knetartpunktde am 20.12.2007 um 0:16 Uhr
Langläufig wird damit jener Zustand beschrieben, in den Betroffene geraten, wenn sie sich in relativ großer Höhe befinden. Besonders angeblich, wenn sie von dort nach unten schauen. Mir geht es etwas anders, wenn ich z.B. eine sehr lange Leiter ersteige: Ab einer bestimmten Höhe komme ich nicht mehr weiter, weil die Vorstellung, was passieren würde, wenn ich mich aus imaginären Gründen nicht mehr festhalten könnte, mich zunehmend blockiert (keine Schwindelgefühle ! ). Dieser Zustand würde allerdings durch ein Sicherungsseil wieder aufgehoben werden. Nach unten schauen ist übrigens kein Problem für mich. Bin ich ein nicht schwindelfreier Mensch ?

Schwindel ist eine Irritation des Gleichgewichtssinnes, die auftritt, wenn Fixpunkte zur räumlichen Orientierun fehlen. Das, was Du beschreibst, ist auf der wahrnehmungspsychologischen Ebene zu suchen und hat mit dem Gleichgewichtssinn nur auf sehr großen Umwegen zu tun. Insofern bis Du schwindelfrei. Bleibt die Frage, ob Dir das etwas nützt.
Wast Du empfindest ist nichts anderes wie Angst. Gewisse Menschen koennen die ueberwinden, andere nicht. Leitern, Felsklettern, nein danke, ab ner gewissen Hoehe, ohne mich. Je aelter, desto mehr, Hirn weiss, die Knochenwerden nicht stabiler. Ja, bist schwindelfrei aber nicht Kletterratte.
knetartpunktde am 20. Dezember 2007 01:29 Da ist was dran. Ich bin tatsächlich in den letzten Jahren sicherheitsbewußter geworden. Habe z.B. vor einiger Zeit mal einen Fallschirmsprung gemacht, aber erst, nachdem ich mir haarklein erklären ließ, wie so ein Fallschirm funktioniert.
ich bin nicht schwindelfrei. Wenn ich nach unten schaue, selbst wenn ich festen Untergrung habe, (Brücke, Balkon, Glasfusböden, Rolltreppen) bewegt sich der ganze Raum. Wenn sich dann noch etwas tatsächlich bewegt ( Zug, Autos, Bäume im Wind), wird mir total schwindelig und ich kann nur noch zusehen, das ich nach oben schaue und so schnell wie möglich "runter" komme. L.G.
Danke !