Frage von klasf, 6

Was verteht man unter einer gereimten Moral?

Antwort
von Kajjo, 6
  • Der Begriff ist ganz harmlos wörtlich zu verstehen: Es handelt sich um kurze Leit- oder Lehrsprüche, die sich reimen. Typischerweise enden viele Märchen, Fabeln oder auch mal Gedichte in so einem moralisch lehrreichen Reim wie "Wer nicht sein will, sondern scheinen, muss am Ende häufig weinen".
  • Da solche "gereimte Moral" häufig doch sehr platt und eben eher kindgerecht oder volksnah rüberkommt, oftmals auch belehrend oder stark vereinfachend, hat eine "gereimte Moral" eher den Ruf, etwas zu einfach, zu fromm oder zu gutgläubig zu sein. Gleichwohl sind solche kurzen Lehr- und Merksprüche durchaus ernst gemeint und oft auch inhaltlich nicht falsch. In der Kürze liegt die Würze!

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