Was wäre daran so schlimm, wenn Google Street View die Verpixelung von Gesichern, Kennzeichen und Häusern nicht hätte und es keine Rechtsgrundlage dafür gäbe?

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1 Antwort

1920 hat es auch noch keinen Interessiert, ob du Jude bist oder nicht.

Wenn ich Leute sagen höre, dass sie keine wichtigen Daten haben, dann halte ich sie für dumm (oder naiv), denn sie können nur sagen, dass ihre Daten im Moment nicht bedeutsam sind, aber niemand kennt die Zukunft.

Was ist, wenn ich jetzt Google Street View nehme, mir eine Kreuzung aussuche und beschliesse, alle zu erschiessen, die in den letzten 3 Wochen an dieser Kreuzung waren?

Ausserdem sind Datenschutzgesetze vielerorts einheitlich, weswegen die Einschränkung an einem Bereich eine Schwächung an einem anderen bedeuten würde.

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Kommentar von SupFanat
03.09.2016, 20:56

Da sehe ich aber kein sinnvoles Leben mehr, wenn man auf eine von schönsten modernen Erfindungen verzichten muss oder eben das Qualität schwer schädigen muss aufgrund von solchen hypothetischen Szenarien. 


Zunächst wird Google Street View nicht dauernd erneuert, sondern nur ab und zu. Also ist das nicht dafür geeignet, um "alle zu erschiessen, die in den letzten 3 Wochen an dieser Kreuzung waren". Wenn man alle eschießen würde, die vor 7 Jahren auf der Kreuzung in Google Street View waren, kann man auch sagen, dass dafür die Menschen die aktuell auf dieser Kreuzung sind durch Street View gerettet wären. Mordlust ist das Problem, nicht Street View. Wenn man jemanden ermorden will, warum nicht einfach jeden auf den Weg abschießen? Als hätte niemand jemanden je erschossen wenn es noch kein Street View gab.





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