Frage von derpmcherp, 50

Was versteht man unter einer Überlastung des Rentensystems?

Hallo, ich wollte gerne mal wissen (frage steht oben). Ich vermute, dass man als Rentner oder als Erwachsener, der kurz vor der Rente steht, nicht die Möglichkeit dazu hat, seine Rente zu finanzieren, da man vielleicht durch diesen demographischen wandel oder so niemanden hat der für dich die rente zahlt. Oder?

Antwort
von voayager, 9

Da der Staat nicht genügend die Rentenkassen subventioniert, Beamte und Selbständige nicht in die gesetzlichen Rentenkassen einzahlen, muß es dann eben zu Überlastungen kommen.

Der hiesige Staat ist nicht gewillt, diese Problematik im positiven Sinne zu lösen, daher greift er zu Rentenkürzungen und Altersanebung für den Renteneintritt.

Antwort
von GuenterLeipzig, 22

Wenn die Rentenausgaben die Einnahmen übertseigen, funktioniert das nicht mehr.

Aufgrund der demographischen Entwicklung, ist das in gar nicht so all zu langer Zukunft absehbar.

Die Verlängerung de Lebensarbeitszeit ist nicht weiter als eine verkappte Rentenkürzung.

Schlau derjenige, der vorsorgt.

Günter


Antwort
von Yankors, 26

Wie mein Vorschreiber schon sagte,mehr Ausgaben als Einnahmen.Solche Sachen koennen entstehen durch, natuerlich ungewollte, demographische Veraenderungen,dadurch das Nichteinzahler, z.B. Politiker ueberproporcional  aus der Rentenkasse befient werden, auch andere per Gesetz angeordnete Entnahmen, die eigentlich aus dem Topf fuer soziale Sofortmassnahmen bereitgestellt werden muessten(Inmigranten-Asylsuchende etc.)Diese Letzten Massnahmen sind oft, aber nicht immer, vorruebergehender Natur, aber da unsere Rentekassen, auch durch die ungerechte Besteuerung der Renten gut gefuellt sind, ist man versucht, diese Rueckzahlungen vor sich herzuschieben.Wenn ich geschrieben habe " ungerechte Besteuerung, so ist dies noch elegant und freundlich ausgedrueckt, denn es liegt bzw. lag ein 5jaehriger Rechtsstreit gegen diese ungerechte Steuer an, der dummerweise in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof abgewiesen wurde.Die Steuern auf die Renten wird vom Finanzamt ueber das Einkommensteurgesetz erhoben. Nun hat der gleiche Bundesgerichtshof, allerdings eine andere Kammer gesagt, das Rente kein Einkommen,sondern durch jahrelange Einzahlung erworbenes Vermoegen ist, das nach Eintritt ins Rentenalter in monatlichen Betraegen nun ausgezahlt wird.Diese Loesung leuchtet auch jedem Unbedarften ein,denn man auch keine Hundesteuer fuer Katzen erheben.Was im Klartext bedeutet, das, haette der Gesetzgeber von Anfang an die Rente als Vermoegen besteuert, es keinen 5 jaehrigen Rechtstreit gegeben haette, denn die Klaeger  gegen die Rentenbesteuerung, haetten von vornherein kaum Moeglichkeiten gehabt zu klagen.So aber, ohne Urteil, denn eine Abweisung ist kein Urteil, laesst sich das Gericht alle Moeglichkeiten offen und natuerlich auch den Klaegern, die nun mit einer anders fomulierten Klage in die zweite Runde gehen wollen.Der Spruch des B.G.H. kann und darf in dieser Form keinen Bestand haben.

Tareq A.

Antwort
von RayAnderson, 15

Hallo,

Du bist auf dem richtigen Weg, auch wenn die Zusammenhänge komplexer sind.

Es hängt sehr stark mit der demographischen Entwicklung, in Deutschland, zusammen.

Immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr Rentner zahlen.

Das hängt mit der ansteigenden Lebenserwartung, wie auch mit den zu wenigen Neugeburten zusammen.

Hinzu kommt, dass nicht alle, die von der Rentenkasse profitieren, auch in diese einzahlen, wie etwa die Politiker.

Gruß, RayAnderson

Antwort
von willom, 25

Als unser derzeitiges Rentensystem  eingeführt wurde, war das Verhältnis einzahlender Arbeitnehmer zu entnehmenden Rentnern in etwa 3 :  1.

Inzwischen sind wir fast bei 1,5 : 1 und das Verhältnis wird sich in den nächsten Jahren durch die geburtenstarken Jahrgänge noch dramatisch verschlechtern.

Keine der bisherigen Bundesregierungen hat sich getraut, das Rentensystem grundsätzlich zu ändern und dadurch wieder auf tragfähige Füße zu stellen.

Stattdessen wurde immer ein bisschen am bestehenden System herumgebastelt, allerdings ohne wesentliche Erfolge.

Das Problem wird mit ein wenig Kosmetik immer ein paar Jahre in die Zukunft verschoben, ohne eine tatsächliche Lösung zu generieren.

Und dann holt man auch noch millionenfach Migranten ins Land, die aufgrund ihres Alters, ihrer mangelhaften Ausbildung, ihrer fehlenden Sprachkennntnisse nicht im entferntesten ( sollten sie denn überhaupt einen halbwegs bezahlten Job bekommen ) in der Lage sein werden, in ihrer Lebensarbeitszeit einen annähernd gleichhohen Beitrag in die Sozialkassen einzuzahlen, wie sie später mal entnehmen werden.

Kommentar von AalFred2 ,

Niemand hat millionenfach Migranten ins Land geholt.

Antwort
von Doktorfruehling, 33

Mehr Ausgaben als Einnahmen. Kurz und knapp

Antwort
von Knoerf, 21

Wir werden alle an Krebs sterben bevor wir überhaupt einen Tag in Pension/Rente sein werden :/

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