Was wäre aus der Perspektive einer großen Firma wie Siemens schlimm daran, wenn 30-40 Prozent der Aktionäre an einem Tag Ihre Siemens-Aktien abstoßen würden?

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3 Antworten

Es geht gar nichts auf das Konto der Firma .

Lediglich der Besitzer der Aktie wechselt an den neuen Käufer.

Das Geldl geht nur einmal an die Firma und das ist bei der Emission -  der Erstausgabe der Aktie.

Einzige Ausnahme ist, wenn es einen Aktienrückkaufsprogramm der Firma gibt .

Das wird aber eigentlich nur gemacht , wenn es der Firma ausgesprochen gut geht.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Aktien sind eine Art Besitzurkunden. Kunden kaufen sich bei zB 100 Aktien gesamt, einer Aktie 1% von der Firma. Die Firma finanziert sich so. Würde eine Aktie nun 10€/Stück kosten, dann fehlen bei 40% der zurückgegebenen Aktien damit der Firma ganz schnell 400€. Wenn du das nun auf große Firmen wie Siemens umrechnest, die pro Aktie 95,78€ verlangen und bei 409.346 Stück 40% wieder zurücknehmen müssten, dann fehlt der Firma schnell über 15 Millionen €, die an anderer Stelle benötigt werden.

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Kommentar von zahlenguide
25.07.2016, 12:57

aber habe ich nicht vorher schon meine Aktie bezahlt? Also müsste doch die Firma meine 95,78 Euro schon lange auf ihrem Konto haben, oder nicht?

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Es wechseln die Aktien nur den Besitzer.

Ein Wechsel ist natürlich nur dann möglich, wenn auf der anderen Seite auch eine Nachfrage besteht.

Ohne Nachfrage, kein Besitzerwechsel.

Auf die Firma selbst hat das keinen Einfluss.

Günter

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