Was versteht man unter integriertem Pflanzenschutz?

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2 Antworten

Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (Pflanzenschutzgesetz) § 2:

"eine Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird"

Bdeutet, dass dabei in erster Linie der Pflanzenschutz aus prophylaktischen Maßnahmen bestehen soll, welche einen Befall durch Krankheiten und Schädlinge möglichst verhindern. Das sind z.B. abgestimmte Fruchtfolgen anbauen, eine entsprechende Bodenbarbeitung durchführen und Sorten zum Anbau auszuwählen, die für den Standort entsprechend am besten "gerüstet" sind. Der chemische Pflanzenschutz ist dabei immer nur als letztmögliches Mittel anzuwenden, wenn trotz der zuvor getroffenen Maßnahmen ein behandlungswürdiger Befall auftritt.

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Einfach formuliert ist der integrierte Pflanzenschutz eine Mischung aus biologischem und chemischem Pflanzenschutz. Ziel dabei ist es den Einsatz von chem. Pflanzenschutzmitteln weitestgehend zu verringern. Klassische Mittel dazu sind Bodenbearbeitung, Fruchtfolgen, Zwischenfruchtbau usw.

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