntest Du keine Antwort darauf geben. Wetten?

Kommentar von NewSanchez86 ,

Wette angenommen.

Ist alles nur hypothesisch.

Ausgehend z.B. das die Definition "wohlhabend" sich auf ausreichende Geldmittel bezieht, welche gleich auf alle Menschen verteilt würden, gäbe es zuerst mal darüber Streitigkeiten. Was soll zum Beispiel ein hochgradig eingeschränkter Mensch, der nicht alleine leben kann, mit der gleichen Menge Geld, wie ein Mensch ohne Einschränkungen.

Danach wird ein Teil der Menschen anfangen, Methoden zu entwicklen, wie man anderen die Mittel wegnehmen kann. Bedenkt man, das es Menschen gibt, die nicht mit Geldmitteln umgehen könnten, würden diese die ihrigen schnell verlieren.

Versorgt man durch die alle kriegen das gleiche Methode somit auch Kriminelle oder Fanatisten, würden diese ihre Mittel einsetzen um Macht zu erlangen. 

Wie gesagt die Frage ist schlecht formuliert.

1.)Ausgehend davon, das Geld gemeint ist, steht schon die Problematik an, das die Daten, wieviel Geld existiert, je nach Quelle unterschiedlich sind.

2.)Nicht jeder hat ein Konto und die Auszahlung von Geldern auf 7,4 Milliarden Menschen würde durch die Anzahl der Menschen, die kein Konto haben und die Beträge also bar erhalten würden, zu einer dramatischen Entwertung führen und das führt zwangsläufig zu einer Wirtschafskrise.

könnte noch weiter machen habe aber keine Lust mehr.

Ich bin der Ansicht, ich hab gewonnen. Als Gewinn nehme ich mir deine Ehre :)

Antwort
von Killerjoghi, 47

Dann wäre Geld vermutlich nicht mehr viel wert.

Antwort
von rommy2011, 41

trotzdem viel unzufriedenheit, weil man ja nie mit dem was man hat auch

glücklich ist, sondern nach mehr strebt.

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