Luise am 11.09.2007 um 23:11 Uhr
Damit ist nicht das Sitzen mit dem Cocktail unter Südseepalmen gedacht, der reiche Alte mit Ferrari, sondern realistisch, wie wohnt man, wenn man nicht mehr ganz mobil ist später am besten. Welche Wohnformen gäbe es da, außer betreutem Wohnen und Altersheim? Könnte die Gesellschaft/die Politik da mal was leisten oder anbieten? Was fehlt?
Das kommt darauf an, ob ich dann alleine bin oder meine Frau noch an meiner Seite ist. Wir haben allerdings auch schon - halb scherzhaft - mit einem befreundeten Pärchen überlegt, dann mit denen vielleicht zusammenzuwohnen. Wäre ich alleine, würde ich gerne in einer WG wohnen. So ganz alleine das würde mich deprimieren. Ich habe zwar auch gerne meine Ruhe, aber ich brauche auch Menschen, mit denen ich meinen Alltag teilen kann. Wenn es gesundheitlich bergab ginge, tja, auch dann wäre es schön, Menschen um sich zu haben, die man kennt und denen man vertraut. Obwohl ich mich von denen nicht versorgen - gerade in Bezug auf die Hygiene - lassen würde, da wäre mir ein Pfleger schon lieber. Mit meinen Kindern zu wohnen, möchte ich nicht erwarten. Ich liebe meine Eltern, aber mit ihnen wohnen wollte ich nicht mehr.
wenns mir gut geht im alter in mein traumland uwandern und die rente dort verprassen
Ich fände eine Mehrgenerationen-Hausgemeinschaft ideal.
Eine, die ähnlich einer Großfamilie funktioniert... nur mit persönlichem Rückzugsraum.
Luise am 11. September 2007 23:16 Das ist eine schöne Idee, aber dann müsste man das Regeln, dass jeder dem anderen hilft, z.B. Einkäufe miterledigen oder mal kurz auf kleine Kinder aufpassen. Wäre sehr schön, wenn das klappt.
Edgar Niklaus am 12. September 2007 08:30 Ein Ziel der Grauen Panther

Ich werde in unserem Haus, das ich heiß und innig liebe, weiterwohnen. Gottseidank geht es mir finanziell gut genug, dass ich mir Hilfe leisten kann, wenn sie nötig wird. Bauliche Veränderungen für später,werden jetzt schon geplant.
Luise am 11. September 2007 23:17 Ganz alleine? Oder Einliegerwohnung für jemanden, der Dir zur Hand gehen kann?

Am besten in der schuldenfreien Wohnung oder Haus....mit einigen Euro`s auf der hohen Kante!!alles andere ergibt sich dann von alleine!!!

Mit der Partnerin an der Seite in einer guten Gegend von Deutschland den Tag genießen.

Ich hoffe darauf, daß dann meine Kinder für mich da sein werden. Wenn nicht....Pech gehabt!!! Dann muß ich eben (hoffentlich mit meinem Mann) allein zurecht kommen und zur Not wirklich in ein betreutes Wohnheim ziehen.
Es gibt in manchen Städten Projekte mit generationsübergreifendem Wohnen. Dabei geht es um gemeinsam!! Die Rentner hüten die Kinder während deren Eltern arbeiten, dafür renovieren die Eltern der Kinder den rentnern die Wohnungen, kaufen ein etc - super Idee.
Luise am 13. September 2007 05:47 Das finde ich auch. Schöne Idee. Sollte es überall geben.
Ich hoffe zusammen mit meinem Mann und wenn möglich verscherbeln wir unser Haus und ziehen nach Florida in so nen "Rentnerbunker". Ich hab den Eindruck, da kann man sich's recht gut gehen lassen.

das thema war schon mal:
http://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-bereits-alternativen-zum-altersheim-wie-s...
Luise am 13. September 2007 05:48 Danke, ist mir irgendwie entgangen und gefunden hab ich es auch nicht. Danke.

Die beste Wohnform im Alter für mich wäre eine WG, durchaus auch eine Senioren-WG. Kann aber auch eine generationsübergreifende WG sein. Kommt nur drauf an, ob sie's dann mit mit aushalten! ;-)
Das finde ich auch gut und schön, Wohngemeinschaft mit Freunden. Viel schöner als alleine zu sein. Gerade die tägliche Ablenkung und der Ratsch macht doch das Leben lebenswert. Finde ich auch sehr schön und besser als bei den Kindern zu wohnen, da hast Du völlig recht. Eigene Freiheit muss sein für beide Seiten.