Was wäre, wenn es keine negativen Emotionen mehr gäbe?
Wenn es keine Abneigung, keinen Hass, keinen Nied, keine Eifersucht gäbe?
Wäre es wirklich besser?
Würde es den Menschen besser gehen?
Oder würde die Welt im Chaos versinken?
Sind negative Emotionen wirklich notwendig, oder einfach nur störend?
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Ich glaube, dass es immer zwei Seiten gibt, eine dunkle und eine helle, eine gute und eine böse.
Wenn es so nicht wäre, könnten wir die guten Dinge nicht schätzen, den sie wären ja normal.
Außerdem, gibt es wirklich negative Emotionen?
Hat nicht jede Emotion ihre Berechtigung und teilt uns etwas über uns selber mit???

Gute Frage
Es wäre einfach langweiliger und oberflächlicher.
Wie wäre das Leben ohne Angst? Kurz, da man die Gefahren nicht erkennt.
Vielleicht würdest du ja mit jemandem zusammen leben und nicht einmal merken, dass du sie abgründig verabscheust...
Vielleicht ist die Vorstellung absurd? Ja, absolut.

Welche Emotionen sind denn Negativ? Ist Angst eine negative Emotion? Ich finde sie kann in bestimmten Situationen ganz nützlich sein. Ist Neid eine negative Emotion? Neid auf jemand anderen kann uns auch zu höchstleistungen anspornen, da wir in Konkurrenz zueinander gehen. Zeigt Eifersucht, wenn sie nicht ins Krankhafte abrutscht meiner Partnerin nicht auch wie sehr ich sie liebe? Um zu wissen was Liebe ist, muss ich dafür nicht auch wissen was Hass ist?

ich würde sagen negative emotionen sind notwendig um auch mal seinen frust abbauen zu können. selbst wenn es nur positive emotionen gäbe, würde es doch wieder ereignisse geben die einen frustrieren könnten. was heißen würde, dass es ein leben ohne negative emotionen gar nicht geben kann meiner meinung nach ;)

Ich finde, negative Emotionen, auch Trauer usw. gehören ebenso zum Leben wie positive. Wenn man z.B. keine Trauer empfinden würde, könnte man den Tod eines lieben Menschen oder seines Haustieres ja gar nicht richtig verarbeiten.
Das Leben wäre dann ruhiger, friedlicher und gleichmäßiger (weniger von starken Schwankungen gekennzeichnet). Zum Teil würde es den Menschen besser gehen, aber vieles verliefe auch lau und fade. Der Anreiz zur Verbeserung schlechter Verhältnisse wäre teilweise schwächer. Außerdem würden Gefühle fehlen, die einen Sinn haben können.
Die Möglichkeit (nicht die tatsächliche Existenz) von negativen Gefühlen ist bei allen Sachen, zu denen es einen anderen Pol als Gegenteil geben kann, kaum hinwegzudenken. Wenn es Liebe gibt, kann auch Hass möglich sein, wenn nicht bloß Gleichgültigkeit als anderes Ende einer eingeschränkten Skala bleibt. Dies ist psychologisch schwer vorstellbar. Dazu wäre es ja nötig, ein entschiedenes "Nein" abzuschaffen. Eine Welt ohne ein echtes "nicht" ist aber nicht denkbar. Wie sollte es es möglich sein, daß es nichts gibt, zu dem jemand sagen kann: "Das will ich nicht?". Sobald es aber so etwas gibt, kommt es zu unangenehmen Erlebnissen.
Emotionen, die nicht Freude ausdrücken, können nützlich sein, eine Belastung anzeigen oder zum Lernen beitragen.
Angst kann dazu führen, sich vor Gefahren in Acht zu nehmen. Empörung kann berechtigt sein und zu einer Verbesserung der Verhältnisse führen, wenn sie zum Eingreifen antreibt. Dann entsteht möglicherweise eine gerechtere Gesellschaft. Zorn wird teilweise an sich als Verirrung/Sünde abgelehnt (Stoa; christliche Kirchenväter). Er kann aber unter Umständen sinnvoll sein, wenn klares Denken dadurch nicht ausgelöscht wird, sondern Zorn eine starke Motivation zu einem Handeln herbeiführt, das Schlechtes bereinigt. Trauer kann zur seelischen Verarbeitung von Vorgängen sinnvoll sein, sie zeigt die Bedeutung eines erlittenen Verlustes oder einer Beeinträchtigung.
Besser würde eine Welt vor allem, wenn die Sachverhalte abnehmen, die berechtigermaßen mit Leiden und Enttäuschung verbundene Gefühle auslösen.
Ich halte es für richtig zwischen Emotionen, die im Gefühlshaushalt zum Umgang mit Unerfreulichem gehören, und falschen Verhalten (oft eine schlchte inre Einstellung als Charakterfehler) zu unterscheiden. Neid und Geiz sind z. B. eindeutig negativ. Bei anderen Gefühlen wie Angst, Zorn oder Emprung ist dagegen wichtig, ob sie in Art und Ausmaß der Sache angemessen sind. Es kann Übertreibungen in beide Richtungen geben (zuviel und zuwenig). Grundsätzlich haben diese Emotionen aber eine Berechtigung.
Wenn es keine Tränen mehr gibt, kein Leid und kein Schmerz, wenn es kein Unglück mehr gibt, keinen Neid und Hass,
....dann, ja dann bist Du im Himmelreich!!!

vielleicht wären dann die positiven Emotionen auch weniger schön, speziell und stark...
ich frage mich,ob man dann wüsste,was es heisst glücklich zu sein!

das wäre extremer Quark..den positive , wie auch negative Emotionen entwickeln alles weiter und auch den davon betroffenen Menschen
und ehrlich, alles rosarot und himmelblau..wäre das nicht extrem langweilig?

naja, aber dann würden wir ja nicht mehr merken, dass es positive gefühle gibt. wir würden ja nur eine art kennen. ich glaub das wär ziemlich langweilig.

Dann könnten wir die positiven Emotionen nicht so richtig geniesen, denn wir würden kein Gegensatz=Unterschied kennen

dunkel und hell weiss und schwarz gut und böse
und
das Universum im Gleichgewicht
Bild/er:
Was... hat... das... Bild... damit... zu tun!? O.o

Wir leben in der Dualität von Gut und Böse, Schwarz und Weiß und so wird uns dieser Gegenpol sowieso erhalten bleiben. Dann unterscheide ich zwischen Gefühl und Emotion. Das was du unter "negativen Emotionen" aufgeführt hast, ist letztendlich immer Teil von uns und auch Katalysator dafür, nach der Wahrheit zu suchen. Leider habe ich noch nie einen Menschen getroffen, der aus Glücksgefühlen heraus nach Wahrheit und Sinn gesucht hätte (auch ich selber nicht ;-). Im Grunde ist es genau dies, wofür wir da sind, denn im höheren Bewusstsein, da wo die bedingungslose Liebe ihren Platz hat, lösen sich diese Gegensätze sowieso auf.

Wenn es keine negativen Emotionen gäbe wären wir gefühllose Hüllen, denn dann wüssten wir doch auch nicht was positive Gefühle sind oder?
Außerdem bin ich eigentlich eher ein trauriger Mensch und auch wenn es manchmal echt nervig ist, bin ich froh darüber traurig sein zu können... Ist halt so^^